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[EN] Why Google Has the Hammer To Make Businesses Use Google+ | Social Media Today

Google Has the Hammers to Compel Usage of Plus

... Recognize that Google actually owns the first AND second biggest search engines in the world, since YouTube is currently #2. ... Google has inserted so many tentacles into so many crevices of our digital lives, that they can compel us to use Plus via integrations and reminders in (just a starter list):
  • Gmail
  • YouTube
  • Picasa
  • Maps
  • Android (the app for Plus is fantastic)
  • Chrome
  • Analytics
  • Blogger

Google has an operating system (Chrome), a browser (Chrome), and the leading mobile platform (Android). Facebook has none of these, ...

... Google opens up business pages on Plus to Adwords customers. Any clicks and +1 (Google’s version of Facebook “like”) your business content receives on Plus has a direct impact on your organic search engine rankings, while your Facebook activity continues to have no impact. ...

I’m not predicting the death of Facebook (or even Twitter), but smart companies will spend some time this summer making sure they’re focused on how to BE social, and not how to DO social on a particular platform. Because eventually, the tools always change online.

Always.

A good summary on Google's "to-much-power". For sure I am not a friend of Facebook and it's privacy regulations (I own my content, not Facebook). And I am not a friend of a monopilist pretending to be the "good don't-be-evil company", while owning and expanding its power on search, on mobile devices, on social, on browser, on ... and ... and ...

Nobody should forget, how Google and Facebook earn their money ...

[DE] Google-Suchergebnisse: Mal so, mal social graph-isch

Danke an Frank Hamm für dieses sehr interessante Posting, das zeigt, wie sich die Suchergebnisse im Google abhängig von Device und Anmeldestatus ändern:

"Google liefert bereits heute bei der Suche über einen Desktopbrowser (Safari bzw. Firefox auf Macbook) unterschiedliche Ergebnisse aus, je nachdem wie der Soziale Graph des Suchenden aussieht. Veröffentlichungen und Empfehlungen ('Likes', Tweets mit Links, …) beeinflussen das Ergebnis. ...
Ist die Person am Browser nicht angemeldet bekommt sie ein 'objektives' Ergebnis. ...
Aber zukünftig fließen die Wertungen von Bekannten, Freunden, Buddies, Kontakten in das 'Soziale Suchergebnis' in einem Maße ein, wie es bis noch vor kurzem nur wenige dachten. Das Netz hat seine Objektivität verloren. Sie hatte sie nie. Es gibt nicht mehr das eine Netz. Jeder hat sein eigenes Netz."

Sehr interessant und ich bin mir zugegebenermaßen nicht sicher, welche Meinung ich hier einnehmen soll. Einerseits tendiere ich zu den vermeintlich "objektiveren" Suchergebnissen, andererseits interessiert mich schon die Meinung meines "Social Graph". Letzterer hat aber eben das Risiko, dass man vielleicht betriebsblind wird und im eigenen Saft brät. Die ideale Konstellation wäre also eine Suche, in der ich optional meinen "Social Graph" einblenden könnte.

Zum Thema Objektivität von Journalisten, das Frank anschneidet, gäbe es viel zu sagen. ich bin ja auch einer und habe es studiert (so man das kann). Ich denke (oder besser hoffe), dass es schon so etwas wie Annäherung an Objektivität gibt, wobei ich den Begriff Qualitätsjournalismus bevorzuge. Das beinhaltet für mich Sorgfältigkeit in Recherche, Quellenauswahl, Quellenüberprüfung und Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit. Viele dieser (nicht kompletten) Parameter würde ich übrigens bei aller stärkeren Subjektivität auch an (Qualitäts-) Blogger anlegen.

Schliessen möchte ich mit Franks Schlussfolgerungen für Unternehmen und Social Media:

"Denn Unternehmen suchen keine Unternehmen: Menschen suchen Unternehmen. Entscheider suchen Unternehmen. Diese Entscheider finden Gutes oder Böses über Unternehmen. Deswegen fällt ihre Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Unternehmen. ... Deswegen können auch Unternehmen nicht mehr ohne Social Media. Sie und ihre Menschen sind zum Vernetzen verdammt."

[DE] Ein Kreis sie zu knechten ... Das neue Social Operating System?

Der derzeitige Hype um Google+ ist schon bemerkenswert. Die Kommentare und Bewertungen mehr oder weniger kompetenter Autoren ist nicht mehr zu überschauen. Und manche durchaus ernst zunehmenden Grössen der Social Media-Szene überschlagen sich in ihrer Bewertung.

Brian Solis beispielsweise spricht von einem "Social Operating System", einem integrierten Dashboard, in dem alle für einen Benutzer relevante Informationen zusammenlaufen: Ein Platz, um zu kommunizieren, zusammenzuarbeiten, zu teilen, Neues zu entdecken und zu arbeiten. Ein Platz, um Dokumente zu teilen und an ihnen zu arbeiten, zur Koordination von Aufgaben, in dem relevante Dinge in Activity Streams zusammengeführt, E-Mail, Telefonie, Video und Audio Chat integriert werden.

Eine solche Vision ist nicht neu, zumindest nicht für das Social Dashboard für den Unternehmenseinsatz. IBM hat schon vor Monaten - zur Lotusphere 2010 - mit dem Project Vulcan skizziert und in ersten Demos gezeigt, wie so etwas aussehen wird. Neben der Zusammenführung von unternehmensinternen und externen Informationsströmen in Activity Streams und InPlace Editing von Aktivitäten sind dort zukunftsweisende Funktionen wie beispielsweise die automatisierze Zurverfügungstellung kontextrelevanter Informationen und Social Analytics für den künftigen (Enterprise) Social Workplace zu sehen, und das unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen von Unternehmen. Ein nicht zu vernachlässigemder Aspekt, gerade wenn einige bereits über Google+ für den Unternehmenseinsatz sprechen, denn hier muss berücksichtigt werden, wie Unternehmen mit ihren betriebsrelevantem Daten umgehen wollen und müssen, wo und unter welchen Kontrolle sie diese speichern und verwalten.

Doch zurück zum "privaten" Google+. Jeff Bullas glaubt, dass Google+ Facebook ähnlichen Schaden zufügen kann wie Apple das Nokia angetan hat. Facebook sei ein soziales Netzwerk der ersten Generation und angesichts von Google+ dringend renovierungsbedürftig. Edd Dumbill schreibt im O'Reilly Radar vom "Social Backbone" des Webs, einem neuen soziale Layer, der Kollaboration überall ermöglichen wird. Dieser neue Layer reisse die Mauern derzeit isolierter sozialer Netzwerke (z.B. LinkedIn für berufliche Kontakte, Facebook für Privates etc.) ein und sei ähnlich richtungsweisend wie einstmals die Interoperabilität von E-Mail. Dumbill spricht Facebook ab, dieser neue Layer sein zu können, da man die Anwender auf und an Facebook als Plattform fesseln wolle. Google dagegen sei dem offenen Web verpflichtet.

Bei aller Innovation in Google+ erschrecken mich solche Bewertungen. Richard Stallman hat auf Spiegel Online einen Gastbeitrag unter dem Titel "Kämpft gegen die Netz-Moloche!" veröffentlicht. Unter anderem steht dort: "Facebook-Nutzer sind nicht Kunden, sie sind Ware." Diejenigen, die Google+ derart in den Himmel heben, sollten sehr ernsthaft darüber nachdenken, ob dies nicht auch oder gerade für Google gilt. Bei aller Verpflichtung zu offenen Standards gibt mir ein Konzern zu denken, der Suche, Browser, (mobiles) Betriebssystem und nun auch das soziale Netzwerk beherrschen will. Mich bestürzt, dass gerade die vermeintliche Elite des Netzes, die Apple und Facebook (meist zu Recht) kritisch gegenüber steht, so blauäugig und überschwenglich gegenüber Google ist. Nicht nur ein bisschen mehr differenzierte Bewertung tut gut ...

"Ein Platz, sie zu knechten, um alles zu finden, in Kreise zu treiben und ewig zu binden." Brave new Google?

[DE] Möge die Macht in den sozialen Medien verteilt sein - Gedanken nach oder vor Google+

Habe ich nur den Eindruck oder ist der Hype um Google+ deutlich größer als der um Buzz oder damals Wave? Ich kann meinen Reader kaum aufmachen, ohne ständig über Beiträge über Google+ zu stoßen. Kaum ist das Tool noch nicht einmal für alle draußen, fragt ReadWrite Enterprise schon, ob man Google+ im und für das Unternehmen einsetzen solle oder könne. Google habe ja mit Apps schon den Anspruch, auch Unternehmen zu bedienen. Meine Meinung hierzu ist klar: Das interne soziale Netzwerk gehört hinter den Firewall und vor allem gehören die Daten eindeutig in den Besitz des jeweiligen Unternehmens und es muss klar sein, wo, in welchem Land und Rechenzentrum diese liegen.

Es "hyped" also allerorten:

XKCD:

Ich persönlich bin sehr zwiegespalten. Dies liegt nicht an den Funktionen von Google+, die ich auch noch nicht im Detail erforscht habe. Dies liegt eher an einem gesunden oder ungesunden Misstrauen gegen den "Gutkonzern" und an meinem tief verwurzelten Glauben daran, dass die Macht in sozialen Medien verteilt sein sollte. Die derzeitige Machtverteilung mit 3 Hauptgrössen Google als quasi De-facto-Standard bei der Suchmaschine und mehr, Facebook als De-facto-Standard für soziale Netzwerke und Twitter als Microblogging-Standard sowie Playern wie LinkedIn und einigen anderen erschien und erscheint mir durchaus sinnvoll. Mit viel Sympathie - aber zugegebenermaßen nicht mit viel eigenem Engagement - habe ich Versuche wie Diaspora im sozialen Netzwerkbereich verfolgt, aber eben nur verfolgt.

Nun also Google+. Google bläst zur lang erwarteten Attacke auf Facebook. In der "Szene" hat Google auf jeden Fall einen deutlich bessern Ruf als Facebook. Web 2.0 Freak und Experte wie @frogpond Martin Koser ist seit eh ein Verfechter für Google und befürwortet natürlich auch Google+, den neuen Facebook-Killer. Und mit Interesse habe ich heute gelesen, dass der wertgeschätzte @teezeh Thomas Cloer von Facebook zu Google+ gewechselt hat:

Facebook

Jan Tißler vom Szeneblatt t3n hat 10 Gründe gesammelt, warum Google+ gegen Facebook gewonnen kann - oder wird. Andere halten entgegen, dass Facebook so gut im Kopieren ist, dass Feature-Vorteile schnell verschwinden werden. Und siehe da. Kurz nach Google+ mit Hangouts kommt Facebook wohl auch mit auf Skype basierenden Videochat-Funktionen heraus.

Mein erster Eindruck in der Nutzung von Google+ ist positiv. Das Desgin gefällt mir, Drag-and-drop bei Circles ebenso. Viele meiner Freunde und Kontakte gerade aus der "Szene" und den sozialen Medien sind bereits dort. Also werde ich Google+ auch mit mehr als einem Auge beobachten und warte persönlich darauf, dass mein Social Media-Client Hootsuite Google+ integriert. Dies wird auch einer der Haupterfolgsfaktoren sein. Wie offen wird Google+ sein und wieviele AddOns wie Tweetdeck, Seesmic usw. wird man wie schnell unterstützen. Wird es ein Ökosystem mit Killeranwendungen wie Farmville geben, das die Leute in Scharen auf Google+ treibt?

Wir Social Media-Freaks sind natürlich schon da, auf Google+, so wir denn eine Einladung bekommen haben. Was ist aber mit mit Andrea und Otto Normalnutzer? Ich höre schon meinen geschätzten Freund Jörg Allmann stöhnen: "Jetzt befeuert der Pfeiffer auch noch Google+ und ich sag ihm schon seit Monaten, er soll nicht immer alle Nachrichten über alle Kanäle gleichzeitig posten. Das nervt doch nur." Jeff Gibbard bringt es in seinem Beitrag auf den Punkt: "I haven’t replaced an inbox, I’ve added one."

Wieviele soziale Netzwerke und Kanäle kann und will der normale Anwender nutzen und verdauen? Der oder sie wird sich vielleicht eher auf nur einen Kanal, ein Netzwerk konzentrieren (können). Und machen wir uns nichts vor. Facebook hat natürlich einen riesigen Vorsprung durch die Anzahl der Anwender. Noch am 29. Juni bin auch dieses Posting gestossen: An Facebook führt kein Weg vorbei. Die dort vorgestellte Studie zeigt nicht nur, wieviele Nutzer unterdessen in Deutschland auf Facebook sind, Sie belegt auch, dass diese Nutzer die Aktivsten und Kauffreudigsten sind. Hier die Grafik, wo sich die deutschen Anwender wie aktiv bewegen:

W3b32_social_networks_regelmaessige_nutzer
Es wird also interessant werden, welchen Stellenwert sich Google+ erarbeiten wird. Am Ende wird über den Erfolg entscheiden, für welches Netzwerk sich der Nutzer entscheidet, denn es geht um Werbeeinnahmen, bei Facebook, bei Google - und bei Twitter weiß man wohl noch nicht, wie man sein Geld verdienen kann.

Und zum Abschluß noch diese Grafik, die ich über Martin Meyer-Gossner gefunden habe:

Joyoftech-parody-leader

Hier einige aus meiner Sicht wertvolle Links zum Thema Google+:

Google’s Disruption Of Enterprise Email Market And Their “Social Challenges” - and IBM ...

I like that one:

Unfortunately, Google has absolutely no clue on how to execute their social strategy and it is going to hurt them badly sooner than later. With IBM firming up their Social Business vision, the threat to Google’s enterprise strategy is just round the corner. Either IBM (provided they execute their vision properly) or one of the newer players focussing on Enterprise collaboration may end up beating Google if they don’t get their social strategy right.

 

It’s All Social Business At IBM’s Lotusphere - Everywhere & Anywhere: Passepartout

I couldn’t help noticing how the 2011 IBM is far different from the 1995 IBM when I attended my first Lotusphere. That year Microsoft was ascendant and the press (no blogosphere then) held IBM as a software dinosaur plodding on to obsolescence.  How the tables have turned! Now IBM ‘gets’ social,  cloud, mobile and enterprise while Microsoft, stumbles, several product cycles behind. IBM now talks ‘embedded experience’ and ‘experience anywhere.’ I’m not hearing this from the Microsofties.

...

LotusLive is really cool. As a frequent user of Google’s cloud offerings for documents, voice and e-mail in his personal life, I see IBM has matched what Google has done and upped the game. Enterprises are reluctant to use Google; they fear Google’s mysterious back-end and its confusing (missing) integration of these important features. CIOs hesitate to even dip a toe in the Google water.

I took my two "highlight" quotes out of Passepartout's posting.

Google vs. Facebook: Was Facebook mit seinem E-Mail-Dienst wirklich vor hat - WirtschaftsWoche

Entscheidend wird die Frage sein, wer in Zukunft das soziale Profil der Nutzer im Internet kontrolliert; die Informationen, für was sich die Nutzer interessieren, wen sie kennen und worüber sie sich mit ihren Freunden austauschen. Denn längst melden sich Millionen Menschen mit ihren Google- oder Facebook-Accounts bei Abertausenden Seiten im Netz an.

Die Mitgliedschaften bei Facebook und Google werden zu sozialen Profilen, und die entwickeln sich zu einer Art elektronischem Personalausweis. Wer ihn kontrolliert und damit das Reiseprofil der Internet-Nutzer kennt, kennt zugleich die wichtigsten Seiten, Themen und Trends im Netz. Dieses Wissen ist wertvoll. Und angesichts des Facebook-Erfolgs wird man bei Google nervös.

Guter Artikel zu Google versus Facebook. Und nicht vergessen: beide verdienen ihr Geld mit dem Verkauf nutzerspezifischer Werbung,

Nun doch Facebook-Konkurrent von Google? Vom Regen und Traufe?

Für Google dürfte es inzwischen eine Frage von Stolz und Eitelkeit sein, endlich auf dem Markt der sozialen Netzwerke Fuß zu fassen. Nachdem Buzz und Wave faktisch gescheitert sind, verdichten sich Hinweise auf das neue Projekt “Google +1″.

Warum hoffe ich noch immer auf eine Alternative, die unabhängig von den Google's und Facebook's dieser Welt sind? Weder dem vermeindlichen "Gut-Konzern" noch Mr. Zuckerberg traue ich so wirklich. Muß wohl doch ein Romantiker des unabhängigen Web 2.0 sein. Mal schauen, wie sich Diaspora entwickelt.

IE9 beta not enough to keep IE market share over 60% mark

IE9 beta not enough to keep IE market share over 60% mark

2010 will be remembered as the year when Chrome took off despite Microsoft's attempts to hold on to its shrinking browser market share. It looks like Internet Explorer's two months of market share gains were an aberration. Other trends are continuing as before: Firefox is steady between 20 and 25 percent share, Chrome is steadily moving forward, and Safari trudges onward. Opera, meanwhile, is still hanging on to the leftover scraps. Everyone but Microsoft saw at least a modest market share gain in September.

Hoffen wir mal, daß es hier zu ausgewogeneren Marktanteilen kommt, aber die Bequemlichkeit manches Anwenders (und mancher IT-Abteilung) Halten den IE auf dem Niveau. Erstaunlich: Immer noch 15 % sind auf dem besonders sicherheitsanfälligen Internet Explorer 6!

FTD: "Hundertausende erheben Widerspruch gegen Streetview" - Am Thema vorbei oder valider Protest? - Diskussion auf Facebook

Dieser Tage habe ich den Bericht "Datenschutz: Hunderttausende erheben Widerspruch gegen Street View" der Financial Times gezwitschert und auf Facebook gepostet. Daraufhin hat sich eine Diskussion entwickelt, die ich mit Einverständnis der 3 Beteiligten zwecks Dokumentation hier mal rüberkopiere. Es passt auch zur Diskussion, die wir auf dem IBM Web Take-off angefacht durch den Vortrag von Ibrahim Evsan geführt haben:

(download)

Volker Weber hat dann am Ende noch dieses YouTube-Video hinzugefügt: