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Lotusphere 2011 - Reisegepäck und Erwartungshaltung

Bereite mich auf meine Reise zur Lotusphere nach Orlando vor. Morgen geht es los. Beeindruckend, was unterdessen so an technischem Equipment zusammenkommt:

  • mein olles weißes Macbook (noch mit Aufkleber Lotus weiß, was Freiheit bedeutet)
  • dazu die notwendigen Apple-Adapter für VGA-Monitor und so weiter
  • mein iPad
  • mein iPhone
  • Kopfhörer für iPad und iPhone
  • Microfaserbrillentuch zum Säubern des iPad und iPhone-Bildschirms
  • zwei FlipShare Kameras (da der liebe Lars seine vergessen hat)
  • USB Sticks
  • Sonnenbrille (die Hoffnung, mal ab und an Sonne zu sehen, stirbt zuletzt)
  • diverse US-kompatible Adapter
  • PINs und deutsche Fahne muß ich nicht mitnehmen ... Die Kollegen haben gelernt, wie vergesslich ich bin. Beate und Schiko sorgen vor ...

Gerade spiele ich noch den Herrn der Ringe als Hörspiel (in Oxford-Inglisch) auf das iPad. Die neue Brandeins ist schon - in Papierform - eingepackt.

Und was erwarte ich so auf der Lotusphere?

  • Lotus weiß ... Volker weiß es besser. Das wird sich nicht ändern.
  • Leider dürfen wir einen Ex-Kollegen wieder nicht in den Pool werfen.
  • Den üblichen Shitstorm, den die Freunde aus Redmond wieder entfachen werden. Ich kann da nur auf Ed Brills Posting Microsoft UC Team Blog: Don’t Be the Last Company on Notes zum Thema verweisen.
  • Eine Vision, was wir als IBM (und nicht nur als Lotus) unter Social Business verstehen und wie wir dieses Thema als IBM "besetzen" werden.
  • Viele Vorträge unserer Kunden, wie sie Mehrwert mit unseren Technologien erzielen.
  • Viele Produktneuheiten, in der Cloud und "normal".
  • Insbesondere coole Keynotes mit super Filmen. Das können die Amis besonders gut. Bin mal gespannt, wer der "Ehrengast" ist nach Captain Kirk im vergangenen Jahr.
  • Ein Wiedersehen mit viele Bekannten und Freunden, die ich über das Jahr nur per Social Media sehe: Luis Suarez, Luis Benitez, Rawn Shah und viele andere.
  • Interessante Gespräche und einige Biere an diversen Theken.
  • Freies Internet, freies Bier und freien "Bubu" bei Henry und Jörg.
  • Ein schönen Abend im Harry Potter Themenpark (was man so hört).
  • Viel Spaß mit dem deutsche Team.
  • Den ersten persönlichen Kontakt mit unserer neuen Direktorin für IBM Social Business und Collaboration Solutions, Maria Gomez. Wir haben ausgiebig telefoniert, gechattet und gemailt, aber uns noch in persona getroffen.
  • Viele, viele Hintergrundinformationen zu Collaboration, Social Business und vielem mehr.
  • Interessante Spotlights im Lab, wo immer die neuesten "Experimente" gezeigt werden.
  • Gute Nachrichten von Christian Holsing und seiner Frau ...

Und was ich sonst noch erhoffe ...

  • Am Samstag 3 Punkte meiner Borussia aus Mönchengladbach in Frankfurt.

P.S. Etwaige politisch inkorrekten Aussagen sind selbstverständlich meine Meinung und stellen in keinster Weise die Meinung meines Arbeitgebers IBM dar.

P.P.S. Potentielle ergänzende Wünsche und Vorstellungen füge ich an, denn ich habe bestimmt das ein oder andere vergessen.

 

How to recognize the Germans at Lotusphere #ls11

Lotusphere is coming up in a few weeks and we are in the middle of our preparations (even from a local German perspective). It is meanwhile tradition that we have pins, so that German speaking guys can recognize each other. Here is a draft view of the pin:

Ibm_s1_10158_lotusphere_pin_13-12
We will give them out at the Welcome Reception and I will make sure that myself and some of the other German IBM'ers do have them always in their pocket. So don't hesitate to ask us (even if you are Austrian)!

Another valuable information: The Lotusphere 2011 Social Media News Aggregator is live and up and running. There you will find all the great tweets, photos, videos and blog entries on and around Lotusphere. The hashtag used for filtering is #ls11 for Lotusphere and #Lotusknows. Feel free to register yourself and your social accounts in the aggregator:

 

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Looking forward to meet all you guys again (or first time) in Orlando.

 

"... Lotus is a strategic asset to IBM like never before" - Network World

Vulcan is a concept for a platform of online and on-premises capabilities, both old and new, integrated via an open framework on the back end and by analytic software on the front end. The first manifestation of Vulcan will come when IBM/Lotus releases a set of developer tools into beta later this year.

The tools are a down payment on the forward-looking Vulcan strategy that analysts and users say signals Lotus is a strategic asset to IBM like never before.

But the big question is whether Lotus can pull it off. Keeping its promise to drive everything with standards and open APIs, such as HTML5 and REST, and adapt to a services delivery model will be the determining factor.

Very good summary, what Project Vulcan is going to be and how important it is to IBM and the Lotus-brand. I would add: In addition it is a Universal Inbox unifying all incoming news, e-mails, tasks and allow the end-user to work on them right in their client of choice, a Notes-client, a Web-client or a mobile device.
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Eine aus meiner Sicht sehr gute Zusammenfassung und Einschätzung des Projektes Vulcan und wie wichtig es für IBM und Lotus ist. Ich würde noch hinzufügen: Zusätzlich ist es ein universeller Posteingang für Nachrichten, E-Mails oder Aufgaben, der dem Endanwender die Möglichkeit gibt, diese direkt im Klienten ihrer Wahl zu bearbeiten, egal ob das ein Notes-Klient, eine Web-Oberfläche oder ein mobiles Endgerät ist.

Vulcan is aimed at capitalizing on the integration of business applications and social networks and the convergence of desktop and mobile devices, according to Lotus officials. Lotus hopes to provide a system that meshes users, content creators, presence information and other data that brings context to any collaborative effort.

A key to Vulcan is social analytics software being pioneered by IBM Research such as Vivacity, which can discover shared resources created by users and provide a "return on contribution." Another project is DUNE (Desktop Unified with Enterprise), which aggregates data from multiple applications and makes possible unified social search, personalized recommendations based on profiles and integrated collaboration views.

Lotusphere-Talk: Katzenklo, Katzenklo, elektrisches Katzenklo ...

Soeben habe ich die aufregendste und spannendste nicht-dienstliche Diskussion auf der Lotusphere hinter mir. Beim Mittagessen saß ich unter anderem mit Henry Walther von Softwerk zusammen. Und er erzählte der staunenden Zuhörerschaft ehemaliger oder aktueller Katzenbesitzer, daß er in die USA immer elektrische Katzenklos kaufe. Henry erläuterte dann auch die bahnbrechende Technik, wie katzentechnische Rückstände vom System automatisch entfernt werden.

Man müsse zwar dann noch die Rückstände zur Tonne bringen, aber bis zu 5 Tagen arbeite das Klo automatisch. Gerüchte, daß Henry aus dem Software- und Lotus-Businss aussteigen will, um sich nur noch auf den Vertrieb der elektrischen Katzenklos zu konzentrieren, sollen nicht der Wahrheit entsprechen. Das liegt aber - nach meiner Interpretation - nur daran, daß der amerikanische Hersteller wohl kein Interesse am Vertrieb in Europa hat. Schade für alle europäischen Katzenbesitzer und auch für mich, der gerne wieder eine Katze hätte, diese aber im Sinne von Tierliebe wegen ständiger Abwesenheit davon doch aktuell abgesehen hat.

Also frei nach Helge Schneider:

Wie ich künftig Präsentationen baue und Dokumente erstelle (Lotusphere-Bericht)

Eigentlich wollte ich meine Lotusphere-Beiträge nur auf EULUC und im IBM BlueBlog publizieren, da ich meinen privaten Blog doch von zu viel Lotus-Nachrichten oder Lotus-Marketing freihalten will. Ich mache jetzt hier einige Ausnahmen, da ich hier auf der Lotusphere so viele coole Technologie sehe, die den Arbeitsplatz der Zukunft und die Zusammenarbeit (Collaboration) maßgeblich verändern werden, zumindest meinen eigenen Arbeitsplatz Deshalb auch dieses Posting.

Ich muß meine gestrige Aussage revidieren. Hier gibt es auf der Lotusphere eine Vielzahl superaufregender Neuigkeiten. Diese sind teilweise noch kein „Produkt“, aber man sieht deutlich wo der Zug hingeht und ich bin „superexcited“. (Der amerikanische Einfluß schlägt nach 3 Tagen USA durch). Aber im Ernst. Ich habe gerade eine extrem spannende Technologien gesehen, die auch nicht in allzu großer Ferne liegen. Und ich finde sie spannend, weil sie mir bei meiner täglichen Arbeit helfen werden.
 
Wer von Euch muß regelmäßig Präsentationen erstellen? Und wer „komponiert“ solche Präsentationen aus bestehenden Foliensätzen? Ich tue das und es ist immer sehr aufwändig, die spezielle Folie in der 89 Folien umfassenden Präsentation zu finden, die ich in meinen Foliensatz einbauen will. Klingt bekannt?
 
Ich habe die Lösung für genau diese Aufgabe gesehen. Slide Library, ein Bestandteil von LotusLive Labs. Slide Library ermöglicht es mir, online meine Foliensätze zu durchsuchen. Langweilg? Gähn? Nein, mit Slide Library kann ich aufgrund des Inhalts genau die Folie finden, die ich suche und diese eine Folie (oder mehrere Folien) markieren und in eine neue oder bestehende Präsentation einfügen. Alles online in LotusLive mit Thumbnail- und Preview der einzelnen Slides. Auf Mausklick entsteht eine neue Präsentation, der ich ebenfalls mit einem Klick ein einheitliches Layout verpasseb kann. Diese Lösung wird mir persönlich extrem viel Zeit sparen und meine Produktivität enorm erhöhen.
 
Slide Library ist ein Angebot, das über LotusLive Labs, den neuen hier in Orlando angekündigten Service innerhalb von LotusLive, verfügbar ist. LotusLive Labs ist – wie ich schon in einem früheren Posting geschrieben habe – eine Zusammenarbeit mit IBM Research. Hier stellt IBM verschiedene Produktentwicklungen und Technologien als Preview online innerhalb von LotusLive zur Verfügung. Bestehende LotusLive-Mitglieder können online die Mitgliedschaft zu LotusLive Labs beantrage (Ich habe es gerade getan und kann gar nicht abwarten, bis ich mit den neuen Tools rumspielen kann). Der Service soll dann generell in Q2-2010 (so habe ich es verstanden) verfügbar werden.
 
Und eben habe ich auch eine Preview von Project Concord gesehen. Project Concord ist der neue Collaborative Web Editor von Lotus. Den Namen finde ich etwas irreführend, denn es ist mehr, als Texte, Tabellen und Präsentationen im Web zu bearbeiten. Ja, es ist auch ein Co-Editor, mit dem man gemeinsam Dateien bearbeiten kann. Sehr cool. Einzelne Bereiche können bestimmten Autoren zugewiesen werden. Die Bearbeitungshistorie wird dokumentiert (Compliance und Nachvollziehbarkeit!). Schon das ist enorm vielversprechend.
 
Ebenso cool finde ich die Web Clipping Services und die Integration von lokalen „Desktop“-Dateien und Web Inhalten von Project Concord. Mit den neuen Funktionen kann ich Web-Seiten aussuchen, dort Bereiche markieren und highlighten, die dann mit Tags in meine Clip Library überführt werden. Inhalte dieser Clip Library kann ich dann wie gewohnt zusammenfassen oder die Library nach Stichworten durchsuchen. Ich habe dann die Möglichkeit, Inhalte aus diesen Clips in meine Dokumente, Tabellen und Präsentationen per Mausklick zu überführen. Nicht nur das, ich kann diese Infos dann auch natürlich editieren. Tabellen beispielsweise werden wohl automatisch in Smart Tables überführt, die ich wie von der Tabellenkalkulation gewohnt, filtern, sortieren und ergänzen kann.
 
Für mich wird diese Funktion enorme Bedeutung bekommen. Momentan bookmarke ich für mich wichtige Web Seiten in Lotus Connections (oder delicious), um später wieder auf sie zuzugreifen. Das tue ich dann und suche die Bereiche, Grafiken oder Tabellen, die für mich wichtig sind, um sie in neue Dokumente einzufügen. Künftig werde ich wahrscheinlich einen großen Teil meines Bookmarking durch die Clipping Services ersetzen und die Inhalte dann wie oben beschrieben für neue Blogeinträge, Dokumente oder Präsentationen verwenden. Und ich habe dann schon genau die Teile der Webseite markiert, die ich haben will. Very cool stuff, das mir meine Arbeit ungemein erleichtern wird. Und auch hier: Stellt es mir gestern zur Verfügung.
 
Das sind jetzt nur zwei Beispiele, was über LotusLive Labs zur Verfügung stehen wird. Die Volltextsuche in Videodateien habe ich ja bereits beschrieben. Hier kommt eine neue hochinteressante Spielwiese auf uns zu. Und es ist schon jetzt deutlich, wie diese neuen Technologien dann Einzug in die tägliche Arbeit halten und zum Arbeitsplatz der Zukunft gehören werden.  

P.S. Wer einen Gast Account auf LotusLive haben will, kann mich gerne kontaktieren. LotusLive stellt über einen Gast Account fast alle Services zur Verfügung (Ausnahme Instant Messaging, selbst Online Meetings starten und begrenzter Speicherplatz). Und dann könnt Ihr auch für einen Zugang an LotusLive Labs bewerben.

Lotusphere Opening General Session: Von Raumschiff Enterprise zum Menschen im Zentrum der Zusammenarbeit

Mal was aus dem Job als Lotus Market Segment Manager

Die Opening General Session der Lotusphere 2010 ist gerade vorbei und ich versuche hier, meine persönlichen Highlights zusammenzufassen. Natürlich zählt dazu Captain Kirk William Shatner, der auf der Bühne erklärte, wie wichtig Collaboration auch in der Filmbranche ist und wie dort durch Ideenaustausch und Diskussion einfach ein besserer Film zustande kommen kann.
 
Aber im Ernst: Äußerst interessant fand ich die Ausführungen von Sylvia Steigmann, CIO von Zurich. Sie erläuerte, wie sich Zurich weiterhin für Notes gegen Microsoft entschieden hat. Ihre Vision von Notes als zentralem Einstiegspunkt in die tägliche Arbeit bringt den Mehrwert von Lotus Notes – und den deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Microsoft - auf den Punkt. Notes ist mehr als E-Mail. E-Mail ist unterdessen Commodity und jederzeit austauschbar. Der Unterschied liegt darin, Lotus Notes als einen leistungsfähigen, einfachen zu bedienenden Einstieg in die tägliche Arbeit zu nutzen (die eben durch mehr als E-Mail geprägt ist). Genau diese Vision hat Sylvia Steigmann dargelegt und den Weg vom derzeit noch installierten Notes 6.5 auf Notes 8.5.1 als neuer zentraler Collaboration-Plattform von Zurich beschrieben.
 
Ebenfalls wichtig fand ich ihr Aussage, daß man sich als Arbeitgeber auf seine Mitarbeiter und deren Unterstützung konzentrieren soll. Sie schloss sich damit Bob Picciano an, der in seiner Einführung genau die „humane“ Komponente von Produktivitätssteigerung beschrieb. Viel zu oft wurde in den vergangenen Jahr das Thema Prozessoptimierung und -industrialisierung fokussiert und dabei der Mensch vergessen. Es geht nicht nur um Prozesse, es geht auch um den Mitarbeiter und dessen Arbeit und Fähigkeiten. Beides ist notwendig: Business Process Management (BPM) und Collaboration. Prozesse müssen optimiert werden, aber auch der Mitarbeiter muß in seiner (Zusammen)Arbeit möglichst optimal unterstützt werden.
 
Interessant waren auch die Beiträge von Dr. Oliver Fröhlich von Continental, der in 5 Monaten 40.000 Anwender auf Notes migriert hat. Solche Beispiele konterkarieren das doch oft plakative und inhaltlich dünne Marketinggeblubbere aus Redmond. Aus deutscher Sicht notierungswürdig fand ich es, daß der Chief Strategy und Technology Officer von GM, Kirk Gutmann, nicht das Opel-Logo auf seinen Folien hatte, dafür aber die anderen GM-Brands. Na ja, wir sind halt in den USA.
 
Enterprise Mobility und die Unterstützung mobiler Endgeräte ist sicher ein wichtiges Thema dieser Lotusphere. Das wurde schon in der Opening General Session deutlich durch die Ausführungen von Gutmann, aber auch in der Demo von Social Software (Lotus Connections und Lotus Quickr) auf RIM Backberries oder der Ankündigung, daß auch Android künftig von Lotus unterstützt werden wird.
 
In der Session wurden natürlich viele Produkte und Features angekündigt, die wir auf EULUC sicher noch detailliert behandeln werden. Für mich jedoch noch relevanter war der Ausblick, wie sich Lotus den Arbeitsplatz der Zukunft vorstellt. Unter dem Namen Project Vulcan gab es einen Ausblick, wie dieser Arbeitsplatz aussehen soll. Hier wird konsequent das Konzept des zentralen Collaboration Hubs weitergetrieben. Und hier schließt sich wieder die Lücke zu den Ausführungen von Sylvia Steigmann.
 
In einer Demo wurde gezeigt, wie der Anwender in einer konsolidierte Sicht Informationen und Feeds aus verschiedensten Quellen im Geschäftskontext präsentiert bekommt. Das können konventionell E-Mails sein, aber auch Twitter-Nachrichten, eine Aktivität aus Lotus Connections oder Alerts aus Cognos. Sollte man das als Universal Inbox bezeichnen? Ich glaube, den Begriff gab es schon einmal und es trifft mir auch noch zu wenig den Aspekt der Zusammenarbeit.
 
Ziel von Project Vulcan ist – so habe ich es heute verstanden -, eine Unified Collaboration-Umgebung zu schaffen. Ich habe bewusst den Begriff Unified stehen lassen, weil er für vereinheitlicht, einheitliche und vereint stehen kann. Die für den jeweiligen Benutzer wichtigen Informationen werden auf für ihn im Kontext angezeigt. Zur jeweiligen Information oder Nachricht sollen (u.a. durch Social Analytics) automatisch und intelligent die relevanten Zusammenhänge eingeblendet werden und dem Anwender zur intuitiven Bearbeitung benutzerfreundlich präsentiert. Smarter work oder frei nach John Lennon Power to the people oder Empowering people ...
 
Diese Arbeitsumgebung soll imThick Client (natürlich auf verschiedenen Betriebssystemen) ebenso zur Verfügung stehen wie im Browser oder auf beliebigen mobilen Geräten, und das mit möglichst gleicher Funktionalität und gleichem Look and Feel. Jeff Schick verwendete in seinen Ausführungen wieder den Begriff Social Everywhere. Die Demo von Project Vulcan zeigte mir, wie das aussehen kann. Das Share-Paradigma wird optimal unterstützt, also die Möglichkeit Informationen schnell zu teilen - und dann natürlich diese Informationen auch gemeinsam zu editieren und zu bearbeiten.
 
Es gab aus meiner Sicht bisher keine großen, bahnbrechenden, neuen Produkt Releases auf der Lotusphere. Stattdessen habe ich eine konsequente Weiterentwicklung und vor allem Integration der Funktionen der bestehenden Produkte gesehen. Und ich glaube, daß auch genau das sinnvoll ist. Mit Project Vulcan und den daraus resultierenden Produkt- und Funktionserweiterungen und der Integration wird es dann wieder spektakulärer werden. Und das sicher nicht erst auf der Lotusphere 2020.
 
P.S. Ich habe hier einmal auf das Thema Cloud und On Premise verzichtet, obwohl dieser auch ein relevanter Aspekt ist. Ich glaube aber, daß es künftig keine so wichtige Rolle spielen wird, wo eine Lösung läuft, in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum oder in einer gemischten Umgebung (die ich oft für wahrscheinlich halte).