Die vergangenen Wochen waren sehr geschäftig und ich bin wenig zum Bloggen gekommen. Mein neuer Job mit unzähligen mehr oder weniger sinnvollen Telefonkonferenzen und Reviews, die Vorbereitung des IBM Social Business JamCamps und ... ich habe daran gearbeitet, mein Blog als Buch rauszubringen. Und dieses Buch ist jetzt fertig und erscheint unter bloggingbooks.de. Und das hier habe ich mir dabei gedacht: mein Vorwort.
Wir befinden uns auf dem Weg ins Soziale Zeitalter – oder sind bereits mitten darin. Neue Kulturtechniken und Verhaltensweisen gepaart mit der Verfügbarkeit des Netzes und sozialer Technologien verändern die Welt: Politik, Unternehmen, Geschäfts- und Privatleben. Gewagte Worte? Vielleicht, aber ich denke eine durchaus richtige Prognose. Die Proof Points, die Belege und Beweise häufen sich und sind nicht mehr zu übersehen. Die Piratenpartei zieht in das Berliner Parlament ein. Die Unruhen in England werden durch soziale Medien angeheizt. Der arabische Frühling ist ohne Handy und Videos nicht denkbar. Unternehmen wie Volkswagen oder Nestlé müssen mit harscher Kritik im Netz umgehen. Immer mehr Anwender sind auf Facebook und das Netz der Netze scheint sich zu einer Handelsplattform zu entwickeln. Google antwortet mit Google+. Kaufentscheidungen – ob privat oder im Business-Umfeld – werden immer mehr durch öffentlich zugängliche Bewertungen beeinflusst.
Ich könnte die Liste der sozialen Phänomene schier endlos fortsetzen. Weniger offensichtlich, aber deshalb nicht weniger relevant sind die Veränderungen, die von der Öffentlichkeit oft unsichtbar hinter den Unternehmensgrenzen vor sich gehen. Auch dort stehen unaufhaltsame Veränderungen an. Anwender – und nicht nur die viel zitierten Digital Natives – wollen soziale Technologien am Arbeitsplatz nutzen. Sie wollen chatten und sozial netzwerken. Und immer mehr CIO's verstehen auch die Macht des sozialen Netzwerkens und fördern ein Corporate Facebook statt plumpe Verbote auszusprechen. Eine explosive Mischung aus neuen Verhaltensweisen – in einem meiner Beiträge spreche ich von den Shareaholics -, sozialen Technologien, Mobilität und in der Breite verfügbarer Infrastruktur (Cloud, Internet-Zugang, Telefonnetze etc.) verändert massiv unser politisches, privates und geschäftliches Leben.
Vergleiche hinken, aber sind oft durchaus hilfreich. Mit was also sind diese Veränderungen zu vergleichen? Für mich – aber das liegt an meiner persönliche Historie als Historiker und Journalist – am ehesten mit der Durchsetzung der Pressefreiheit, der Einführung der Massenmedien und der entstehenden damals bürgerlichen Öffentlichkeit beginnend im 19. Jahrhundert „Mich erinnern die Blogger von heute an die politisierten Bürger von 1848/49,“ sagt Heribert Prantl. Damals sprach man von einer bürgerlichen Revolution. Ich zögere etwas nun von einer sozialen Revolution zu sprechen, denn natürlich hat der Begriff „soziale Revolution“ eine lange, andere Historie. Und leider gibt es für das Phänomen, das wir gerade erleben, keine andere treffendere Bezeichnung.
In diesem Spannungsumfeld bewegen sich die Beiträge dieses Buches, in dem ich oft vom Social Business in der Definition (nicht nur) meines Arbeitgebers IBM spreche, wohl wissentlich, dass es eine „andere“ Definition durch Muhammed Yunus gibt. Dennoch – und das nicht, weil ich bei der IBM beschäftigt bin – finde ich die Verwendung von Social Business unterdessen angemessen. Soziale Verhaltensweisen, oder besser die Verhaltensmuster des Web 2.0 und der Web 2.0-Anwender, halten unaufhaltsam im Geschäftsleben Einzug. Die Technologien sind dabei Träger, aber nicht entscheidend. Die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden, Interessenten oder Geschäftspartnern verändert sich ebenso dramatisch wie die Kommunikation im Unternehmen zwischen Mitarbeitern und Abteilungen. Das gesamte Geschäftsleben wird wesentlich transparenter und das ist für mich durchaus auch ein sehr begrüßenswertes soziales Phänomen. Und vielleicht ist das auch ein Brückenschlag zur Definition und zum Konzept von Mohammed Yunus.
Dieses Buch ist eine Zusammenstellung von Beiträgen, die ich in meinem Blog unter digitalnaiv.com veröffentlicht habe. Sie zeigen meine ganz persönliche Entwicklung im Umgang mit dem Web 2.0 und sozialen Technologien. Ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich auf einer Web 2.0 Konferenz im Herbst 2008 erstmals wirklich auf Twitter aufmerksam wurde. Neben mir saß ein junger Geek, der vor sich hin zwitscherte und das gab dann den Ausschlag, dass ich ein Twitter-Konto einrichtete, obwohl ich den Sinn des Ganzen noch nicht verstand. So fing mehr oder weniger meine Reise in das soziale Web und in die sozialen Medien an und deshalb ist auch mein Beitrag "Gezwitschere" – Kann man das ernst nehmen? der letzte oder erste Beitrag, den ich in dieses Buch aufgenommen habe. Ich habe mich dabei entschlossen, mit den aktuellen Beiträgen zu beginnen und dann eine Reise in die Vergangenheit bis Anfang 2009 anzutreten. Dies zeigt dann hoffentlich auch, wie ich in die sozialen Medien „hineingeschafft“ habe. Der erste Beitrag des Buches ist deshalb auch ganz bewusst ein Artikel, in dem ich meine derzeitige persönliche Nutzung sozialer Technologien in meinem Job als Marketingmensch beschreibe.
Dieses Buch beziehungsweise meine Beiträge sind parteiisch. Ich arbeite für die IBM und bin für die Vermarktung der Social Business-Software von IBM zuständig. Die Produkte und Lösungen kommen immer wieder in meinen Texten vor, doch ich hoffe (und glaube), dass es nicht zu platt und plakativ, sondern immer im Nutzungszusammenhang ist. Ich bin vom Einsatz sozialer Technologien und der Art, wie ich heute in der IBM arbeiten darf, überzeugt. Die Beiträge, die hier (und in meinen Blogs) publiziert wurden und werden, repräsentieren jedoch meine persönliche Meinung und sind keine Stellungnahme oder Aussage meines Arbeitgebers IBM.
Wie schon erwähnt, habe ich Geschichte studiert und lange Jahre als Journalist gearbeitet. Auch in meiner Tätigkeit als Marketingfachmann in verschiedenen Unternehmen und Positionen habe ich immer geschrieben und relativ regelmässig in der Fachpresse publiziert. Mit dem externen Bloggen habe ich dann Ende 2008/Anfang 2009 begonnen. Vorher war ich der konventionellen Welt des Publizierens gefangen. Seitdem haben sich aber das Bloggen wie auch soziale Medien zu einem festen Bestandteil meines Jobs und meines (sozialen) Privatlebens entwickelt.
Mitte 2010 habe ich mein Blog auf Posterous mit eigenem Domainnamen versehen und in digitalnaiv.com umbenannt. Die anderen sozialen Kanäle – siehe Twitter – wurden sukzessive nachgezogen. Das war einerseits eine Professionalisierung des Ganzen, ist aber auch eine Stellungnahme. Ich hoffe, dass ich nicht digital naiv bin, sondern sehr bewusst mit sozialen Technologien und Verhaltensweisen umgehe. Der Name soll auch klar Position beziehen wider der Bedenkenträger , die soziale Medien verteufeln, „vorratsspeichern“, verbieten und verdammen. Soziale Medien bergen Risiken. Aber mit diesen Risiken müssen wir alle bewusst umgehen, statt populistisch und ohne Hirn zu verbieten. Aufklärung und Ausbildung gefragt, was nun einmal schwieriger und aufwendiger und weniger spektakulär ist, als Verbote zu fordern.
Doch wir – und auch die „Verbieter“ - werden aus der Falle nicht herauskommen. Soziale Medien und damit einhergehend Verhaltens- und Kommunikationsmuster werden (oder sind) ebenso selbstverständlich wie Telefonieren, E-Mailen, Fernsehen. Übrigens wollte man diese Kulturtechniken auch zu ihrer Zeit verbieten und einschränken. Wir alle sind aufgefordert, konstruktiv zu gestalten und nicht nur plakativ zu blockieren. Das Glas ist mindestens halb voll, auch in Deutschland, und wir können es sogar weiter füllen, wenn wir entsprechend konstruktiv und kreativ sind. Eine entsprechende Diskussion zu fördern, Geschichten rund um Social Business zu erzählen und auch ein bisserl aufzuklären, ist sicher eines der Anliegen meiner Bloggerei.
Unterdessen blogge ich auf verschiedenen Plattformen. Neben meinem zentralen Blog digitalnaiv.com schreibe ich für den IBM BlueBlog, einen Gruppenblog deutscher IBM'er, und auch auf der EULUC-Plattform, der Community der deutschen Lotus-Softwareanwender. Im September 2010 hat mich dann Sybille Gaßner von CBS Interactive gefragt, ob ich nicht ab und an auf Silicon.de etwas publizieren wolle. Seit Mitte Oktober 2010 veröffentliche ich dort nun auch Beiträge.
Besonders danken möchte ich meinen „sozialen Geburtshelfern“ Thorsten Zoerner sowie Martin Koser, die mich helfend auf den sozialen Topf gesetzt haben. Lars Basche ist und bleibt ein weiterer wichtiger Sparringpartner rund um soziale Medien und deren Nutzung. Dass soziale Medien auch soziale Kontakte fördern, zeigt für mich meine Kontakt und meine Wertschätzung für Uwe Hauck, den ich über Twitter und Blogs kennengelernt habe und mit dem ich seitdem in laufenden, hoffentlich gegenseitig befruchtendem Kontakt bin. Ein gutes Korrektiv und ein latenter Hinterfrager dessen, was ich so publiziere und vermarkte, ist Jörg Allmann, der immer wieder kritisch nachhakt. Herzlichen Dank auch an die IBM als Unternehmen, das das Engagement in sozialen Medien proaktiv fördert, und an meine Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen, die mir immer wieder auch Anregungen für Beiträge geben. Schließlich auch herzlichen Dank Katrin Martin, mit der zusammen ich die Idee für dieses Buch – und hoffentlich viele weitere Bücher bei Bloggingbooks entwickelt habe. Und last but not least Danke an meine Familie und meine Frau, die oft verschmerzen müssen, dass ich hinter der Kiste oder dem Gerät verschwinde, herumsurfe und tippsele.
Die hier publizierten Beiträge sind eine Auswahl, die ich nach bestem Wissen und Gewissen getroffen habe. Eine (auch sinnvolle) Beschränkung hat mir die Seitenbegrenzung auf maximal 120 Seiten auferlegt, in denen ich geblieben bin, um das Buch in einem bestimmten Preissegment zu halten. Die Beiträge entsprechen weitestgehend dem Original. Hier und da habe ich – wo es sinnvoll erschien – kleinere Korrekturen vorgenommen, irrelevante tagesaktuelle Abschnitte herausgenommen und natürlich Tipp- und Rechtschreibfehler korrigiert. Entschuldigen möchte ich mich für das häufige Denglisch. Leider ist mein Metier und das Thema Social Business doch durch englische Begriffe geprägt, die auch ich nur all zu oft übernehme (obwohl es vielleicht adäquate deutsche Worte gibt). Dann möchte ich allen Lesern noch viel Spaß bei der Lektüre wünschen. Über Kommentare und Rückmeldungen freue ich mich sehr. Dafür steht mein Blog offen und natürlich bin ich auch über alle anderen sozialen Kanäle ansprechbar.
Mit vielen Grüssen
Stefan Pfeiffer
Darmstadt, im Oktober 2011
Das Buch kostet € 19,90. ISBN Nummer und Link zu Amazon folgen zeitnah. Auch eine E-Book-Version wird es geben. Andere Blogger, die ihr Blog als Buch veröffentlich wollen, können sich über bloggingbooks.de "bewerben".
I am a bit frustrated with the current support policy of Posterous. Is there a lack of interest to maintain the current blog platform?
- Since months two of my pages simply disappeard. Nobody seems to take care at Posterous although I raised the issue. http://digitalnaiv.com/events-prasentationen and http://digitalnaiv.com/favoriten are simply gone. I have removed them now from the blog after having asked several times for help.
- My search index seems to be corrupt since a while. When starting a search only a few postings are being displayed although the terms are in many more articles.
- Since May 1 the views per blog entry seem to be dramatically down. For the older entries some thousand views were shown under Manage. All my May entries have significantly lower views (perhaps more realistic ones).
Nevertheless. It seems that the support for the Posterous functions is no longer existing. And then I need to consider to move to another platform instead of loosing.
Any comments?
Anybody else have the same experience?
Gestern abend lief der Meat Loaf Film auf 3Sat. Und das ist nun endlich der Kick, dass ich Tim Krischaks Aufruf folge und auch meine Blogroll hier mal dokumentiere. Was ist nun eine Blogroll? Für mich eine Liste der Webseiten, deren Artikel ich am meisten schätze. Die entsprechenden Blogs habe ich in meinem RSS Reader abonniert und thematisch gruppiert. Beiträge dieser Autoren werden von mir häufig "wiederverwertet", per Twitter verteilt oder kommentiert. Zu vielen Autoren besteht auch eine persönliche, feundschaftliche Beziehung. In dem Beitrag stelle ich "nur" deutsche, sogar österreichische, aber keine internationalen Autoren vor, die natürlich auch wertvolle Beiträge bloggen.
Also dann mal los, wie es mir in die Feder beziehungsweise Tastatur fliesst. Zwei meiner langejährigen Freunde, die mich auch in Social "eingeführt" haben, sind Frogpond Martin Koser (frogpond) und Cyberjunkie Thorsten Zoerner. Martin schreibt rund um Enterprise 2.0 und Collaboration, ein Thema, das mich ja auch seit einiger Zeit umtreibt. Unser beliebtester Disput geht um die Rolle des Gutkonzerns Google und die Bedeutung von Google Buzz. Dafür kritisiert er mich (zu Recht) wegen meiner intensiven Benutzung von Apple-Hardware. Und Steve Jobs dankt es nicht mal. Thorsten, ehemals Kollege, nun bei einer anderen Firma tätig, ist derjenige Blogger, der mich immer wieder gezielt verwirrt, weil ich ihm intellektuell nicht folgen kann. Unterdessen hat er gestanden, dass das bewusste Taktik ist. Aber im Ernst. Wenn es neue Trends und Toys gibt, ist Thorsten immer dabei und deshalb für mich ein Quell der Erleuchtung.
Über Twitter gefunden habe ich einen Bruder im Geiste, den Bicyclist Uwe Hauck, der auf Living the future seine Posts publiziert. Uwe habe ich mal mit 4-5 Tweets als Sprecher für ein Event engagiert. Seitdem sind wir befreundet und kommentieren uns gegenseitig. Meistens läuft es darauf raus, dass wir die Beiträge des Anderen jeweils empfehlen, da die Wellenlänge und Meinung oft sehr ähnlich ist. Uwe befasst sich vor allem mit der modernen Arbeitswelt und wie Technologien darauf Einfluss nehmen.
Für meine Beschäftigung mit Social Business, Enterprise 2.0 und Knowledge Management immer wieder wertvolle Quellen sind die Blogs von Prof. Joachim Niemeier. Auf verschiedenen Plattformen publiziert er in englischer oder deutscher Sprache immer wieder Bruchstücke zum Thema. Und heute springe ich mal über meinen Schatten und empfehle explizit auch ein österreichisches Blog: Alexander Stocker schreibt immer wieder wertvolle und anregende Beiträge. Erwähnen muss ich an der Stelle auch noch unbedingt Bianca Gade (die weibliche Seite des Web 2.0) und - ein neuer Favorit von mir - Kai Fitzner, die zu Enterprise 2.0 publizieren. Beide arbeiten bei netmedia und ich springe mal über meinen Schatten und empfehle ausnahmsweise mal das Firmenblog zu E2.0.
Eine Anmerkung muss noch sein. Leider sind aus meiner Sicht auch einige schwarze oder graue Schafe unterwegs, die zum Thema Enterprise 2.0 publizieren und sich dabei das Deckmäntelchen der Neutralität überstreifen. Sie überraschen dann dadurch, dass die Produkte und Lösungen, die sie implementieren und zu deren Lieferanten eine enge Beziehung bestehen, immer bestens bewertet werden. Nicht falsch verstehen. Ich habe damit kein Problem. Auch ich bin parteiisch und meine Beiträge sind sicher IBM angehaucht. Nur oute ich mich als IBM'er und tue nicht so, als ob ich der neutrale, unabhängige Experte bin. Solche Blogs sind mir persönlich ein echter Dorn im Auge, weil hier bewusst manipuliert und Propaganda betrieben wird.
Im Themenkomplex Social Media und Marketing, das sicher starke Überlappungen zu Social Business und Enterprise 2.0 hat, sind mir die Beiträge von Martin Meyer-Gossner sehr lieb geworden. Hier kommen immer neue Infos und Kommentare zum Thema. Klaus Eck und sein Team u.a. mit meiner ehemaligen Kollegin Anika Geisel gehören auf jeden Fall auch erwähnt. Viele schimpfen sich unterdessen Social Media-Experten, das Eck-Team hat Expertise. Auch die Herren Becker und Joerges seien hier explizit hervorgehoben. Hier scheint mir auch Kompetenz vorhanden zu sein und nicht wie so oft nur heisse Luft verbreitet zu werden. Und es ist mir ein Bedürfnis an dieser Stelle auch Lars Basche von Text100 zu empfehlen, der mit mir PR und Kommunikation für IBM Collaboration Solutions macht und hier bloggt. Ein bisschen neben meiner beruflichen Interessenspur, aber deshalb gerade interessant und erwähnenswert: Christian Henner-Fehr und sein Kulturmanagement Blog!
Sodele und sorry, falls ich den ein oder anderen vergessen habe. Aber man kann ja auch eine Fortsetzung schreiben.

It's a German thing - but if it stays a German thing only, it will not succeed. Still missing features like Posterous support etc.
Lars Basche und ich bieten am 15.11.2010 anläßlich der DNUG Herbstkonferenz ein Social Media Praxistraining an. Im Workshop werden diese Fragen behandelt wie:
- Wie bewege ich mich in Social Media?
- Wie verhalte ich mich?
- Wie aggressiv darf bzw. sollte ich sein?
Die IBM Social Media Guidelines dienen dabei als Richtschnur für IBM'er und als Orientierung für Partner.
- Welche Möglichkeiten habe ich in Social Media?
Ein Überblick von Facebook über Twitter bis XING
- Wie komme ich an relevante Informationen?
- Welche Tools gibt es?
Von Twitter-Clients bis Blogplattformen
- Wie nutze ich diese Tools ganz konkret?
Beispiele aus der täglichen Arbeit
- Diskussion und Erfahrungsaustausch
Die Teilnahme an diesem Workshop ist auf 20 Personen begrenzt und nur nach verbindlicher Anmeldung möglich. Für Mitglieder der DNUG werden keine Teilnahmegebühren berechnet.

...

Es sind amerikanische Daten, aber es sind gute Anhaltspunkte. Was sind die Kanäle, denen die "Leser" trauen. Und was sind die Attribute und Vertrauensweisen, die Vertrauen einflössen. Unbedingt mal anschauen ... und Schlüsse ziehen.
Meine Meinung: Nicht versuchen, die Leser zu verscheissern, Meinung äußern und authentisch bleiben. Mit den eigenen "Interessen" offen umgehen. "Tarnen und täuschen" kommt eh raus. Und dann ist das Vertrauen weg.

Ich habe ja schon des öfteren verteidigen müssen, woher ich die Zeit für meine Netzaktivitäten und das Bloggen nehme. Langsam wirds Zeit, dass sich diejenigen mal verteidigen, die immer noch diesen Müll im TV mind. 2-3 Stunden pro Tag konsumieren. Haben die eigentlich nix besseres zu tun?
Da setze ich nur ein Ausrufezeichen dahinter PUNKT
Bin über Brandkraft und netzwertig auf den neuen XING-Button aufmerksam geworden. Darüber können Blog-Leser, einen Artikel mit ihrem Netzwerk auf XING sharen. Über den Button wird auf XING eine entsprechende Statusmeldung abgesetzt. Endlich, kann ich nur sagen. XING ist für mich auf der einen Seite das größte deutsche Geschäftsnetzwerk. Persönlich habe ich dort beispielsweise die meisten Geschäftskontakte. Auf der anderen Seite ist es aber auch für mich das in sich geschlossenste Netzwerk. Was meine ich damit?
Ich war lange Zeit in den XING-Foren aktiv und bin es in eingeschränktem Maße noch. Jedoch hat sich meine Tätigkeit deutlich in meinen Posterous-Blog verlagert wo ich unterdessen primär meine Artikel publiziere. Toll wäre es für mich, wenn analog zu LinkedIn und anderen Tools auch eine Publishing-Funktion nach XING verfügbar wäre. Daneben schwirrt mir immer noch der Gedanke durch den Kopf, wie man gezielt in gewisse Foren publizieren kann. Wie könnte es funktionieren, ein Posting zu Enterprise 2.0 auch im entsprechenden XING-Forum zu publizieren? Aber das ist wohl zu sophisticiated.
Statusmeldungen können bis dato nicht aus Anwendungen wie Hootsuite oder Tweetdeck nach XING abgesetzt werden. Für LinkedIn, den wohl schärfsten Wettbewerber, gibt es diese Funktionalität unterdessen in vielen Anwendungen. Einerseits spielt XING für die Hersteller der entsprechenden Tools wohl keine Rolle, da XING primär nur im deutschsprachigen Raum genutzt wird. Andererseits habe oder hatte ich den Eindruck, daß auch XING selbst nicht unbedingt an solchen Integrationen Interesse hat. Statusmeldungen mußte man demzufolge manuell auf XING eingeben, statt sie aus meine Microblogging-Tool anzuliefern. Schade. Und das führte aus meiner Sicht auch dazu, daß in XING jenseits nerviger Gruppennewsletter und Eventeinladungen nicht sehr rege kommuniziert wird.
Dies wird auch durch eine Studie von Fittkau & Maaß zitiert, wonach nur 29,2 % der Nutzer auch aktiv kommunizeren. Das ist im Vergleich zu anderen Netzen deutlich niedriger.
via netzwertig.com
Der Empfehlungs-Button kann aber auch nur ein erster Schritt sein. Wie oben beschriebenen ist daneben eine Cross Publishing-Funktion aus Blogging-Plattformen und Microblogging-Clients sinnvoll und wünschenswert. Und am Pinnwand-Konzept von Facebook mit LikeIt-Button und Kommentarfunktion kann sich XING darüber hinaus noch mehrere Scheiben abschneiden. Aber man scheint sich ja jetzt nicht nur Gedanken zu machen, sich gegenüber anderen Tools, Microblogging-Diensten und Netzwerken zu öffnen.
Hier findet man den Code für den XING-Button. Dort wird auch angekündigt, daß entsprechende Widgets in Vorbereitung sind.
Und hier der Versuch, den leider nur statischen HTML-Code in das Posting einzubauen. Java geht ja wohl leider auf Posterous nicht, was einen dynamischen Button (also Übernahme der URL) erlauben würde.
Diesen Blog auf XING empfehlen - Einfach auf das Symbol klicken!
P.S. Auch die Kommentare auf XING selbst und netzwertig sind lesenswert!
P.P.S. Test mit PHP-Code geht noch schief. Wenn mir jemand helfen kann, wie ich einen dynamischen Button auf Posterous integrieren kann, gebe ich einen aus.
" target="http://digitalnaiv.com/endlich-xing-stellt-empfehlungs-button-zur-ve" title="Ihren XING-Kontakten zeigen"> 
When it comes to communication in the 21st century, email is NOT good enough. We need to encourage more educators to SHARE ideas, resources, and media using tools like Posterous! If you can send an email, you can use Posterous. Many messages we create still SHOULD be sent with a "one to one" or "one to a defined many" distribution, but many of our ideas CAN and SHOULD be shared with "an undefined many." When we share ideas in this way, there is NO LIMIT to the number of people who could theoretically encounter and be influenced by our ideas. That is VERY powerful! To do this, we need to post content online using a tool like Posterous.
Abstrahieren wir mal die Aussagen:
- Wir ersetzen Posterous durch andere Blog- oder kollaborative Werkzeuge.
- Wir übertragen das in die Unternehmenswelt.
- Und fügen wir noch die Möglichkeit zur einfachen Kommentierung und Diskussion hinzu.
Dann hat der Autor nur zu Recht.
Die Tage habe ich mal meinen Blog hier auf Posterous überarbeitet, Tags reduziert und vereinheitlicht. Dabei bin ich auf viele Blogbeiträge gestossen, die im Laufe der vergangenen 1,5 Jahre entstanden sind. Mit Bloggen begonnen habe ich im IBM BlueBlog und auf Blogspot. Im August 2009 wurde dann Posterous meine bevorzugte Blogging-Plattform. Von dort aus repliziere ich unterdessen meine Beiträge auf WordPress und eben auch noch in Blogspot.
Und da ich morgen in Urlaub fliegen werde, habe ich mal die, die mir aufgefallen sind, auf Termin gelegt: Jeden Morgen um halb elf geht ein Link raus per Urlaubszwitscherer raus. Zum Glossenbuch, wie es Jörg Allmann publiziert hat, reicht es nicht. Deshalb dieser Weg, einen kleinen Rückblick zu wagen.
- 19. Juni: Digitale Störenfriede unterbrechen die Arbeit - und es kommt noch schlimmer ... vom März 2009 zur Störung am Arbeitsplatz, Original vor meiner Posterous-Zeit auf Blogspot erschienen,
- 20. Juni: "Gezwitschere" – Kann man das ernst nehmen?, wie ich mit Twitter angefangen habe. Auch damals Anfang 2009 im BlueBlog, bei Blogspot und auf XING erschienen. Lustig, das heute zu lesen und gerade auf XING intensiv diskutiert,
- 21. Juni: Finger weg - Social Media ist teuer zum Thema, was es wirklich heißt in Social Media aktiv zu sein vom 19. Dezember 2009
- 22. Juni: Mein Arbeitsplatz von heute - wie er (und meine Web 2.0 Tools) sich gewandelt haben - ich auch?, eine Beschreibung meiner Arbeitsumgebung und Tools vom 22. Dezember 2009
- 23. Juni: Kristallkugel 2010: Marketing "benutzt" das Web 2.0, ein Posting, das auf Wunsch meines Kollegen Thorsten Zoerner entstanden ist und eine Prognose zu 2010 aufstellt, geschrieben am 7. Dezember 2009,
- 24. Juni: Kein Spass mehr im Web 2.0 - Führen wir als Marketiers die Mechanismen des Web 2.0 ad absurdum? (Eventuell strukturierte Gedanken), einige Gedanken nach dem Social Media Workshop auf der DNUG Herbstkonferenz 2009, publiziert am 22. November 2009
- 25. Juni: Wir Kinder der Generation Windows – Mein persönliche Beziehung zu Microsoft - Rück- und Ausblick, eine Beschreibung meiner persönlichen, beruflichen Beziehung zu Microsoft und Windows vom 23. Januar 2010,
- 26. Juni: Web 2.0 - Alles nur Hype von Cyberjunkies?, zum Thema Web 2.0, Marketing und deutsche Unternehmen vom 31. Oktober 2009,
- 27. Juni: Social Media & die Rechtsabteilung: Bitte nicht nur Verbote aussprechen! zur kritischen Beziehung von Legal und Social Media vom 26. Oktober 2010,
- 28. Juni: Nennen wir ihn Paul ... zum Thema Karriere und wie man sie macht vom 13. Januar 2010,
- 29. Juni: Was soll die Aufregung um ROI und Social Media? zur Pseudodiskussoon ROI und Social Media vom 26. Dezember 2009,
- 30. Juni: Und der Blutdruck steigt: Warum E-Mail Management doch eine Notwendigkeit ist, auch wegen Compliance, Anfang 2009 ursprünglich im IBM Blue Blog und auf XING erschienen, entspann sich um dieses Posting gerade auf XING eine heftige und lang anhaltende kontroverse Diskussion,
- 1. Juli: Web 2.0 im Unternehmen: Mehr als nur den Ausschaltknopf kennen zum Thema Enterprise 2.0 vom August 2010,
- 2. Juli: Vom Leben als IBM'er, der einen Mac einsetzt – Spinnerei oder alltagstauglich? über meine Arbeit am Macbook in der IBM. Taugt der Mac für den Unternehmenseinsatz vom Juni 2009,
- 3. Juli: FAZ ledert gegen Peter Kruse ab: "Der Vollweise" vom 15. Mai 2010
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