It's a German thing - Statistiken zu Flattr via netzpolitik.org
It's a German thing - but if it stays a German thing only, it will not succeed. Still missing features like Posterous support etc.
Digital naiv - Stefan63's Blog[DE] Digital Naiv oder Digital Native. Eher Digital Resident. Meine privaten Gedanken rund um Arbeitswelt, Technologie, Netz, Essen, Fußball und mehr ................................... [EN] Digital Naive or a Digital Native. More likely a Digital Resident. My privateThoughts around work, technology, the web, food, football ...Filed under: PaidContentIt's a German thing - Statistiken zu Flattr via netzpolitik.orgvia netzpolitik.org
It's a German thing - but if it stays a German thing only, it will not succeed. Still missing features like Posterous support etc. Online-Bezahldienst "Flattr": Werden Nutzer freiwillig im Netz zahlen? - Digital | STERN.DE
via stern.de
Klar schieben sich "private" Blogger ab und an Geld hin und her, wenn man gegenseitig die Beiträge gut findet. Ich denke aber, Modelle wie Flattr gehen deutlich darüber hinaus. Hier werden auch "Qualitätsdienste" (bzw. die, die ich als solche empfinde) honoriert und ich mag es, jemanden für einen Beitrag so einfach Danke zu sagen. Früher habe ich Zeitschrifren abonniert. Heute zahle ich per Flattr für gute Beiträge, egal ob diese von Journalisten oder kompetetenten Bloggern kommen. Und Werbung als Alternative ... na ja. Und daß ein Populist, der zu allem und jeden was sagen muß, anderen vorhält, anderen unterstellt, populistisch und geldgierig zu sein ... Flattr - Jetzt Tempo machen und nicht den Markt verpennen — CARTA
via carta.info
Korrekte Analyse. Vor allem sollte es schnell gehen. Momentan habe ich sowohl bei Kachingle wie auch bei Flattr den Eindruck, daß man sehr zögerlich vorgeht. Auf eine klare Aussage zur Unterstützung von Posterous warte ich bei beiden Anbietern noch immer. Das übliche Blabla, als ob man schon ein Riesenkonzern sei. Dabei haben beide die Chance, auf der Spitze der Welle zu reiten. JETZT! [DE] "Warum ich kein (reiner) Journalist mehr bin" - Aus: JakBlog
via blog-cj.de
Als jemand, der eigentlich in den Journalismus gehen wollte und im Marketing einer IT Firma endete, fühle ich ich natürlich angesprochen. Und ich erinnere mich noch sehr gut an das Zeilengeld, das ich als Anfang 20-Jähriger damals bei der Lahn-Dill-Zeitungsgruppe bekam und von dem ich teilweise lebte. Ja, die Berichte über Rammler Rudi bei der Karnickelprämierung war nicht unbedingt Qualitätsjournalismus, aber es war von der Pike auf lernen. Und ja, ich habe dann nicht den langen Atem gehabt, mich in die Qualitätsredaktionen durchzukämpfen. Als die FAZ damals ihre Neue Medien-Redaktion aufgab, hab auch ich aufgegeben und bin in die lukrativere PR und ins Marketing abgewandert, wo ich aber heute sehr zufrieden bin. Trotzdem bleibt ein gewisser Wehmut. Die Leidensfähigkeit gab es also schon damals, nur hat es sich jetzt dramatisch verschärft. USA - Zukunft der Nachrichten: Blogger müssen besser werden - SPIEGEL ONLINEMehr Personal und mehr Qualität: Das fordern amerikanische Wissenschaftler von Bloggern. Durch Einsparungen in den klassischen Medienunternehmen ist eine ausreichende Nachrichtenversorgung in Gefahr - die Bürgerjournalisten im Internet seien bislang aber keine Alternative. via spiegel.de
Ich denke, die Situation in den USA ist sicher dramatischer, da dort offensichtlich mehr klassische Medien verschwinden. Aber es ist sicher auch ein Mißverständnis, daß Blogger Journalismus und klassische Medien ersetzen sollen oder werden. Blogs sollen und können eine wichtige Ergänzung sein. Daneben brauchen es die vor allem die zuverlässigen, unabhängigen Nachrichtenkanäle. In Fernsehen und Radio seien mir dort trotz allen Parteienstreits die öffentlich-rechtlichen Sender gelobt. Und noch haben wir auch noch genug Tageszeitungen. Was jedoch auf jeden Fall einsetzen muß, ist ein Umdenken, wie klassische Medien künftig funktionieren und finanziert werden. Hier wird viel zu konservativ gedacht. Auch klassische Medien sollten über neue Bezahlmodelle wie Kachingle oder Flattr bzw. ähnliche Konzepte nachdenken, mit denen Vorwärts beispielswese herumexperimentiert.. Auf der anderen Seite ist im Bereich Lokaljournalismus und lokale Nachrichten noch vile zu wenig Phantasie vorhanden, wie sich Blogger und klassische Medien ergänzen können. Die Versuche von Robert Basic mit Buzzriders sind sicher ein beachtenswertes Experiment. Flattr ist der bessere LikeIt-Button, Kachingle die bessere GEZ für Blogs (Kreation von @zoernert und mir)“Die Macht darf nicht mit Facebook sein.” – Ein persönlicher, romantischer Essay. — CARTADaher werde ich in den nächsten Wochen mein Profil zwar nicht löschen, meine Aktivität auf Facebook jedoch langsam aber sicher herunterfahren. Ich werde den Leuten, die mich über Facebook kontaktieren, künftig höflich vorschlagen, dass sie doch vielleicht einen anderen Weg wählen. Ich werde mich weiter auf die vielen anderen Kanäle stützen, mit denen ich ebenso gut oder besser Austausch und Bekanntschaften pflegen kann. Ich werde nichts mehr “liken”, stattdessen werde ich furchtbar viel einfach mögen und dann vor allem flattrn. Es kann sehr wohl sein, dass ich in einem Jahr diesen Entschluss revidieren muss. Falls es mich dann zum absoluten Außenseiter macht, wenn ich nicht mehr auf Facebook an den Diskussionen dort teilnehme. Oder falls sich an der gesamten Lage substanziell etwas geändert haben sollte. Aber solange es weder nach dem einen noch nach dem anderen aussieht, nutze ich lieber andere Wege. via carta.info
Martin Oetting zu seinem Fast-Facebook-Ausstieg. Daraus muß ich natürlich zitieren, denn ... habe mich die Tage auch mit Flattr auseinandgesetzt und will es bald auf meiner Seite einbauen. Kollege Thorsten Z. prüft gerade, ob es auf Posterous geht ... bezieht er sich auf die vielen anderen Kanäle. Das passt natürlich auch zu meinem Fledder-Posting ... entdecke ich viele Parallelen - vom C64 bis zum immer später als Thorsten Zoerner Cyber-Junkie Verstehen, welche Technik und welches Tool gerade aus welchen Gründen in und nützlich ist ... und - last but least - spielt Martin Oetting mit Star Wars herum und ich bin ein Fan. Und da übe ich auch meine Kritik, liebert Martin Oetting. Die Yedi-Ritter waren die Guten, die für Vielfalt kämpften. Das Imperium mit Darth Vader waren die, die alle knechten wollten. Man verzeihe mir diese Star Wars-Klugscheisserei :-) Kachingle und Flattr - Danke sagen für wertvolle Blogbeiträge, Videos, AudiodateienVermehrt stoße ich über Artikel, die sich mit Bezahldiensten im Internet beschäftigen. Über Werkzeige wie Flattr und Kachingle kann ich mich für einen gelungenen Beitrag "bedanken", und das nicht nur ideell, sondern auch monetär. Ich spende dem Autor einen kleinen Betrag für seine Mühe und den Informationswert. In der Regel wird hier nicht von großen Summen gesprochen, sondern von einem überschaubaren monatlichen Betrag (10€ oder 20€), den man über die beiden Tools verteilt. Ich halte das für einen äußerst interessanten Ansatz. Die feuilletonistisch-philiosophische Begründung liefert Michael Seemann auf FAZ.NET. Und ich finde nicht nur den letzten Satz bemerkenswert:
Ich werde die Tage mal prüfen, ob und wie ich die Dienste in mein Posterous einbauen kann. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert und ich bin auch gerne bereit, für für mich wertvolle und nützliche Beiträge einen Obulus zu entrichten.
Hier noch einige Links und Infos zu den beiden Tools: Eine gute Zusammenfassung findet man auf Wissen belastet unter dem Titel “Social Micropayment”, ein Zukunftsmodell?. Auf CARTA findet man ein Interview mit mit Kachingle-Gründerin Cynthia Typaldos unter der Überschrift “Eine neue soziale Bewegung”. Natürlich dabei ist auch Cyber-Junkie Thorsten Zoerner voll dabei und hat beide Tools wohl im Einsatz.
Hier einige erklärende Videos, die ich ganz hilfreich finde. Zu Flattr:
Zu Kachingle:
Von Werbeblockern und warum Online-Werbung wichtig fürs Web ist - SPIEGEL ONLINENotwendig ist ein Bewusstseinswandel. Wer Werbung als Belästigung wahrnimmt, sollte sich eines klarmachen: Der Deal, der auch dieses Angebot hier möglich macht, funktioniert nur, solange nicht zu viele Nutzer die Werbung verweigern. Werbeverweigerer haben die Freiheit kostenlosen Web-Medienkonsums nur, solange sich ihnen nicht zu viele Nutzer anschließen. Steigt der Prozentsatz der Verweigerer zu stark, wird ein Angebot entweder kostenpflichtig oder geht unter. via spiegel.de
Gute Zusammenfassung zur Problematik Online-Werbung und der sich herumrankenden Fragen: Wird (im schlimmsten Fall) Paid Content akzepiert? Von uns in Deutschland - so der Artikel - am wenigsten. Wie bekommt man also weiter kostenlos qualitativ hochwertige Inhalte, die von unabhängigen Redaktionen und qualifizierten Journalisten erstellt werden? Man muß wohl - so der Artikel - Online-Werbung zumindest in gewissem Maße akzeptieren - oder auf private Blogs und Quellen Nachrichtenquellen ausweichen. Die Problematik der immer ausgedünnteren Redaktionen (und der entlassenen Journalisten) wird im Artikel nur indirekt beleuchtet. Tja, und den Werbeblocker im in Deutschland (gottseidank) so beliebten Firefox sollte man demzufolge auch ausschalten. Da bin ich nicht ganz dabei, denn einige Seiten sind doch mittlerweile mit Popup-Werbung und Videos überfrachtet. Und einige Seiten liefern heute auch nicht mehr die Qualität - stattdessen Advertorials, von Anbietern bezahlte Inhalte. Mein Resumé: Auch ich bin (als typisch Deutscher) kein Freund von Paid Content für allgemein relevante Informationen. IDas ist nur in speziellen Bereichen zu akzeptieren. Sonst gilt für mich der freie, unbeschrälkte Informationsfluß im Netz. Deshalb muß ich wohl Online Werbung in gewissem Maße tolerieren und akzeptieren, nehme mir aber die Freiheit, zu blocken und wegzuklicken, wenn es zu viel Werbung wird. P.S. Sinnigerweise erschien bei mir beim Aufrufen des Artikels Werbung zum ach so sicheren Internet Explorer 8 ... Ich bleibe weiter bei Firefox. Hoffnung für entlassene Redakteure? Social Media-Redakteur in Unternehmen?Posting stories to Facebook and Twitter may soon be a full-time job -- even at established media organizations ... via smartbrief.com
Kostenlose Inhalte im Netz - Blogs, aber auch redaktionell erstellter Content - in Kombination mit sinkenden Anzeigeneinnahmen haben dazu geführt, daß die Redaktionen der Verlage schrumpfen. Knallhart: Festangestellte Redakteure werden entlassen und müssen ihren Unterhalt oft als freie Journalisten verdienen. Und das ist ein hartes Brot, wie ich selbst noch aus meiner Zeit alls Freelancer zu Studienzeiten weiß. Zum Thema habe ich ein ambivalentes Verhältnis, wie ich auch schon dargelegt habe (http://stefan63.blogspot.com/search/label/PaidContent). Doch gibt es Licht am Horizont? Wird die Notwendigkeit, daß Unternehmen Social Media "machen" müssen dazu führen, daß sie Fachleute brauchen, die in der Lage sind, "Social Media Content" zu schreiben? Wird es neue Jobs für die gelernten Schreiberlinge geben? Ich würde es mir wünschen, daß manche Marketingabteilung feststellt, daß Content professionell (und nicht marketing-marktschreierisch) geschrieben werden muß, wenn man gelesen werden will - und Reichweite generieren will. Ich bin gespannt. Auch auf Eure Kommentare und Meinungen. P.S. Und ich wünsche meinen Kolleginnen und Kollegen wieder einen sicheren und festen Job, der Spass macht und das Auskommen sichert. |
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