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[DE] Mein Geist ist schwach, der Geldbeutel offen - Gedanken eines Anwenders, der Apple (auch) im Unternehmen nutzt

Ja, es gibt durchaus Gründe, Apple und seiner Produktpolitik kritisch gegenüber zu stehen ... Ich gebe aber zu, daß mich die Technologie weiterhin begeistert und ich einer homogenen Apple-Welt sehr glücklich lebe. Seit jetzt mittlerweile 1,5 Jahren arbeite ich auf einem MacBook einer schon lange nicht mehr neuesten Baureihe mit 3 GB Hauptspeicher und 500 MB Festplatte (nachgerüstet). Noch immer bin ich von der Geschwindigkeit gegenüber Windows absolut begeistert. Während Kollegen noch ihren Rechner hochfahren, ist mein Rechner da. Daß das so bleibt, stelle ich dadurch sicher, daß ich mit Cocktail regelmäßig diverse Caches reinige und das scheint hervorragend zu funktionieren Auch Lotus Notes lädt deutlich schneller und Lotus Symphony bietet mir die Office-Funktionen, die ich brauche. Wie sagte es Kollege Stefan Krüger gestern auf der DNUG, der gerade ein MacBook Air gekauft hat: "Da ist ja alles rattenschnell." Viele andere Business-Anwendungen wie Lotus Connections oder LotusLive laufen im Browser, wodurch ich dann gar keine Probleme habe. Eine Reihe weiterer Werkzeuge komplettieren meinen Arbeitsplatz der Gegenwart. Ich bin hochzufrieden und zu meinem Leidwesen gibt es derzeit gar keinen Grund, ein neues Macbook anzuschaffen.

Neben dem MacBook haben sich über die Jahre ein Reihe weiterer Apple-Toys angesammelt. Mein iPod ist nun schon einige Jahre alt, aber noch immer als Musikmaschine zuhause und im Auto im Einsatz. Das iPhone ist mein Telefon of choice, synchronisiert mit meinem Geschäftsanwendungen. Und seit wenigen Wochen nutze ich auch ein iPad vor allem auf dem Sofa und unterwegs, natürlich mit synchronisierter E-Mail. Lotus Connections ist nun auch für iPhone und iPad verfügbar, so daß ich auch IBM-intern und auf EULUC nativ auf den Apple-Devices mobil sozial netzwerken kann. Einziger Wermutstropen ist noch immer, daß meine Time Capsule-BackUp-Maschine wohl noch immer mit meinem T-Home Entertain-Paket wireless kollidiert (und sich Telekom dazu nicht mehr äußert. Steve Jobs kann mir also extrem dankbar sein, daß er sich auch durch mich die tägliche Suppe leisten kann.

Nun bin ich noch auf interessante Artikel und Links zum Thema gestoßen, die ich eigentlich nur teilen wollte. Peter Marwan hat auf silicon.de einen ausführlichen Bericht zu Apple in Unternehmen: Chancen und Stolperfallen geschrieben und erwähnt dort unter anderem die Enterprise Desktop Alliance, wo auch mein Arbeitgeber IBM Mitglied ist. In einer Umfrage, die vor allem an amerikanische Administratoren gestellt wurde, kam heraus, daß Macs in Firmen die am schnellsten wachsende Plattform sind, die Dominanz von Windows dagegen allmählich abnimmt. Peter Marwan schreibt weiter:

Wie auch bei der i-Meeting-10-Konferenz wieder einmal deutlich geworden ist, geht die Hinwendung zu Apple oft von der obersten Managementebene aus – Einkäufer und IT-Abteilung werden häufig erst einmal nicht gefragt. Die Apple-Befürworter suchen dennoch nach Argumenten, wie sie ihre zunächst mit dem Bauch getroffene Entscheidung begründen können. Die liefert ihnen jetzt eine Studie von Professor Gronau vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam.

Die Studie hat ein 200 Mitarbeiter Unternehmen untersucht und einige mich verblüffende Ergebnisse produziert: In einer Windows XP/Office 2003 Umgebung ergab die Mac-Plattform demzufolge pro Jahr durchschnittlich einen Produktivitätsgewinn von 41 Stunden gespart, beim Einsatz von Office 2007 noch 36 Stunden. Interessante Zahlen.

Auf der DNUG Frühjahrskonferenz diese Woche gingen einige Tweets um, wieviele Besucher doch Apple-Geräte benutzen. Das kam wohl eher von den Anhängern von Android. Peter von Bechen zitierte in seinem Talk mit Jörg Allmann die enormen Wachstumszahlen von Android, die das iPhone unterdessen überflügelt haben. Die Diskussion habe ich die vergangenen Woche ja auch einmal spaßeshalber mit Mirko Lange geführt, der seinen Samsung Galaxy benutzte. Ich denke, daß Android eine sehr valide Alternative für Telefon und Tablet ist, aber wo ist die Alternative für das Macbook? Der Chrome-Browser mit allen Funktionen integriert? Oder aber der Arbeitsplatz komplett in der Cloud, so daß das Betriebssystem gar keine Geige mehr spielt? Na, ich bin gespannt, was Jörg und Peter von Bechen auf der nächsten DNUG Konferenz aus dem Kaffeesatz der IT-Trends lesen werden. Bis dahin wird mein Fleisch und Geist wohl weiter schwach und mein Geldbeutel für überteuerte Apple-Produkte geöffnet bleiben. Und ab und an werde ich meine Erfahrungen und Gedanken hier posten.

Social Media Praxistraining am 15.11.2010 in Frankfurt (zur DNUG)

Lars Basche und ich bieten am 15.11.2010 anläßlich der DNUG Herbstkonferenz ein Social Media Praxistraining an. Im Workshop werden diese Fragen behandelt wie:
  • Wie bewege ich mich in Social Media?
  • Wie verhalte ich mich?
  • Wie aggressiv darf bzw. sollte ich sein?

Die IBM Social Media Guidelines dienen dabei als Richtschnur für IBM'er und als Orientierung für Partner.

  • Welche Möglichkeiten habe ich in Social Media?

Ein Überblick von Facebook über Twitter bis XING

  • Wie komme ich an relevante Informationen?
  • Welche Tools gibt es?

Von Twitter-Clients bis Blogplattformen

  • Wie nutze ich diese Tools ganz konkret?

Beispiele aus der täglichen Arbeit

  • Diskussion und Erfahrungsaustausch


Die Teilnahme an diesem Workshop ist auf 20 Personen begrenzt und nur nach verbindlicher Anmeldung möglich.
Für Mitglieder der DNUG werden keine Teilnahmegebühren berechnet.

Das Ende der E-Mail oder E-Mail ist etwas für alte Leute - Computerwoche.de

In der modernen Arbeitswelt wird die elektronische Post zunehmend von Web-2.0-Anwendungen verdrängt werden. Zum Beispiel sei es nicht sehr effizient, Mails mit riesigen Anhängen kreuz und quer durch das Unternehmen zu schicken. Viel zweckmäßiger sei es, den Kollegen und Geschäftspartnern Dokumente auf Cloud-Plattformen oder in sozialen Netzen zur Verfügung zu stellen.
So zitiert Markus Strehlitz in seinem Bericht von der DNUG 2010 in der Computerwoche Chris Crummey und titelt "IBM sieht das Ende der E-Mail" und "E-Mail ist etwas für alte Menschen". Nun denke ich sehr intensiv über beide Aussagen nach, über mein Alter und das Ende von E-Mail. Markus - oder der Titeltexter der Computerwoche - hat es sehr zugespitzt formuliert. Wir sehen aus meiner Warte nicht das Ende der E-Mail. Wir sehen sicher aber, daß E-Mail durch neue Technologien - von Social Software bis Cloud-basierter Collaboration - ergänzt und partiell ersetzt wird. Das ist sicher nicht nur richtig sondern auch notwendig.
Und zu Chris Aussage zum Alter: Ich als Mittelaltriger nutze E-Mail noch sehr stark. Ich erinnere mich aber auch an ein Gespräch auf der DNUG, wo eine Lotus-Kundin mir schilderte, daß ihre Tochter tagelang nicht ihren E-Mail Posteingang geschaut habe und so eine wichtige Nachricht liegen blieb. Kommentar der Tochter: Schick es mir doch stattdessen auf Facebook. Da schaue ich täglich zuerst rein. Ich denke also, Chris Aussage hat einen wahren Kern. Die jüngere Generation nutzt mehr andere Plattformen, soziale Netzwerke, Instant Messaging oder Twitter statt konventionelle E-Mail.
P.S. Ist eine Nachricht in Facebook nicht auch eine E-Mail, nur in einer anderen Inbox? Oder sendet man über Twitter nicht auch eine Nachricht? Die Herausforderung ist - wie ich es in meinem Posting zum Zerfledderphänomen dargelegt habe -, die Übersicht über diese Kanäle zu behalten. Das gilt auch für die berufliche Nutzung, wo es mehrere Nachrichetn- und Informationskanäle gibt und geben wird, die man unter Kontrolle behalten muß. Mit Hilfe von Funktionen, wie wir sie in Project Vulcan - siehe den Bericht in der Computerwoche - planen, soll dies im Unternehmenseinsatz möglich sein.

Vom "Oberflächling", Relevanz und Schnelllesen - Hoffnung auf den informierten Netznutzer

Die vergangenen Tage bin ich über diverse Postings und Artikel gestossen, die das Thema Hyperlinks adressieren. Prof. Dr. Gerald Lembke schreibt auf Perspektive Mittelstand über die Hypertext-Organisation und die Vorteile, die durch eine Hypertext-artige Vernetzung auf dem Weg zum Enterprise 2.0 erreicht werden. Die Computerwoche veröffentlichte einen Artikel, der sich damit befasst, daß das Internet und die zunehmende Informationflut oberflächliche Leser produziere. Sie zitiert dabei auhc Nicholas Carr, der einen Grund dafür in Hyperlinks sieht. Carr skizziert in seinem eigenen Blog, wie man sich manchmal durch das Klicken auf Hyperlinks verliert. Man wandert von einer Seite zur nächsten Seite und verliert den Kontext beziehungsweise den ursprünglichen Text. Er spricht von "Delinkification" und rät dazu, alle Hyperlinks als Fussnoten ans Ende eines Postings zu setzen, um so den Lesefluss nicht zu stören. Wer dann Interesse an weiteren Quellen hat, kann von den Endnoten aus zu den entsprechenden Seiten springen. Carr verweist auf diverse wissenschaftliche Experimente und rät dazu, es einmal selbst auszuprobieren. Die Qualität bzw. die Aufnahme der Informationen sei wesentlich tiefer und intensiver,

Als jemand, der vor vielen Jahren mit ersten Windows-basierten Hypertext-Systemen experimentiert hat, bin ich etwas skeptisch. Ja, einerseits verleiten Hyperlinks dazu, von einer Seite wegzuspringen und den Faden zu verlieren. Auf der anderen Seite ist die direkte Verlinkung komfortabler und manchmal kann dieses Wegspringen auch nützlich sein, da man eventuell zu einer Seite gelangt, die für das eigene Interesse gerade relevanter ist. Ich weiß auch, wie frustrierend es ist, wenn der Link dann nicht die Ergebnisse liefert. Die Computerwoche beispielsweise referenziert auf Carr und einen Artikel auf Wired. Der Link geht aber eben nicht zu diesem Artikel, sondern landet auf der Home Page von Wired. Das Carr-Posting mußte ich dann in seinem Blog recherchieren. Genau so sollte nicht verlinkt werden.

Aber zurück zum Thema Hyperlinks und neue Taktiken zum Informationskonsum. Ich glaube, daß Hyperlinks im Text nützlich sind und dort auch beibehalten werden sollten. Es mag dabei durchaus auch Sinn machen, eine Liste der wichgsten Links oder empfohlenen weiterführenden Lektüre ans Ende eines Postings zu setzen. Generell - und darauf bezieht sich der Artikel in der Computerwoche - geht es darum angesichts der Informationsflut in der Lage zu sein, schnell Informationen auf ihre Relevanz zu prüfen. Thorsten Zoerner hat das Thema gerade bei einem Social Media-Workshop, den wir auf der DNUG Frühjahrskonferenz gehalten haben, adressiert. Die Computerwoche zitiert Günter Exel (und verlinkt wieder nicht zum Originaltext auf pressetext):

Mediennutzer müssen lernen, den News-Fluss zu scannen und einzelne Informationen in kürzester Zeit auf ihre Relevanz zu filtern. Das Know-how zum Filtern - maßgeschneiderte News auf Portalen, Twitter-Listen, etc. - wird zum Schlüssel gegen die Überforderung.

Ich persönlich praktiziere seit Jahren (schon vor Zeiten des Internets) unbewußt das Schnelllesen, hangele mich aufgrund von Stichworten schnell durch Texte und konsumiere so Informationen sehr schnell. Analog verfahre ich heute auch in meinem RSS Reader, beim Lesen von Webseiten oder E-Mails. Nur so ist die Informationsflut überhaupt zu bewältigen. Ergänzt werden muß das sicher durch eine sorgfältige Selektion und vor allem auch laufende Pflege der Informationskanäle. In meinem Fall sind das - wie schon einmal gepostet - jenseits meiner E-Mail Inbox mein RSS Reader, Relevants und Google Alerts. Lars Basche hat auf dem bereits genannten Social Media Workshop dargelegt, daß er seine Informationen nur noch über Twitter bezieht, Newsletter und ähnliches abbestellt hat. Sicher muß jeder seine persönliche Präferenz finden, wie man sich informiert. Generell braucht man aber sicher die Fähigkeit, Informationen schnell zu scannen und auf die genannte Relevanz zu filtern. Und auch dies ist aus meiner Sicht (wie generell der Umgang mit Social Media) eine Ausbildungsfrage, eine Frage von Schulen und Universitäten. Ich hoffe zumindest einmal, daß das Web nicht den "Oberflächling" generieren wird, der kein fundiertes Tiefenwissen mehr besitzt, vielleicht stattdessen einen besser informierten, mündigen Bürger, der die Transparenzmaschine Internet nutzt und im Idealfall nicht nur Informationen konsumiert, sondern diese vielleicht sogar kommentiert und in Dialog tritt. Ok, ich bin mal etwas optimistisch blauäugig.

Die relevanten Links:

Pressetext-Interview mit Günter Exel

Nicholas Carr: Experiments in delinkification

Computerwoche-Artikel: Das Internet produziert oberflächliche Leser

 

 

 

[DE] Das Enterprise 2.0: Die Mauern werden fallen

Am heutigen 8. Juni geht in Berlin die DNUG Frühjahrskonferenz, das Treffen der deutschen Lotus-Anwender, los. Im Vorfeld hatte ich einige Gespräche mit Kevin Cavanaugh und Ed Brill, die heute die Keynote halten. Kevin brachte den Satz „Breaking down the walls of the Enterprise“ in die Diskussion und seine Präsentation wird unter diesem Motto stehen. Und ich glaube, daß dieser Satz aus vielerlei Gründen die jetzige Situation beschreibt. Ganz banal passt er natürlich zum Veranstaltungsort Berlin. 

Deshalb habe ich ihn in „Die Mauern werden fallen“ umformuliert. Ich schreibe auch bewusst werden statt müssen, denn ich bin der festen Überzeugung, daß diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist. Es gibt einige Megatrends, die dazu beitragen, daß die Unternehmensmauern fallen. Einige sind technologischer Art, einige kultureller. In der Kombination von Kultur und Technologie entsteht aus meiner Sicht die besondere Sprengkraft.

Trend 1: Cloud Computing wird die bisherige IT umkrempeln. Immer mehr Lösungen wandern in die Cloud. Vielleicht derzeit noch relevanter: Immer mehr Daten wandern in die Cloud. Das erleben wir ganz massiv schon im privaten Umfeld. Canonical bietet Ubuntu-Anwendern Speicherplatz in der Cloud. Stratos macht ein entsprechendes Angebot. Wer einen Asus Eee PC Tablet kauft, bekommt Speicher in der Asus-Wolke. Zwar herrscht noch eine gewisse Skepsis, seine Daten nur der Wolke anzuvertrauen, aber die Tendenz ist eindeutig. Und Lösungen wie Dropbox bieten ja durchaus eine elegante Mischung von lokaler und wolkiger Speicherung. 

Machen sich viele Anwender noch Gedanken, ihre Dateien in der Wolke zu speichern, so haben  doch heute fast jeder (mindestens) ein privates Webmail-Konto. Und auch dort werden in der Regel Daten gespeichert. E-Mails und E-Mail-Anhänge. Dienste wie Flickr sind für Fotos akzeptiert. Und es gibt eine Unzahl von Lösungen, die privat aus der Cloud genutzt werden. Solche Services sind unterdessen oft eine Selbstverständlichkeit, über die gar nicht mehr nachgedacht wird.

Die Privatanwender sind gewohnt, die Cloud zu nutzen. Und dieser Trend wird sich auch in die professionelle IT übertragen. In den vergangenen Jahren gab es keinen wirklichen wirtschaftlichen Grund, ein E-Mail-System zu wechseln. Entsprechende Migrationen von System A auf System B waren immer entweder politisch motiviert oder kamen durch Firmenzusammenschlüsse und sich daran anschließende Standardisierungsbemühungen zustande. Jetzt, wo Webmail-Lösungen gehostet in der Cloud verfügbar sind, gibt es zumindest mal den Anlaß über die Kosten einer Inhouse-Lösung im Vergleich zu einer Cloud-basierten Lösung nachzudenken. Natürlich gehen solche Überlegungen auch an das Selbstverständnis der IT Abteilung und lösen dort Existenzängste aus. Verlassen Server und damit auch Arbeitsplätze das Unternehmen? Und solche Bedenken sind auch menschlich natürlich nur zu verständlich.

Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit – neudeutsch Kollaboration – ist ein weiteres Thema, das durch die Cloud (auch durch IBM) ideal adressiert werden kann. Ich kann mit meinen Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern Dokumente, Daten, Termine, Projekte gemeinsam in der Cloud bearbeiten, in einer sicheren Umgebung, jenseits der für solche Aufgaben ungeeigneten E-Mail-Inbox. Die Liste möglicher interessanter Lösungen lässt sich beliebig fortsetzen. Dies sind Themen, die in meinem persönlichen Arbeitsumfeld gerade aktuell sind und wozu wir ja auch mit Pierre Audoin Consulting aktuell eine White Paper erstellt haben.

Trend 2: Das Thema Zusammenarbeit in der Cloud führt mich zum zweiten Megatrend: Soziale Netzwerke knabbern an den Mauern des herkömmlichen Unternehmens. Wir haben in den vergangenen Jahren in Deutschland beobachten können, wie sich XING zu einem Geschäftsnetzwerk entwickelt hat, auf dem Kontakte gehegt und gepflegt werden. Neben der Funktion von XING als Marktplatz für neue Jobs werden dort auch Geschäftskontakte und neue „Opportunities“ identifiziert. Das geschieht in den Diskussionsforen und -gruppen, wo man desöfteren identifizieren kann, wer gerade welches Projekt startet und wen man deshalb einmal anrufen könnte. LinkedIn spielt international diese Rolle, konnte sich aber bis dato noch nicht in Deutschland durchsetzen. Facebook ist dann doch eher noch das private soziale Netzwerk.

Ich glaube, daß sich solche sozialen Netzwerke frei nach dem Cluetrain Manifest immer mehr auch zu geschäftlichen Marktplätzen entwickeln werden, auf denen diskutiert, gefeilscht und gehandelt werden wird. Im Rahmen der sozialen Netze werden auch vermehrt professionelle Services zur Verfügung stehen, die in der Regel nicht vom Betreiber des Netzwerkes stammen, sondern von – der Kreis schließt sich – Anbietern aus der Cloud zur Verfügung gestellt werden. Dies reicht dann von der Lösung für Online Meetings über Instant Messaging und File Sharing bis hin zu professionellen Projektmanagement-Angeboten. Das Interessante daran ist, daß quasi private oder semiprofessionelle Netze und professionelle Cloud Offerings zu Lösungen kombiniert werden. Dabei handelt es sich dann um eine Lösungsarchitektur, die Services verschiedener Anbieter kombiniert, eventuell auch mit konventionellen On Premise-Lösungen aus der Unternehmens-IT.

Aber dies führt vom Thema Soziale Netzwerke und deren Sprengkraft weg. Ich denke, man kann und muß den Blick auch über die sozialen Netzwerke hinaus generell in das Web 2.0 richten. Das, was man gemeinhin eben Web 2.0 nennt, hat den Umgang vieler Menschen mit IT Services wie Chatten, E-Mail, aber auch in der Vernetzung und Kommunikation mit anderen dramatisch verändert. Und diese Erfahrung aus dem privaten Umfeld wird Einfluß auf Unternehmen, deren Kultur und Organisation haben. Nicht nur, aber gerade die jungen Digital Natives tragen eine neue Kultur der Kommunikation in die Unternehmen hinein und rütteln an den Mauern der herkömmlichen Unternehmensorganisation.

Trend 3: Eng verbunden mit dem Web 2.0 sind auch Trends zur Neu- und Umorganisation des Arbeitslebens. Mir wurde während des Lotus JamCamps eigentlich erst richtig klar, wie fortschrittlich ich in der IBM arbeiten darf. So ich keine Termine und Verpflichtungen habe, sitze ich zuhause in meinem Home Office und erledige von dort aus meine Arbeit. Dafür ich hab alle technischen Möglichkeiten, um effizient mit Kollegen, Kunden, Partnern oder Presse zu kommunizieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten, Informationen zu teilen und gemeinsam zu bearbeiten. Übrigens hier auch wieder durchaus unternehmensübergreifend. Das Projekt Lotus JamCamp haben wir – IBM'er, externe Dienstleister und Kooperationspartner - über die Cloud abgewickelt.

Aber mindestens genau so wichtig wie die Technologie ist die Akzeptanz im Unternehmen, daß  zuhause arbeiten nicht faulenzen bedeutet. Ich habe ja schon an anderer Stelle darüber berichtet, wie manche Führungskraft Heimarbeit durchaus kritisch beäugt. Und Heimarbeit bedeutet sicher auch Eigenverantwortung und Selbstdisziplin. Den Rasen kann man tagsüber nur dann mähen, wenn keine parallelen Aufgaben, Termine oder Telefonkonferenzen anliegen. Viele Freunde und Bekannte haben schon mit einem gewissen Unterton bemerkt „Wie kannst Du nur zuhause arbeiten und die Disziplin dazu aufbringen. Ich könnte das nicht.“ Ja, als derjenige, der zuhause arbeitet, muß man sich schon auch darüber klar sein, daß man auch dann seine Ergebnisse liefern muß. Uwe Hauck hat einmal schön einen meiner Blogposts dazu auf Facebook kommentiert: "Auch wir müssen endlich weg vom Arbeiten um beschäftigt und körperlich präsent zu sein hin zum ergebnisorientierten Arbeiten." Trends und Konzepte wie Crowdsourcing und Coworking tragen weiterhin dazu bei, daß an den Mauern des konventionellen Unternehmens genagt wird. Zwar dürfte deren Einfluß noch nicht dramatisch sein, jedoch dienen sie durchaus als Katalysator neuer Ideen und Arbeitsformen. Und vergessen wir auch nicht die zunehmende Globalisierung der Arbeit. Shared Service Center in Indien, auf den Philippinen und in Osteuropa sind in vielen Unternehmen Realität.

Trend 4: Und last but not least sehe ich die Mobilisierung der Informationen durch Smart Phones und künftig Tablets als einen weiteren wichtigen Trend an. Auch dies hat wiederum die technologische und kulturelle Komponente. Vor einigen Jahren haben wir noch über die Blackberry-Junkies gelästert, die ihre Finger nicht vom Gerät lassen konnten und ständig am E-Mails checken waren. Schauen wir uns heute um, so sehen wir im privaten wie im beruflichen Umfeld immer mehr Personen, die am Smart Phone kleben. 4 von 10 iPhones werden von Anwendern aus Unternehmen gekauft. Das Bild von der DNUG Herbstkonferenz spricht für sich.

Jedoch geht es heute nicht mehr nur um E-Mails checken oder SMS schreiben. [Nebenbei bemerkt: Kann man eigentlich mit dem Smart Phone auch noch telefonieren? Oft habe ich den Eindruck, daß dieses Einsatzgebiet komplett in den Hintergrund getreten ist.] Aber zurück zur Nutzung des Smart Phones. Immer mehr Lösungen und Anwendungen laufen auf den Smart Phones. Ob es nun der Twitter- oder Facebook-Client im Web 2.0-Umfeld ist oder ob es um Unternehmensanwendungen geht. Unsere aktuellen Ankündigungen auf der DNUG zeigen nur zu deutlich, daß ein Tablet wie das iPad durchaus auch für „seriöse“ Arbeit benutzt werden kann – und benutzt werden wird. Tablets werden sich getrieben durch den Erfolg des iPads dramatisch ausbreiten. Die mobilen Geräte tragen ebenfalls dazu bei, herkömmliche Strukturen aufzubrechen und stellen die Unternehmens-IT vor neue Aufgaben. Drum herum kommen wird man nicht. Smart Phones (und bald Tablets) sind Realität. Man kann versuchen sie aus dem Unternehmen zu blocken. Dann werden sie halt privat genutzt. Dann liegt das Smart Phone oder das Tablet eben neben dem sorgfältig gesicherten und abgeschirmten Unternehmens-PC und die Anwender verbinden sich per privater UMTS-Karte ins weltweite Netz.

All diese 4 Trends – und es mag noch eine Vielzahl weiterer geben und über entsprechenden Input hier würde ich mich sehr freuen – sind neuartige Herausforderungen. Vor allem sind sie eng miteinander verwoben, beschleunigen, ja potenzieren sich oft gegenseitig. Darin liegt ihre spezielle Mauern erodierende Kraft.Sie stellen auch und gerade neue Herausforderungen an die Unternehmens-IT, die ihre Sicherheits- und Datenschutzkonzepte überdenken und überarbeiten müssen. Auch wenn mancher Service und Server vielleicht aus dem Rechenzentrum und Serverraum in die Cloud wandern wird, könnte gerade im Bereich Sicherheti und Architektur genug und vor allem auch anspruchsvolle Arbeit bleiben.

Aber natürlich ist es nicht nur eine Herausforderung an die IT. Management und Mitarbeiter müssen diesen Trends auch gerecht werden und mit ihnen konstruktiv umgehen können. Und das ist auch die Aufgabe der nächsten Zeit, denn alle diese Entwicklungen sind aus meiner Sicht unaufhaltbar auf dem Weg zum Enterprise 2.0. Auch in der DDR hat sich das Regime lange gegen den Fall der Mauer gewehrt. Aufhalten konnten sie ihn nicht. Die Mauerspechte picken und brechen schon jetzt laufend Stückchen aus den Unternehmensmauern heraus. Hört Ihr sie schon an Euer Unternehmen klopfen?

 

'54, '74, '90, 2006, 2010 - Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin - DNUG Frühjahrskonferenz & FileNet EMEA UserNet

Nun bin ich also wieder in Berlin, diesmal zur DNUG Frühjahrskonferenz 2010 zwischen dem 7. und 9. Juni. Und als ich heute nach Tegel hineinschwebte, kamen Erinnerungen auf. Heute vor ziemlich genau 4 Jahren fand die FileNet EMEA UserNet, das EMEA-weite Treffen der FileNet-Anwender, in Berlin kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Lande statt. Über 1.600 Personen kamen damals als Europa, dem Nahen Osten und Amerika im gerade eröffneten Maritim in Berlin zusammen. Es war meine größte internationale Konferenz, die ich organisiert habe. Im Jahr zuvor hatte ich die EMEA UserNet mit Fred Janssen in Prag aus der Taufe gehoben, Berlin und Prag wurden mit Hilfe lieber Kollegen und Freunde wie Jeroen Krah, Dana Weise, Mark Jones und vielen anderen organisiert hatte, Angesichts der bevorstehenden WM im eigenen Lande und genialen Wetters war die Stimmung vor und auf der Konferenz super und ich denke sehr gerne an das Event zurück. Wenn ich das Eröffnungsvideo mit Fußball- und FileNet-Szenen auf die Musik Vertigo von U2 höre, läuft es mir noch heute eiskalt den Rücken hinunter. Leider kann und darf ich das Video nicht hochladen.

Jetzt - ziemlich genau 4 Jahre später - bin ich wieder hier, in diesem Revier, war nie wirklich weg ... Diesmal findet die DNUG, die deutsche Lotus Anwenderkonferenz, im Seminaris-Hotel statt. Unterdessen durch die Übernahme von FileNet bei der IBM gelandet, verantworte ich jetzt das Marketing für die Lotus-Produkte der IBM in Deutschland. Morgen werde ich die Lotus weiß-Kampagne vorstellen, die Marketinginitiative, mit der IBM die Lotus-Produkte wieder stärker in das Bewußtsein der Endanwender und Meinungsführer bringen will. Am Mittwoch werde ich mit Manfred Koser, Thorsten Zoerner (auch ein Ex-FileNet'ler) und Lars Basche einen Workshop zum Thema Social Media halten. Und da fallen schon Unterschiede ins Auge. Vor 4 Jahren war (zumindest für mich) von Social Media nicht viel zu sehen. Klar, es gab schon XING und LinkedIn, aber daneben war der Markt (und auch ich) nicht so weit.

Es bleibt also spannend. Neue Themen kommen hinzu. Und wer weiß, ob ich in 4 Jahren wieder hier bin.

Lee
Der damalige FileNet CEO Lee Roberts eröffnet die Konferenz, die unter dem Motto Team to win stand.

Mark

Mark Jones,der Producer, hinter den Szenen, der das Programm auf Main Stage koordinierte.

Stephan_chas
Chas Kunkelmann - unser Steve B. Double bei FileNet - und EMEA Chef Stephan Van Herck.

Fred
Fred Janssen, EMEA-Marketingleiter, im berühmten Oranje-Anzug.

Jeroen
Jeroen Krah, Mitglied des Organisationsteams, immer mit Kamera unterwegs.

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Ron Ercanbrack, ehemaliger FileNet-Präsident, und Chief Moral Officer Fred Dillon am Checkpoint Charlie

Fussball

Vor der UserNet gab es ein Fußballspiel mit den Teilnehmern

Der soziale Mitarbeiter - besser: Der Social Media-verantwortliche Mitarbeiter - The Social Employee Manifesto

Traditional relationships, roles and leadership models are being challenged every day in our post industrial, social web enabled, information driven, people centric business world. Old approaches to managing employees, with their roots in the industrial society are not adequate for hyper-connected, socially aware employees. We need a new paradigm for getting things done and for empowering a new breed of employee that does not function well in a hierarchal, top down, highly controlled environment.

Eigentlich ist der Begriff Social nun wirklich überstrapaziert. Ich glaube aber, daß dieses Posting sehr sinnvoll die Rolle des Mitarbeiters in unseren heutigen vernetzten Web 2.0-Welt charakterisiert. Es passt zu meinem Posting "Social Media ist JEDER im Unternehmen - Und Controlettis: Ihr habt schon längst verloren". Mitarbeiter sind heute mehr denn je Botschafter ihres Unternehmens und müssen entsprechend ausgebildet werden. Jeder ist Unternehmenssprecher - natürlich nicht im klassischen Sinne, offizielle Unternehmensstatements oder Aussagen zu machen, aber als Repräsentant ihrer Firma oder Behörde. Wir sind in einem Zeitalter, indem sich manche klassische Stellen- und Rollenbeschreibung auflöst, zumindest ändert und die Mauern des bisher gekannten Unternehmens erodieren. Diese These(n) werde ich auch am Dienstag (8. Juni 2010) auf meiner Keynote und am darauf folgenden Tag beim Social Media-Workshop während der DNUG, dem Treffen der deutschen Lotus-Anwender, in Berlin vertreten.

Events, Events, Events: Mac-, Blackberry-, SAP-, Enterprise 2.0- und DNUG-Konferenz

Das werden geschäftige 10 Tage für Lotus in Deutschland. Wir sind auf den folgenden Events vertreten:

  • MacOS X als Plattform für Enterprise Collaboration: IBM Vortrag auf der i-meeting '09 von Torsten Hoffmann http://www.mac-konferenz.de/ am 9. und 10. November 2009 in Köln
  • Um mobile Lotus-Lösungen auf dem Blackberry geht es bei unserer Präsenz auf dem Blackberry Innovation Forum am 10. und 11. November in Frankfurt.
  • Alloy, die Integration von SAP in Lotus Notes, wird auf dem SAP Automotive Symposium am 10. und 11. November in Berlin ein wichtiges Thema
  • Und beim Enterprise 2.0 Summit zwischen dem 10. und 12. November in Frankfurt ist IBM als Sponsor vertreten. Unser Kunden Markus Bentele wird am 11. November in Frankfurt aus der Enterprise 2.0-Praxis berichten. René Werth und ich nehmen an Podiumsdiskussionen teil
  • Und dann geht es zur DNUG Herbstkonferenz nach Fulda. Dort treffen sich zur DNUG-Konferenz die Lotus-Kunden zwischen dem 16. und 18. November. Am 16. November findet Arbeitskreise vor der eigentlichen Konferenz statt, am 17. und 18. startet die eigentliche Konferenz
Selbst werde ich wohl nur das Enterprise 2.0 Summit und die DNUG schaffen. Schade. Würde auch gerne zur Max-Konferenz fahren, aber das wird leider eng. Wer auf den Konferenzen vertreten ist, einfach vorbeischauen. Würde mich freuen.

Freies Kommentieren auf EULUC-Plattform - Blog Monitoring mit Lotus Connections Aktivitäten

Zum Lesen war sie immer offen und auch ein zumindest zeitlich limitiertes Login ohne DNUG Mitgliedschaft ist möglich. Nun ist seit kurzem die EULUC Plattform auch für Kommentierungen nicht registrierter Anwender offen. Bisher musste man ein Login auf EULUC haben, um kommentieren zu können. Diese vermeintliche Einschränkung ist ja so bewusst im Konzept von Lotus Connections, der Plattform, auf der EULUC läuft, vorgesehen. Lotus Connections, das für den Einsatz im Enterprise 2.0 entwickelt und optimiert wurde, geht im Gegensatz zum öffentlichen Web 2.0 davon aus, dass sich Nutzer immer identifizieren.

Nun kann man über seinen Yahoo, OpenID, Twitter oder Disqus-Account und wohl auch komplett anonym kommentieren. Disqus macht es möglich und wir erhoffen uns natürlich ein noch regeren und nicht nur lesenden Informationsaustausch. Natürlich stellt sich in einem solchen Moment, wo man "der Welt" erlaubt zu kommentieren die Frage danach, wie man schnelle Antworten und Kommentare auf Fragen und Postings garantiert und wie man "Fäkalpostings" verhindert beziehungsweise wieder löscht. 

Auch wir haben uns diese Frage gestellt und werden dank einer Idee von Cyberjunkie und IBM Kollege Thorsten Zoerner die folgende Lösung implementieren. Jeder Kommentar in einem der beiden von Lotus Deutschland "betriebenen" Blogs generiert einen Eintrag im Aktivitäten-Modul von Lotus Connections. Diese Einträge schaut sich ein aus mehreren Personen bestehendes Team an und gewichtet die Kommentare. Sollten Kommentare 24 Stunden lang nicht angesehen worden sein, so wird dies per E-Mail eskaliert, so dass (hoffentlich) keine Kommentare lange liegen bleiben.

Kommentare können dann direkt "geschlossen" werden, wenn keine weiteren Aktionen nötig sind. Sollte eine Antwort eines unserer Experten sinnvoll sein, so erhält dieser in Aktivitäten eine entsprechende Aufgabe - wenn gewünscht mit E-Mail Benachrichtigung - zugeordnet. Er kann dann gezielt beantworten und selbst kommentieren. Auf diese Weise wollen wir sicher, dass wir zeitnah reagieren und die richtigen Fachleute zur Beantwortung heranziehen. Und wir wollen auch sicherstellen, dass potentielle Schmutzpostings gezielt entfernt werden.

Die Lösung wurde von Thorsten Zoerner bereits in einer ersten Version implementiert. Nun arbeiten wir am Fine Tuning und den Einstellungen. Eine Superidee, die Thorsten hier hatte und die auch die besonderen Stärken der Lotus Connections-Plattform mit den integrierten Modulen Communities, Blogs, Wikis, Profile, Lesezeichen, Dateien und Aktivitäten zeigt. Durch die integrierten Module, die eben nahtlos zusammenarbeiten, können solche Funktionalität wie oben beschrieben wesentlich einfacher als mit Einzellösungen realisiert werden. Und diese Lösung demonstriert endlich auch einmal eindrucksvoll die Stärken des Aktivitäten-Moduls von Lotus Connections, dass man ja auch typischerweise nicht in einer Social Software-Plattform erwartet. Hier zeigt sich aber, wie Aktivitäten-Management extrem sinnvoll genutzt werden kann. Und im Enterprise 2.0 gibt es sicherlich eine Vielzahl weiterer Anwendungsfälle, in denen Aktivitäten bei einer effizienten und kontrollierten Bearbeitung helfen kann.

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"Was wir alleine nicht ... " > Social Media Workshop am 18. November auf der DNUG Herbstkonferenz in Fulda

Social Media Workshop auf der DNUG Herbstkonferenz für Kunden und Partner: "Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir jetzt zusammen". So heisst  es im bekannten Song von Xavier Naidoo. Und so könnte auch das Motto des Social Media Marketing Workshops lauten, den Lars Basche (Text100)Thorsten Zoerner und ich zusammen mit dem bekannten Blogger "frogpond" Martin Koser und Henry Walther von Softwerk  auf der DNUG Herbstkonferenz am 18. November ab 8:30 Uhr halten. Hier erläutern wir, was Lotus Deutschland im Bereich Social Media tut und geben Tipps, wie Kunden und vor allem auch Partner sich mit uns vernetzen können, um so noch größere Reichweite und Aufmerksamkeit zu erzielen. Wir starten mit einem Vortrag unter dem Titel "Zwitschern, bloggen, 'YouTuben', Poken - Mit Web 2.0 Marketing in die Presse und zum Kunden" und gehen dann in eine Diskussion mit den Teilnehmern. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stefan Pfeiffer