Filed under: DigitalNatives

Gotta share! - DAS VIDEO

Ich zitiere in meinen letzten Vorträgen immer wieder die Shareaholics, die neue Generation, die wesentlich bereiter ist, Informationen zu "sharen". Das habe ich unter anderem beim Event des Midrange Magazins vergangenen Donnerstag getan, den Vorständen der ostdeutschen Sparkassen die Woche zuvor und auf einigen anderen Events. Während der beiden genannten Vorträge hatte ich nicht das Problem, die Zuhörenden aufzufordern ihre mobile Devices auszuschalten. Auf der re:publica dagegen hätte es mir so gehen können:

Ich denke, ich werde das Video für meinen Abschlussvortrag auf der DNUG kommende Woche verwenden. Danke an t3n, wodurch ich auf das Video aufmerksam wurde.

Internet: Null Blog: "Netzgeneration" hat in Wahrheit vom Internet wenig Ahnung - SPIEGEL ONLINE

Ausgerechnet die erste Generation, die sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen kann, nimmt das Medium nicht übermäßig wichtig und verschmäht seine neuesten Errungenschaften: Ganze drei Prozent der jungen Leute schreiben selbst ein Blog. Und nicht mehr als zwei Prozent beteiligen sich regelmäßig an der Wikipedia oder sonst einem vergleichbaren Freiwilligenprojekt.

Nicht minder konsequent ignoriert die Null-Blog-Generation kollektive Linksammlungen wie Delicious oder Foto-Gemeinschaftsportale wie Flickr und Picasa. Das ganze hochgelobte Mitmach-Web, auch Web 2.0 genannt, ist den Netzbürgern der Zukunft offenbar völlig egal. Das ergab eine große Studie des Hans-Bredow-Instituts.

Dabei schwärmen Experten seit Jahren von einer technikbeseelten Jugend neuen Typs: mobil, vernetzt und chronisch ungeduldig, verwöhnt von der Überfülle der Reize im Internet. Ihr Leben verbringe sie in steter Symbiose mit Computern und Mobiltelefonen; die Netztechnik sei ihr quasi schon ins Erbgut übergegangen. Die Medien nennen sie deshalb "Cyberkids", "Generation @" oder schlicht die "Netzgeneration".

Also ist das Netz für "Netzgeneration" primär nur ein Unterhaltungsmedium, wie es früher Fernsehen und Radio war? Hauptsache die YouTube-Videos gehen nicht aus ...

Interessanter Artikel!

Centracon-Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft: In der Cloud und von Digital Natives geprägt?

Frage 1: Durch welche Merkmale sollen sich die IT-Arbeitsplätze der Zukunft besonders kennzeichnen?

via searchnetworking.de

Drei von zehn Unternehmen befinden sich auch in den Planungen und Vorbereitungen für die Desktop-Konzepte von morgen. So lautet ein Ergebnis der Studie des Beratungshauses Centracon zum IT-Arbeitsplatz der Zukunft. Die oben eingeblendeten Merkmale, die man sich wünscht, erstaunen nicht wirklich, geben aber in vielerlei Beziehung Hoffnung auf flexiblere Arbeitsplätze. Ortsunabhängiger Zugriff deutet auf den Wunsch nach Mobilität und auch Home Office hin. Unabhängigkeit von Endgeräten könnte bedeuten, daß eben nicht nur Windows-Rechner benutzt werden sollen oder daß private Rechner als Arbeitsrechner erlaubt werden könnten.

Zwei in dem Artikel zitierte Aussagen von Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards finde ich besonders bemerkenswert:

„Allein die Einflüsse der Digital Native User als nachwachsende Generation, die sich in ganz selbstverständlicher Weise mit der digitalen Welt identifizieren, werden einen noch größeren Veränderungsbedarf in den Unternehmen entfachen, als sich viele im Moment vorstellen können“
„Warum sollen Arbeitsplätze demnächst nicht über eine Cloud bereitgestellt werden?“.
Das Thema Arbeitsplatz der Zukunft, Arbeitswelt der Zukunft, Cloud und Digital Natives wird uns also - welch eine Überraschung - auch nach dem Lotus JamCamp weiter beschäftigen. Die ersten Anfragen zum Arbetsplatz in der Cloud sind schon bei mir eingegangen.

Digitale Gesellschaft: Sechs Onlinetypen im Vergleich| FTD.de

Die Typologie zeigt, dass nur drei Nutzertypen - Trendnutzer, digitale Profis, digitale Avantgarde - mit dem Internet souverän und kompetent umgehen. Nur jeder Vierte (26 Prozent) zählt somit zu den "Digital Souveränen". Dabei zeigen sich deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede: Bei den Männern gibt es 38 Prozent "Digital Souveräne"; bei den Frauen nur 15 Prozent. Dies ist bei der geschlechtsspezifischen Online-Marketingaktivitäten entsprechend zu berücksichtigen.

Festgehalten werden kann, dass der Internetnutzer eine attraktive Zielgruppe für das Marketing ist und bei erfolgreicher Entwicklung der digitalen Gesellschaft noch weiter an Attraktivität gewinnt. ... Fast jeder dieser Onliner nutzt Suchmaschinen und ist dadurch mittels Suchmaschinenmarketing adressierbar. Um die breite Masse der Onliner im Marketing zu erreichen, sollten die Kampagnen auf Information im Internet ausgerichtet sein - der Kauf von Produkten und Dienstleistungen findet für die nicht "Digital Souveränen" noch immer mehrheitlich offline statt.

via ftd.de

Finde diese Studie und den Versuch der Klassifizierung in 6 Nutzertypen sehr interessant. Für mich als jemanden, der nicht direkt über das Netz verkauft, sondern im Business-to-Business-Marketing tätig ist, sind sicher einige Schlußfolgerungen zu platt und kurz gegriffen. Im B2B-Umfeld gilt sowieso, daß man primär informieren und Meinung bilden muß. Der Verkauf erfolgt eh danach - und (noch) nicht online, zumindest in der Regel nicht. Auch ist reines Suchmaschinen-Marketing im B2B sicherlich zu wenig. Hier spielen soziale Netzen, Foren, Dialog mit dem Interessenten und Kunden eine mindest ebenso wichtige, vielleicht sogar noch eine wichtigere Rolle.

Und im Gegensatz zu den Autoren des Artikels würde ich schreiben, jeder Vierte ist schon digital souverän. Und die Zahl nimmt laufend zu. Und auch im B2B-Umfeld werden Kaufentscheidungen maßgeblich durch das Netz mit beeinflußt.

#Lotusknows: Lotus weiß, die 360 Grad Marketingkampagne startet heute

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Heute ist sie nun gestartet. Unsere deutsche Lotus knows-Kampagne. In verschiedenen Wirtschafts- und IT-Publikationen erscheinen Anzeigen in schwarz-gelber Farbgestaltung mit verschiedenen Lotus weiß-Slogans. Auf diversen IT-Portalen taucht Bannerwerbung auf. An Flughäfen sind Lotus weiß-Motive zu sehen. Und die deutschsprachige Webseite ist unter ibm.com/lotusknows/de live. IBM geht damit einen für das Unternehmen ungewöhnlichen Weg, denn es wird eine der Marken der IBM beworben. Im Rahmen der Smarter Planet-Initiative gehen wir ja eher lösungsorientiert vor und sprechen über Themen wie Smarter Cities und anderes. Produkte und Markenenamen kommen untergeordnet vor. 

In der Lotus weiß-Kampagne dagegen ist ganz klar die Marke Lotus zu erkennen. Und das ist auch gut so, denn die Lotus-Produkte sind die Lösungen, die der Endanwender noch als IBM auf seinem Bildschirm wahrnimmt. In vielen anderen Bereichen sind wir aus dem Blickfeld der Anwender verschwunden: Die Notebook-Sparte ging zu Lenovo, PC's und Drucker von IBM gibt es schon lange nicht mehr. Unsere Lösungen laufen meist im Hintergrund im Rechenzentrum. Dort schnurrt unser „Blech“ und unsere Middleware hält viele Lösungen am Laufen.

Lotus ist dagegen noch erkennbar, meist als Lotus Notes-Client, oft leider noch in einer alten Version von Lotus Notes. Die Lotus weiß-Kampagne gibt uns nun die Chance, darauf aufmerksam zu machen, daß einerseits die neueste Version von Lotus Notes mehr ist als der E-Mail Client der Zukunft. Notes bietet in der Version 8.5.x eine moderne Oberfläche und ist vor allem eine Lösungs- und Integrationsplattform und für viele Anwender der Einstieg in die tägliche Arbeit, die zentrale Stelle, wo sie all ihre relevanten Informationen finden.

Andererseits ist Lotus weiß für uns die Chance, bekannt zu machen, daß Lotus mehr ist als nur Lotus Notes. Wir haben eine Vielzahl moderner, innovativer Lösungen zur Kommunikation und Collaboration. Lotus Connections ist die Social Software für den Unternehmenseinsatz, Sametime ist das Instant Messaging- und Telefonieprodukt und mit den LotusLive-Angeboten bieten wir verschiedene Services in der Cloud. Diese – und andere Nachrichten um die Fähigkeiten von Lotus – wollen wir mit der Lotus weiß-Kampagne „transportieren“.

Lotus ist die Marke der IBM, die in besonders scharfem Wettbewerb steht. Gerade jetzt ist der werte Marktbegleiter dabei, kaum nachprüfbare Zahlen und Daten marktschreierisch zu verbreiten und 8 Jahre zurückliegende Produktentscheidungen als neue Wins zu verkaufen. Kollegen, Business Partner und Kunden fragen, warum wir nicht agressiver darauf antworten. Tja, das ist nicht der Stil der IBM. Wir bleiben sachlich (auch wenn mir manchmal der Kragen nahezu platzt).

Die Lotus weiß-Kampagne ist auch hier eine Chance, auf Lotus aufmerksam zu machen und mit Endanwendern und „Influencern“ ins sachliche Gespräch zu kommen. Lotus weiß ist natürlich mehr als nur Werbung. Die Kampgane wurde unter dem englischsprachigen Slogan Lotus knows Ende des vergangenen Jahres mit einem Jam in den USA gestartet. Deutschland ist nun das zweite Land, in dem wir mit Lotus knows beziehungsweise der deutschen Übersetzung Lotus weiß aktiv werden. Die Anzeigen sind ein Startschuss, der von verschiedenen anderen Aktionen flankiert wird (mit denen wir schon früher begonnen haben).

Seit Monaten sind wir bereits in den sogenannten Social Media und in der Blogosphere aktiv, auf Twitter, Facebook, XING und natürlich vor allem auf unserer Kundenplattform EULUC. (Nebenbei bemerkt: Der Twitter Hashtag für Lotus weiß wird #LotusKnows sein. Ein scharfes ß lässt sich nicht im Hashtag verwenden.). Unsere heutige Ankündigung, zusammen mit der re:publica einen deutschen Online Jam durchzuführen und im Lotus weißBus durch Deutschland zu touren, ist eine weitere zentrale Initiative im Bereich der Digital Natives und Endanwender.

Daneben läuft die „normale“ Marketingmaschinerie nun auch im Lotus weiß-Look-and-Feel. Unsere Mailings sind schwarz-gelb und verwenden Lotus weiß-Slogans. Werbemittel wie Mauspads, Tassen oder Taschen sind entsprechend gestaltet. Und natürlich wird auch auf der CeBIT Lotus weiß prominent zu sehen sein. Unsere Business Partner sind informiert und können die Lotus weiß-Motive selbst verwenden. Und auch ein Blogger- und Pressebriefing fand gerade statt.

Für jemanden, der das Marketing für Lotus in Deutschland verantwortet, ist dies natürlich ein schöner Moment. Wir investieren signifikant und verlängern unsere bisherigen Marketingmaßnahmen. Wir kommen damit auch dem Wunsch vieler Partner und Kunden nach, Lotus wieder visibler zu machen. Ja, man könnte noch mehr Anzeigen schalten, Fernseh- und Radiowerbung machen, bunter, höher, weiter. Und wer weiß, was noch kommt ...

Für mich ist entscheidend, daß wir zu einem sehr günstigen Moment mit Lotus weiß nach außen gehen und noch aktiver mit Endanwendern, „Influencern“ und Digital Natives in Kommunikation treten, Katzenmarketing betreiben. Die derzeit heißen Themen wie Cloud und SaaS, Mobility und Smart Phones, Enterprise 2.0 und Social Software sind Chancen für uns. Lotus Symphony und der kommende Collaborative Web Editor sind „disruptive“ und mischen den Markt auf. Lotus weiß, der kontinuierliche, konstruktive Kontakt und Dialog mit den Anwendern ist entscheidend sein, nicht die Anzahl der Anzeigen.

P.S. Also wenn mich persönlich etwas stören könnte, dann ist es nur die schwarz-gelbe Farbe der Kampagne. Das sind die Farben der „falschen Borussia“.

(download)

Die Frage der digitalen Generation Was lassen wir in unsere Köpfe? / Stephen Baker in FAZ, 7.2.2010

Stephen Baker hat vergangenen Samstag im Feuilleton der FAZ besagten oben im Titel genannten Artikel publiziert. Natürlich in der FAZ. Und natürlich im Feuilleton, das sich meiner Wahrnehmung nach gerade sehr stark an Kulturkritik am Netz ergötzt, mal korrekterweise, oft aber aus meiner Sicht übertrieben. Kritik am Netz üben ist angebracht, Vorsicht ist angebracht. Datenschutz ist angebracht. Statt aber nur zu warnen und den Teufel plakativ an die Wand zu malen und zur Netzabstinenz zu mahnen - siehe an anderer Stelle auch die europäische Behörde ENISA und ihre Empfehlungen -, ist vor allem aber Aufklärung und Ausbildung angebracht, wie man sich im Netz bewegt. Wie gehe ich mit der Flut der Informationen um? Was muß ich beachten, damit meine Daten sicher sind? Wie ziehe ich positiven Nutzen aus dem Netz? Darauf sollten sich viele Kritiker konzentrieren, statt nur zu maulen.

Das Netz ist Fakt. Wir werden damit umgehen (lernen) müssen. Verweigerung ist nicht die Antwort. Nochmals bewusster Umgang, Aufklärung und Ausbildung sind - meiner Ansicht nach - der Weg. Genau wie die Menschheit mit den Medien Buch, Zeitung, Radio oder Fernsehen umgehen lernen musste, muß sie mit dem Medium Netz umgehen lernen. Manche werden es kapieren, andere werden Fehler machen. Manche haben und werden Medien pervertiert und mißbraucht, andere sie zum Nutzen der Menschen eingesetzt. Das war so mit Zeitungen, Radio und Fernsehen. Und das wird so mit dem Netz sein.

Einige Stellen des Artikels finde ich durchaus zitierungswürdig.

Angesichts des Überflusses in den heutigen reichen Gesellschaften führen unsere allesfresserischen Instinkte jedoch zur Fettleibigkeit. Auch Informationen waren lange Zeit ein rares Gut. Sie sind es aber nicht mehr. Wir können uns mit ihnen überfrachten. Wir können uns am Ramsch ins Koma saufen. Damit nähren wir das elektronische Gehirn und riskieren es, unser eigenes verhungern zu lassen. Mehr als je zuvor müssen wir steuern, was wir in unsere Köpfe lassen.

Und ein weiteres Zitat: Ich will fair sein, denn Baker meint die Aussage im gesamtzusammenhang des Artikels kritisch. Ich interpretiere diesen Satz aber positiv und nach vorne gerichtet.

Ohne menschlichen Input wäre unser elektronisches Gehirn nicht viel mehr als eine große Rechenmaschine am Himmel.

 

 

Plakativ: Video: iPhone & Twitter – So arbeiten Digital Natives (via Chip online)

Für junge Menschen verschwinden immer mehr die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben, zwischen der virtuellen und der tatsächlichen Welt.

Das ergab eine Studie der US-Beratungsagentur Accenture.

Und hier das zugehörige Video von Accenture. Sehr plakativ, aber ein Denkanstoß für Unternehmen? Wieder sehr passend zu unserem Lotus JamCamp #LJC

Lotus JamCamp #LJC - Community geht live auf ibm.com zu Themen wie Arbeitsplatz der Zukunft und Enterprise 2.0

Sie reden oft übereinander: Die Digital Natives kommen ins Unternehmen und wir müssen denen einen attraktiven Arbeitsplatz bieten. Aber was heisst das wirklich? Wie muß der Arbeitsplatz der Zukunft wirklich aussehen? Welche Funktionen benötigt man wirklich? Und was müssen die Digital Natives beachten. Was bedeuten Social Media Guidelines und warum sollte man mit dem Betriebsrat reden, wenn man sogenannte Web 2.0- oder Enterprise 2.0-Tools einführt? Welche Rolle spielt künftig mobiles Arbeiten, im Home Office oder unterwegs auf dem Smart Phone? Was können OpenSource-Anwendungen leisten? Dies sind einige zentrale Fragen, die wir produktneutral unter dem Leitmotiv Smarter Work auf dem Lotus JamCamp zwischen sogenannten Digital Natives, Vertreter aus Unternehmen und Verwaltung sowie Universitäten und IBM'ern diskutieren wollen. Nicht übereinander, sondern miteinander reden!

Das Lotus JamCamp ist mehr als eine konventionelle Veranstaltung. Es besteht aus folgenden Meilensteinen und Bestandteilen:

- einem sogenannten Online Jam. Das ist eine online geführte Diskussion, die rund um die Uhr läuft und wo relevante Fragen diskutiert werden.
- einer konventionellen Veranstaltung auf dem neuen IBM Campus in Ehningen mit Keyote-Sprechern und Impuls-Vortäegen (z.B. Dr. Carsten Ulbricht zum Thema Enterprise 2.0 & Recht)
- in Kombination mit einer Open Space/BarCamp-Veranstaltung, in der die Teilnehmer die Themen auswählen, die sie diskutieren wollen

Wir versprechen uns aus dieser Form der Veranstaltung in Kombination mit den Teilnehmern, die aus unterschiedlichen Lebenswelten an die Themen herangehen, eine anregende Diskussion. Die Vorbereitung und das "Werden" des Events können Sie webnah auf der neuen Online Community auf ibm.com unter ibm.com/software/de/jamcamp verfolgen. Hier berichten wir, wie weit wir in den Vorbereitungen sind, welche Partner wir gewonnen haben, welche Sprecher kommen und welche Module wir dem Event zufügen. Und hier können Sie Ihre Ideen und Themenvorschläge einbringen. Anmelden und aktiv mitmachen. Schon jetzt haben wir ein großes Interesse an dieser neuen Form von Veranstaltung. Also: Lotus weiß, mitmachen ist besser als nur passiv zusehen!

Mein Lotus JamCamp-Tagebuch: Um was soll es auf dem JamCamp gehen und warum organisiert IBM das?

Nun wollen (und werden) wir also am 23. und 24. April das Lotus JamCamp in Ehningen durchführen und auch dazu einen Online Jam online starten (Details zum Start und Verlauf des Online Jams in Kürze). Warum tun wir das? Das Lotus JamCamp soll eine Plattform bieten, auf der Vertreter aus Unternehmen und Verwaltung, Digital Natives, Studenten und Professoren, Business Partner und IBM'er miteinander diskutieren, in Ehningen und online im Jam. Oft habe ich den Eindruck, daß nur sehr oberflächlich darüber gesprochen wird, was Digital Natives in Unternehmen an Arbeitsweisen. Arbeitskultur und Tools erwarten. Das JamCamp soll Digital Natives, Studenten, Unternehmen, Personalern und IT'lern die Chance geben, miteinander statt übereinander diese (und andere) Themen zu diskutieren. Im direkten Austausch kann vielleicht ein besseres Verständnis erarbeitet werden, wie beispielsweise der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen sollte.

 Welche Funktionen und Werkzeuge erwartet ein/e talentierte/r junge/r Mitarbeiterin wirklich, wenn sie/er ins Unternehmen kommt? Wie können Mitarbeiter smarter arbeiten und „neue“ Technologien nutzen, die im Web 2.0 gang und gäbe sind? Was heißt Enterprise 2.0 aus Unternehmenssicht und aus Sicht der jungen Generation? Worauf müssen neue Mitarbeiter beim Thema Datensicherheit und Datenschutz in Unternehmen achten? Wie führe ich Blogs, Wikis, soziale Netze und andere Collaboration-Technologien organisatorisch im Unternehmen ein, damit ich zum Enterprise 2.0 mutiere? Das sind einige der Themen, zu denen wir uns eine offene und rege Diskussion zwischen Unternehmensvertretern, Studenten und den Digital Natives wünschen.

 Wir als IBM erhoffen uns natürlich auch Nutzen vom JamCamp. Unsere Labor in Böblingen kann aus der oben beschriebenen hoffentlich regen Diskussion sicher auch lernen, was wir in unseren Produkte bieten sollten. Die Diskussion kann uns als IBM im Rahmen der Smarter Work-Initiative dabei helfen, welche und wie wir unsere Lösungen am Markt positonieren und welche Funktionen wir betonen sollten. Was kann Smarter Work bedeuten? Wir wollen durch das JamCamp einfach auch dazulernen.

 Und natürlich wünschen wir uns, daß durch das JamCamp auch die Angebote der IBM und insbesondere die Lösungen und Produkte der Lotus-Brand bekannter werden. Sie sollen – so hoffen wir - bekannter werden bei Digital Natives und in Universitäten. Und Unternehmensvertreter sollen erkennen, daß Lotus heute weit mehr als Lotus Notes ist.

Unser Ziel und Wunsch ist es, daß das JamCamp keine Produktschau wird und wir als IBM'er werden auch die Vortragsvorschläge, die wir einreichen, entsprechend gestalten. Auf dem JamCamp und im Online Jam soll es um Themen und durchaus Technologien, aber nicht um Produkte und Featureschlachten gehen. Die Produkte der IBM und die Lotus-Produkte werden zu anderen Anlässen und Veranstaltungen, so beispielsweise der DNUG – dem Treffen der deutschen Lotus-Anwender – am 7. bis 9. Juni in Berlin ausführlich behandelt.
 
Warum heisst die Veranstaltung Lotus JamCamp? Nun ja, die Lotus-Brand in der IBM organisiert die Veranstaltung und führt sie im Rahmen der Lotus knows-Kampagne durch. Lotus ist auch die Marke, die sich am direktesten mit dem Arbeitsplatz der Zukunft, mit Enterprise 2.0 und Technologien auseinandersetzt, die sowohl für Digital Natives wie auch Unternehmen für den smarten Arbeitsplatz von Interesse sind. Das Event hätte aber auch genau so gut IBM JamCamp Smarter Work heißen können. Und eventuell werden wir Smarter Work noch als Titel hinzufügen. Feedback hierzu ist durchaus sehr willkommen.
 
Und last but not least wollen wir auch eine neue Form von Events ausprobieren, die in meinem ersten Posting beschriebene Mischung von Barcamp, OpenSpace-Event, konventioneller Veranstaltung und Online Jam. Mal schauen, wie dies von den unterschiedlichen Gruppen, die wir ansprechen wollen, angenommen wird.

Mein Lotus-JamCamp-Tagebuch: Jetzt gehts los ... #LJC

Nun geht es in die heisse Planungs- und Vorbereitungsphase zum Lotus JamCamp (#LJC), das am 23. und 24. April auf dem IBM Campus in Stuttgart stattfinden soll. Was ist es beziehungsweise was soll es werden, dieses JamCamp? Es handelt es sich um eine Kombination des Barcamps, eine in der Blogosphere bekannten Veranstaltungsform, eines konventionellen Events mit dem Jam-Konzept, das wir in der IBM seit einigen Jahren betreiben. Bevor ich das Event näher erläutere. Um was geht es inhaltlich? Wir wollen auf dem Lotus JamCamp Blogger und die Generation Y mit Unternehmensvertretern – von Personalabteilung über Organisation bis IT – und Mitarbeitern aus Forschung, Lehre und Universitäten zusammenbringen, damit diese Gruppen miteinander relevante Themen der modernen Arbeitswelt diskutieren.

 
Viel wird darüber gemutmaßt, aber was erwarten die berühmten Digital Natiives von Unternehmen? Wie soll der Arbeitsplatz der Generation Y und X aussehen? Welche Werkzeuge und Funktionen erwarten sie dort, um smarter zu arbeiten? Was macht Unternehmen für die jungen Mitarbeiter, die in die Arbeitswelt eintreten, interessant? Seit einigen Jahren reden wir nun vom Enterprise 2.0. Doch was bedeutet das konkret in der unternehmensinternen Organisation? Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten, von rechtlich bis organisatorisch? Wie begebe ich mich als Unternehmen auf den Weg zum Enterprise 2.0? Was bedeutet heute Collaboration und welche Rolle spielen beispielsweise Cloud Computing und Open Source in diesem Zusammenhang? Welche Rolle spielt mobiles Arbeiten in der Zukunft, von Home Office bis zu Netbook und SmartPhone als Arbeitsgerät?
 
Dies sind einige Fragen, die während des Lotus JamCamps diskutiert werden sollen. Doch natürlich sind wir frei nach dem Barcamp und OpenSpace-Konzept offen für weitere Themen und Fragestellungen, die aktiv eingebracht werden können (und sollen). Für einige der oben genannten Themen haben wir bereits kompetente Sprecher und Experten gewinnen können (oder sind in Gesprächen mit ihnen), die die Diskussion auf dem JamCamp mit Initialvorträgen anreißen werden. Diese stelle ich Ihnen in den kommenden Wochen vor, sobald die finalen Zusagen vorliegen. Diese 4-5 Initialvorträge bilden den Rahmen. Die weiteren Themen werden nach dem Barcamp/Open Space-Konzept frei dynamisch durch die Teilnehmer vor und auf dem Event eingereicht. Die JamCamper stimmen dann darüber ab, welche Themen behandelt werden sollen. Dies ist eine für die Blogosphere bekannte Form der Veranstaltung, für Unternehmens-Besucher jedoch neu und vielleicht auch gerade deswegen interessant.
 
Die Präsenzveranstaltung, das Camp, wird am 23. & 24. April in Ehningen auf dem neuen neuen IBM Campus durchgeführt. Und zusätzlich wird es den Jam geben. Was ist ein Jam? Ein Jam ist eine online geführte Diskussion, in der die Teilnehmern Ideen posten, diese dann diskutieren und bewerten. Im Austausch zwischen den Jammern sollen dann neue Ideen kreiiert werden oder auch bestehende Konzepte und Ideen auf den Prüfstand gelegt werden. IBM hat verschiedene solcher Jams bereits durchgeführt, teilweise intern, teilweise offen nach außen und dies auch schon für Kunden organisiert. Momentan befinden wir uns noch in intensiver Diskussion, wann wir den Online Jam starten und bis wann wir ihn laufen lassen. Mehr dazu in diesem Lotus JamCamp-Tagebuch. Stay tuned.
 
In diesem Tagebuch werde ich Sie/Euch nun über die Vorbereitungen und Neuigkeiten rund um das Lotus JamCamp informieren. Aktuell bekommen Sie also mit, wie das Programm entsteht, wie wir das Konzept verfeinern, welche Kooperationspartner wir gewinnen. Und das ist auch schon ein gutes Stichwort. Wir suchen noch aktiv Kooperationspartner, die beim Lotus JamCamp mitmachen wollen. Das können Universiitäten und Forschungseinrichtungen ebenso sein wie Unternehmen und Publikationen. Wer mitmachen möchte, soll sich bitte bei mir melden. Auch Sponsoren für die geplante Fete am 23. April abends sich natürlich sehr willkommen. Und wer sich schon jetzt „vorregistrieren“ will, kann mir auch einfach eine Nachricht zukommen lassen.
 
Der Hashtag auf Twitter für das Lotus JamCamp ist übrigens #LJC, was dem aufmerksamen Leser sicher nicht entgangen sein wird.
 
P.S. Die Lotus JamCamp-Community auf ibm.com wurde auch gestartet. Kollege Thorsten Zoerner hat sie soeben hier eingerichtet. Einfach Mitglied werden, um mitzuschreiben und zu diskutieren! Dazu braucht man lediglich eine ID auf ibm.com (die zu nichts verpflichtet).