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[DE] Die Neverending Story: Extrem langsames Backup mit TimeCapsule bei Telekom DSL

Unser Haushalt ist unterdessen ziemlich "verapfelt". Ich benutze ein MacBook Pro (unterdessen mit Lion als Betriebssystem) für meine Arbeit. Meistens bin ich über VPN mit dem IBM Netzwerk verbunden, um meine tägliche Arbeit zu erledigen. Sehr selten nutze ich noch meinen Lenovo-Laptop, der unter XP läuft. Meine Frau ist ab und an mit ihrem Toshiab unter Vista online. Daneben gibt es 2 iPhones, die im Netzwerk sind, und ein iPad der ersten Generation. Vor Jahren habe ich mir eine TimeMachine von Apple mit 1 TB angeschafft, um meine Datensicherung zu automatiseren.

Als DSL-Provider habe ich seit Jahren die Telekom, vor allem um einen stabilen und zuverlässigen Anbieter zu haben. Die Erfahrungen meiner Bekannten in der Nähe mit anderen Providern haben mich eher abgeschreckt. Ich habe noch immer einen ISDN-Anschluss mit separater Nummer für mein Home Office, das Fax und die Privatnummer. Auch habe ich vor einiger Zeit ein T-Home Entertainpaket bezogen und wir nutzen internet-basiertes Fernsehen.

Dieser Tage hat mich dann ein Call Center der Telekom angerufen, um mir eine schnellere VDSL Leitung ohne größere Mehrkosten anzubieten. Da habe ich zugeschlagen mit der Hoffnung (und Zusage), dass es dadurch keine bzw. deutlich weniger Bildruckeln beim Fernsehen gibt. In den vergangenen Monaten kam es doch immer zu Störungen, Bildverzerrungen, mal musste man rauf und runter schalten, um den eigentlichen Kanal wieder ans Laufen zu bringen. Im schlimmsten Fall musste der Receiver neu gestartet werden.

Bis zum gerade beschriebenen Upgrade auf VDSL 25 habe ich ein Sppedport W 503V als Router in Verbindung mit einer Speedport W 101 Bridge genutzt. Die Bridge ist nötig, da der Fernseher ca. 10 Meter entfernt im Wohnzimmer steht, der DSL Anschluss sich aber in meinem Home Office befindet. Die Konfigruation lief plötzlich auch nach langen Problemen reibungslos mit meiner TimeMachine und ich konnte meine inkrementalen Backups über das drahtlose Netzwerk in akzeptabler Geschwindigkeit machen.

Nun musste ich - so Telekom - einen neuen Router in Betrieb nehmen, einen Speedport 723V, um die höhere Geschwindigkeit zu nutzen. Den habe ich dieser Tage installiert. Weiterhin sehr ärgerlich. Nach der Installation der 723V, Vergabe eines neuen WPA2-Passworts, Umkonfiguration der Geräte, schien erst einmal alles gut zu laufen, aber ... Unsere Bildqualität beim Fernsehen hat nach erster Einschätzung nur minmal zugenommen. Noch immer kommt es zu Verzerrungen und Ruckeln beim Fernsehbild.

Mindestens genauso ärgerlich ist jedoch, dass das Backup über WiFi mit Time Machine nun nicht mehr in einer überhaupt akzeptablen Geschwindigkeit lief. Für ein neues initiales Backup der gesamten MacPro-Festplatte setzte TimeMachine via WiFi plötzlich 8 Tage an! Ich habe dann auf Backup per Ethernet-Kabel gewechselt. Die TimeCapusle ist also direkt mit meinem MacPro über die Strippe verbunden. Nix mehr mit drahtlos. Auch hier eine interessante Erfahrung: Erst mit einem Kabel der Kategorie CAT5e konnte ich über Netzwerkkabel eine Datensicherung in akzeptabler Geschwindigkeit vornehmen. Innerhalb weniger Stunden war die gesamte Platte gesichert.

Natürlich versuche ich weiterhin, die Datensicherung auch drahtlos vernünftig ans Laufen zu bringen, bin aber dabei trotz vielfältiger Recherchen im Netz gescheitert. Das Ausschalten des Virenscanners hat beispielsweise nichts gebracht. Bisher habe ich die TimeCapsule drahtlos immer so konfiguriert, dass sie in das bestehende Netzwerk integriert wurde.

Übrigens habe ich heute erneut auf reine Ethernet-Verbindung zurückgeschaltet, nachdem ich beim drahtlosen Backup die einzelnen Bits per Schubkarren einzeln rüberkarren konnte. Ich musste jedoch meinen Mac neu booten, damit wieder das Backup in guter Geschwindigkeit lief. 44 GB inkrementale Datensicherung waren dann in keiner Stunde gesichert.

Und natürlich mache ich dieses Posting, um Eure Meinung, Tipps & Tricks einzuholen. Bin sehr gespannt. Wer hat noch Ideen, woran es liegen kann? Ist die VPN-Verbindung ein potentieller Störfaktor?

[DE] Wirtschaftswoche: 5 Jahre iPhone: Wie Apple das Mobiltelefon neu erfindet « Kroker's Look @ IT

 Quelle: Toptienmobiel.nl

Es ist schon beeindruckend, wie das iPhone nicht nur die Telefonlandschaft verändert hat. Und dabei war es nur Schritt #1. Schritt #2, mindestens ebenso wichtig, ist dann das iPad. Unser Haushalt ist unterdessen auch komplett ver-iPhone-d. Nach dem iPhone 3s bin ich nun auf iPhone 4s umgestiegen (bzw. musste umsteigen). Und meine Frau nutzt das iPhone 4 - und ist als jemand, der sich nicht für Technik interessiert, absolut begeistert.

Googles Android: Das bessere iPhone - WirtschaftsWoche

Vier Jahre war nur Apple angesagt. Jetzt übernehmen Android-Handys den Markt. Bald soll Googles Software auch in Millionen Autos, Fernsehern und Tablet-Rechnern laufen. Android wird das Windows der mobilen Ära - und der Suchkonzern mächtiger, als Microsoft je war.

Grafik: Marktanteile von Apple und Google bei Betriebssystemen für Tablet-Computer Bild vergrößern Grafik: Marktanteile von Apple und Google bei Betriebssystemen für Tablet-Computer

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Noch bevor sich die Mobilfunker in dieser Woche in Barcelona zum wichtigsten Industrie-Event treffen, dem Mobile World Congress, wissen sie: Android ist auf dem Weg, zum Windows der mobilen Ära zu werden. Omnipräsent und womöglich schon bald marktbeherrschend.

Google wird unseren Alltag stärker durchdringen, als es Microsoft je tat.

Welch eine Prognose. Android schlägt Apple. Und von Microsoft ist nur noch am Rande die Rede.

Nur wegen einer Rundmail: Apple zurück im Enterprise-Markt?

Was einen einzelne Rundmail so an Aufregung erzeugen kann. Macnews greift sie auf. Und ReadWrite Enterprise titelt It's Official: Apple is Back in the Enterprise Game:

Today Apple sent out a promotional e-mail titled "Mac in the Enterprise," marking the company's official return to the enterprise marketplace.

Sehr interessant im dem Artikel ist das Zitat von Steve Jobs, wo er erläutert warum er den Consumer Markt mehr mag als den Enterprise Markt. Meine Wahrnehmung ist, daß Apple es bisher nicht wirklich ernst gemeint hat. Icvh halte dbaei die Aufkündigung der Xserve-Produktlinie gar nicht mal für entscheidend, denn als Apple könnte man sich auf den Klienten konzentrieren.

Zeichen für ein Desinteresse oder einen fehlenden Fokus sehe ich aufgrund ganz anderer Indizien: Vertriebsseitig wurden wohl nur geringe Ressourcen investiert. Marketingseitig gab es kaum Kampagnen, die ich wahrgenommen habe. Und trotz einer angekündigten Allianz mit Unisys hat man sich nicht wirklich den oder die notwendigen Verbündeten gesucht, mit denen man den Enterprise-Markt gemeinsam angehen könnte. Den oder die gäbe es durchaus. So sind es nur vereinzelt Unternehmen, die wirklich in breiterem Umfang auf den Mac und Apple setzen. Und einige exotische Unternehmen wie mein Arbeitgeber IBM erlauben den Einsatz von Macs, iPads und iPhones im Unternehmen. Eigentlich schade.

Hier einige Links, in denen ich mich zum Thema geäußert habe:

 

[DE] Silicon.de: Wie das iPad Android hilft, in die Unternehmen zu kommen

Poste einen Beitrag hier quer, der auf Silicon.de erschienen ist. Das Posting basiert auf Artikeln, die ich zum Thema Apple und iPad geschrieben habe, ist aber gerade am Ende nochmals komplett überarbeitet worden und bietet dort neue Gedanken. Die ursprünglich von mir vorgeschlagene Überschrift war Mac'ern im Unternehmen und wie das iPad Android hilft, in die Unternehmen zu kommen.

"Es genügt auch nicht mehr, dem Management Blackberries zur Verfügung zu stellen", sagt IBM-Manager Stefan Pfeiffer. Für silicon.de beschreibt er, welche Erfahrungen er mit der Apple-Welt gemacht hat und welche Folgen iPad & Co für die IT-Landschaft haben.

Es gibt genug Gründe, Apple und seiner Produktpolitik kritisch gegenüber zu stehen, etwa den Zwang in den geschlossenen App-Store mit nur schwer durchschaubaren Regeln, das rigorose Verhalten gegenüber anderen Unternehmen bei der Verwendung ähnlicher Namen oder die teils brüske Art, mit Kritik von Kundenseite umzugehen (Stichwort "You're holding it the wrong way").

Ich gebe aber zu, dass mich die Technologie trotzdem weiterhin begeistert und ich in einer nahezu homogenen Apple-Welt sehr zufrieden lebe. Seit Juni 2009 nutze ich ein privat erworbenes weißes 13 Zoll MacBook als Arbeitsplatzrechner im Job. Es handelt sich um eine ältere Baureihe, aufgerüstet auf 3 GB Hauptspeicher und eine 500 MB Festplatte. Und noch immer bin ich von der Geschwindigkeit im Vergleich zu Windows absolut begeistert. Während Kollegen noch ihren Rechner hochfahren, ist mein Rechner schon lange einsatzbereit. Auch die Programme, die ich für meine tägliche Arbeit brauche, laden deutlich schneller. Kaum noch Zeit, um wie früher in Ruhe meinen Kaffee zu holen, während die Maschine startete...

Auf dem Mac nutze ich Lotus Notes als Collaboration Client inklusive Instant Messaging, Lotus Symphony als Office-Paket und daneben einige Tools wie Skitch für Grafiken, Skim als PDF Reader, Norton als Sicherheitspaket, Evernote als elektronischen Spickzettel, Gruml als Google-kompatiblen RSS Feedreader, Hootsuite als Social Media-Client sowie neben Sametime Skype und Adium zur Kommunikation. Viele andere Geschäftsanwendungen laufen – Stichwort Arbeitsplatz in der Cloud –, sowieso im Browser, wodurch die Hardware-Platttform kein Problem darstellt. Die Zeiten, wo IE6 für Webanwendungen gebraucht wurde, sind vorbei und ich bin mit Firefox als Browser unter OS X hoch zufrieden. Also nix zu meckern auf dem Mac im Unternehmenseinsatz.

Neben dem MacBook haben sich über die Jahre eine Reihe weiterer Apple-Produkte angesammelt, vom "uralten" 60 GB iPod über das iPhone 3G und iPad mit 32 GB bis hin zur TimeCapsule Backup-Lösung. Auf iPhone und iPad synchronisiere ich meine E-Mails und weitere Geschäftsanwendungen und -dateien, so dass ich mobil die wichtigsten Aufgaben meiner täglichen Arbeit erledigen kann.

Gerade das iPad hat eine Flut an Artikeln und Kommentaren hervorgerufen, die sich mit dem Thema Apple generell und der Tauglichkeit für den Geschäftseinsatz insbesondere auseinandersetzen. Auf silicon.de finden sich verschiedene Umfragen, die die Vorteile von Apple-Geräten in Unternehmen zeigen. Die genannten Ergebnisse in Sachen Produktivitätsgewinn decken sich mit meinen persönlichen Erfahrungen. Neben dem Mac wird jedoch vor allem das Tablet von Apple einen großen Einfluss auf Unternehmen haben.

Gartner zum Beispiel empfiehlt den Unternehmenschef, sich persönlich in die Diskussion um das iPad einzuschalten und einen Dialog mit ihren IT-Abteilungen rund um den Sinn des iPad für ihre Unternehmen zu beginnen. Ein Grund dafür ist laut dem Analystenhaus, dass sich die Mitarbeiter im Privaten verstärkt diesen Produkten zuwenden und dementsprechend erwarten, dass diese auch von ihren Unternehmen unterstützt werden. Dieses Phänomen bezeichnet Gartner als Consumerization. Unternehmen müssen und sollten sich darauf einstellen, dass neue Geräte, die die Anwender aus der privaten Nutzung kennen, an die Türen der Unternehmens-IT pochen.

Auch mein Arbeitgeber IBM sah sich mit dem Thema konfrontiert und geht konstruktiv damit um. Mitarbeiter wie ich dürfen Mac's als Arbeitsgerät benutzen. Eine entsprechende Infrastruktur für VPN-Zugang wird ebenso wie Security-Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Daneben gibt es aber keinen Support durch eine offizielle Hotline. Stattdessen hat sich eine weltweite Community von Apple-Anwendern auf dem Intranet organisiert, die Social Software nutzen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Wenn ich ein Problem habe, gehe ich in diese Community und finde dort meistens die Lösung oder hinterlasse eine Frage, die in der Regel sehr schnell gelöst wird. Wenn das nicht auch ein gutes Beispiel für Enterprise 2.0, für offenen Wissensaustausch, unbürokratisches Teilen von Informationen, Engagement der einzelnen Mitarbeiter und die Weisheit der Massen ist?

Natürlich bin ich nicht so naiv, diese Lösung für alle Unternehmen als gangbar zu erachten. Zwar sollte man seinen Mitarbeitern manches im positiven Sinne zutrauen, aber nicht jeder ist ein Hightech-Konzern, dessen Mitarbeiter sich logischerweise wesentlich enger mit IT-Themen auseinandersetzen. Und natürlich gibt es Hürden und Stolperfallen. silicon.de hat diese in einem Artikel rund um den Einsatz von Apple in Unternehmen sehr gut zusammengefasst.

Für mich steht jedoch fest, dass sich die Zeit von Windows als monopolistischem Standardbetriebssystem unaufhaltsam dem Ende zuneigt. Und es genügt auch nicht mehr, dem Management Blackberries zur Verfügung zu stellen. Das iPhone hat deutlich an die Tür des Unternehmens geklopft, das iPad stößt diese Tür weit auf (und die Macs schlüpfen vielleicht durch die Hintertür hinein). Die Unternehmens-IT sieht sich einer Allianz von Führungskräften, die das neueste Spielzeug haben wollen, und Anwendern, die die Geräte privat nutzen, gegenüber. Ich bin mir sicher, dass diese Zangenbewegung zu einer breiteren Verwendung von iPads, iPhones und Macs in Unternehmen führen wird.

Doch damit nicht genug. Ironischerweise öffnet Apple insbesondere mit dem iPad auch die Tür für Android-Geräte. Android-Tablets und Smart Phones werden ebenfalls erfolgreich sein, wie schon jetzt die Verkaufszahlen zeigen. IT-Abteilungen haben es also künftig mit multiplen Gerätetypen zu tun, mit Tablets, Notebooks, Computern, Netbooks und Smart Phones unter verschiedenen Betriebssystemen. Sie werden diese Vielfalt beherrschen und managen müssen. Ich wünsche und hoffe, dass sie proaktiv die Verwendbarkeit prüfen, Sicherheitsregeln und -werkzeuge vorgeben und die Nutzung für ihre Mitarbeiter freigeben, statt einfach überrollt zu werden. Doch auch die Software-Anbieter haben zu tun. Sie werden ihre Programme auf den wichtigsten Plattformen mit dem notwendigen Funktionsumfang und einer für die jeweiligen Geräte optimierten Benutzerführung zur Verfügung stellen müssen. Viele Lösungen werden in den Browser und in die Cloud wandern, um sie so von allen denkbaren Endgeräten aus bedienen zu können. Megatrends wie Cloud, Web 2.0/Enterprise 2.0, neue Arbeitsweltkonzepte und Mobility – getrieben durch iPad, iPhone und Android – kommen derzeit zeitgleich zusammen und verändern auch die bisher gekannte Unternehmens-IT dramatisch.

[DE] Mein Geist ist schwach, der Geldbeutel offen - Gedanken eines Anwenders, der Apple (auch) im Unternehmen nutzt

Ja, es gibt durchaus Gründe, Apple und seiner Produktpolitik kritisch gegenüber zu stehen ... Ich gebe aber zu, daß mich die Technologie weiterhin begeistert und ich einer homogenen Apple-Welt sehr glücklich lebe. Seit jetzt mittlerweile 1,5 Jahren arbeite ich auf einem MacBook einer schon lange nicht mehr neuesten Baureihe mit 3 GB Hauptspeicher und 500 MB Festplatte (nachgerüstet). Noch immer bin ich von der Geschwindigkeit gegenüber Windows absolut begeistert. Während Kollegen noch ihren Rechner hochfahren, ist mein Rechner da. Daß das so bleibt, stelle ich dadurch sicher, daß ich mit Cocktail regelmäßig diverse Caches reinige und das scheint hervorragend zu funktionieren Auch Lotus Notes lädt deutlich schneller und Lotus Symphony bietet mir die Office-Funktionen, die ich brauche. Wie sagte es Kollege Stefan Krüger gestern auf der DNUG, der gerade ein MacBook Air gekauft hat: "Da ist ja alles rattenschnell." Viele andere Business-Anwendungen wie Lotus Connections oder LotusLive laufen im Browser, wodurch ich dann gar keine Probleme habe. Eine Reihe weiterer Werkzeuge komplettieren meinen Arbeitsplatz der Gegenwart. Ich bin hochzufrieden und zu meinem Leidwesen gibt es derzeit gar keinen Grund, ein neues Macbook anzuschaffen.

Neben dem MacBook haben sich über die Jahre ein Reihe weiterer Apple-Toys angesammelt. Mein iPod ist nun schon einige Jahre alt, aber noch immer als Musikmaschine zuhause und im Auto im Einsatz. Das iPhone ist mein Telefon of choice, synchronisiert mit meinem Geschäftsanwendungen. Und seit wenigen Wochen nutze ich auch ein iPad vor allem auf dem Sofa und unterwegs, natürlich mit synchronisierter E-Mail. Lotus Connections ist nun auch für iPhone und iPad verfügbar, so daß ich auch IBM-intern und auf EULUC nativ auf den Apple-Devices mobil sozial netzwerken kann. Einziger Wermutstropen ist noch immer, daß meine Time Capsule-BackUp-Maschine wohl noch immer mit meinem T-Home Entertain-Paket wireless kollidiert (und sich Telekom dazu nicht mehr äußert. Steve Jobs kann mir also extrem dankbar sein, daß er sich auch durch mich die tägliche Suppe leisten kann.

Nun bin ich noch auf interessante Artikel und Links zum Thema gestoßen, die ich eigentlich nur teilen wollte. Peter Marwan hat auf silicon.de einen ausführlichen Bericht zu Apple in Unternehmen: Chancen und Stolperfallen geschrieben und erwähnt dort unter anderem die Enterprise Desktop Alliance, wo auch mein Arbeitgeber IBM Mitglied ist. In einer Umfrage, die vor allem an amerikanische Administratoren gestellt wurde, kam heraus, daß Macs in Firmen die am schnellsten wachsende Plattform sind, die Dominanz von Windows dagegen allmählich abnimmt. Peter Marwan schreibt weiter:

Wie auch bei der i-Meeting-10-Konferenz wieder einmal deutlich geworden ist, geht die Hinwendung zu Apple oft von der obersten Managementebene aus – Einkäufer und IT-Abteilung werden häufig erst einmal nicht gefragt. Die Apple-Befürworter suchen dennoch nach Argumenten, wie sie ihre zunächst mit dem Bauch getroffene Entscheidung begründen können. Die liefert ihnen jetzt eine Studie von Professor Gronau vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam.

Die Studie hat ein 200 Mitarbeiter Unternehmen untersucht und einige mich verblüffende Ergebnisse produziert: In einer Windows XP/Office 2003 Umgebung ergab die Mac-Plattform demzufolge pro Jahr durchschnittlich einen Produktivitätsgewinn von 41 Stunden gespart, beim Einsatz von Office 2007 noch 36 Stunden. Interessante Zahlen.

Auf der DNUG Frühjahrskonferenz diese Woche gingen einige Tweets um, wieviele Besucher doch Apple-Geräte benutzen. Das kam wohl eher von den Anhängern von Android. Peter von Bechen zitierte in seinem Talk mit Jörg Allmann die enormen Wachstumszahlen von Android, die das iPhone unterdessen überflügelt haben. Die Diskussion habe ich die vergangenen Woche ja auch einmal spaßeshalber mit Mirko Lange geführt, der seinen Samsung Galaxy benutzte. Ich denke, daß Android eine sehr valide Alternative für Telefon und Tablet ist, aber wo ist die Alternative für das Macbook? Der Chrome-Browser mit allen Funktionen integriert? Oder aber der Arbeitsplatz komplett in der Cloud, so daß das Betriebssystem gar keine Geige mehr spielt? Na, ich bin gespannt, was Jörg und Peter von Bechen auf der nächsten DNUG Konferenz aus dem Kaffeesatz der IT-Trends lesen werden. Bis dahin wird mein Fleisch und Geist wohl weiter schwach und mein Geldbeutel für überteuerte Apple-Produkte geöffnet bleiben. Und ab und an werde ich meine Erfahrungen und Gedanken hier posten.

"Back to the Mac: Apple will mit dem Mac aus der Nische heraus" - Auch für den Einsatz im Unternehmen?

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Handelsblatt

Ich arbeite nun seit Juni 2009 auf einem (privaten) MacBook. Mein Arbeitgeber erlaubt das offiziell. Und ich bin noch immer begeistert. Mit Windows konnte ich in Ruhe Kaffee aufsetzen und eine Zigarette rauchen, bis der Rechner mit allen Tools geladen war. Ja, da sind auch eine Menge Netzwerk- und Security-Tools dabei, die zentral geladen werden. Nichtsdestotrotz: Mein Mac ist in ca. 30 - 60 Sekunden da, ich bin in IBM Netz und wenig später sind alle notwendigen Alltagswerkezuge inklusive Lotus Notes geladen. Das mache mir mal einer auf Windows vor.

Bis auf einen Fall muß ich meinen Thinkpad mit Windows nicht mehr hochfahren. Sinnigerweise ist das die Urlaubstabelle meiner Abteilung, die als OLE-Objekt in eine Notes-Datenbank "embedded" ist ... Alle anderen Anwendungen, die ich im Marketing brauche, laufen unterdessen reibungslos. Anwendungen, die IE6 brauchten (so was gab es), scheinen endlich verschwunden zu sein. Und Notes auf dem Mac erscheint mir sogar flotter als auf Windows - in der Installation, die ratz-patz geht wie in der generellen Performance.

So weit so gut. Wird aber der Mac als Arbeitsplatzrechner im Unternehmen eine Chance bekommen? Ich bin mir nicht sicher bzw. ich habe eher Zweifel. Zweifel, weil ich nicht sehe, daß Apple wirklich darauf auf einen Fokus hat. Ich würde es mir wünschen, einen alternativen Mac-basierten Unternehmensarbeitsplatz mit allen notwendigen Tools von Apple und IBM "definieren" zu lassen. Ich glaube auch, daß die beiden Unternehmen das unterdessen funktional hinbekämen (Lotus Notes 8.5.2 auf dem Mac, Lotus Symphony als Office-Paket, Sametime und vieles andere mehr sind unterdessen gut), aber wie gesagt ...

Wahrscheinlicher erscheint mir, daß der iPad die Adaption von Apple im Unternehmen fördert. Der iPad - und ein bißchen das MacBook Air - sind unterdessen die sexy Tools. Und Besucher von Konferenzen oder Besprechungen, bei denen ich bin, schauen noch immer fasziniert, wenn ich vom iPad aus arbeite. Doch für mich ist der iPad mehr Ersatz für das SmartPhone denn Ersatz für den Mac. Ich lese schnell Mails, Texte, Feeds, PDFs und so weiter. Das "Editieren" findet weiter meistens auf dem MacBook statt.

Und wie gesagt schade. Man könnte zusammen echte Alternativen bieten.

P.S. Das ist natürlich ein persönliches Statement.

P.P.S. Und ja, ich sehe durchaus die "Sünden" und AppStore-Mania von Apple.

P.P.P.S. Und ich hätte nichts gegen Linux, aber da kommt irgendwie client-seitig nicht genug Marketingspeed und Verbreitung drauf.

IE9 beta not enough to keep IE market share over 60% mark

IE9 beta not enough to keep IE market share over 60% mark

2010 will be remembered as the year when Chrome took off despite Microsoft's attempts to hold on to its shrinking browser market share. It looks like Internet Explorer's two months of market share gains were an aberration. Other trends are continuing as before: Firefox is steady between 20 and 25 percent share, Chrome is steadily moving forward, and Safari trudges onward. Opera, meanwhile, is still hanging on to the leftover scraps. Everyone but Microsoft saw at least a modest market share gain in September.

Hoffen wir mal, daß es hier zu ausgewogeneren Marktanteilen kommt, aber die Bequemlichkeit manches Anwenders (und mancher IT-Abteilung) Halten den IE auf dem Niveau. Erstaunlich: Immer noch 15 % sind auf dem besonders sicherheitsanfälligen Internet Explorer 6!

Was das Netz bewegt: Kampf der Systeme - Schmidt macht sich nur noch lächerlich - Handelsblatt.com

„Unser Modell ist offen. Wir haben eine große Wette auf die Offenheit der Systeme laufen. Offenheit ist meine Religion. Die Apple-Religion ist das genaue Gegenteil. Ich weiß das, weil ich im Aufsichtsrat gesessen habe."

Der Mann ist unterdessen unsäglich. Apple ist böse, Google ist gut. Wie war das mit den Krähen und dem Hacken? Ändere Deinen Namen und laß Dein Gesicht operieren, wenn Du im Netz was preisgegeben hast, was Du besser nicht getan hättest. Und dann ... die Rede soll ein Highlight der IFA gewesen sein. Und so ein Heuchler ist Chef des Gutkonzerns ...

Apple Doesn’t Target Markets. It Targets People

Apple has never (to my knowledge) marketed Macs to enterprise customers, and only hired a skeleton sales crew to sell to such customers, ...

It targets people. It focuses on users. And Apple lets them decide how and where they’ll use its products.

This sounds simple, but in my experience very few companies think this way. Most startups write business plans that dredge up IDC data on market size, then define their target market (e.g., “Global 2000 enterprises”). Few seem to realize that there are people employed within these target markets, and these people will be the ones who actually embrace or reject one’s product. ...

This is how great companies are built: they focus on individuals and build exceptional products for them, and let these individuals determine how best to make use of the technology.

A very interesting posting: Apple - and a few others - do build on the Exceptional Indvidual Customer Experience. This is why a lot of users love the products. And they are king in building a Marketing hype and huge pull around the products.

I remember times, when Lotus Notes was brandnew approx. 20 years ago (and Lotus an independant company). Consultants and knowledge workers loved it, because of its groupware and replication features. They drove Notes into the Enterprise. Parallels to the iPhone and iPad?

What can we as Marketing people learn out of it? What can IBM learn out of it?

What is your opinion?