Filed under: SmartPhone

Gartner-Prognose: Smart Phones und Konsorten: Beschäftigte lassen sich Zugang nicht mehr einfach vorschreiben - CIO.de

Consumerisation: Verbraucher an die Macht - das gilt jedenfalls für die IT in Unternehmen. Der Begriff Consumerisation umschreibt, wie privat genutzte Smartphones und Laptops in die Arbeitswelt einziehen. Beschäftigte wollen in Sachen IT am Arbeitsplatz mitreden und lassen sich Zugang und Nutzung nicht mehr einfach vorschreiben.
via cio.de

Nach einem gerade zu Ende gegangenem Analysten-Call zweifele ich zwar an Weisheit manches Analysten ... Aber daß Gartner Consumerisation unter die Top 10 Outsourcing-Trends aufgenommen hat, finde ich schon bemerkenswert. Und ich schaue dabei auf mein privates Macbook, das ich unterdessen als Arbeitsplatz-Rechner in der IBM und im IBM Netzwerk verwende, ich schau auf iPad und iPhone, die zum Einsatz kommen. Smart Phones und Tablets ändern die IT im Unternehmen, ob sie es will oder nicht. Sie wird darauf reagieren müssen, meine ich. Und reagieren kann nicht platt verbieten bedeuten. Cloud und mobile Geräte und eine explosive Mischung beider brechen bisherige Mauern nieder ...

Handy-Nutzung - Geheimnisse der Generation App - Digital - sueddeutsche.de

Doch darüber, wer sich genau hinter der Generation Smartphone verbirgt und wie diese ihr Handy nutzt, gab es bislang keine genaueren Informationen. Eine Doppelstudie aus den USA soll dies nun ändern: "The Rise of Apps Culture" heißt die Untersuchung, die der Think Tank Pew Research Center und die Marktforschungsagentur Nielsen gemeinsam durchgeführt haben. (hier als pdf)

Schon mal eine erste Studie, die aber sicher für europäische und deutsche Nutzung verifiziert werden müßte. Zudem würde mich natürlich besonders auch die Nutzung im beruflichen Umfeld mit einem Blick in die Zukunft interessieren. Derzeit - so vermute ich - dominiert wohl die "Beerengeneration", d.h. vor allem Manager rufen Ihre E-Mails per Blackberry ab. Wie wird sich das aber weiterentwickeln? Wann werden sich "professionelle" Apps zur mobilen Datenerfassung (z.B. Aufträge, Wartungsberichte) auf Smart Phones und Tablets verbreiten? Wann wird man auch Unternehmensnetzwerke auf dem Smart Phones nutzen? Ich denke natürlich an unser eigenes Beispiel mit Lotus Connections, das ja für Blackberry und andere Mobile Devices verfügbar ist bzw. verfügbar gemacht wird. Wie wird sich das Zusammenspiel von Cloud-Anwendungen und mobilen Endgeräten gestalten? Alles aus meiner Sicht spannende Fragen, die es näher zu betrachten gilt.

[DE] Meine persönliche Mobiltelefon-Geschichte: Vom S4-Knochen zum Smart Phone

Gestern bin ich beim Wühlen in meinem TechTools-Schrank über diverse alte Mobiltelefone gestoßen. Nehme dies - und die kommende IBM Lotus Mobility Konferenz , hier der Link zur Mobility Facebook-FanPage - mal zum Anlaß, meine Mobiltelefongeschichte nach bestem Wissen und Gewissen niederzuschreiben: Begonnen hat es wohl richtig mit einem Siemens Mobiltelefon. Ich glaube, es war das S4. Aus heutiger Sicht ein richtiger Knochen, aber man konnte endlich lange telefonieren. Und das war es dann auch. Weitere Funktionen habe ich nicht genutzt, Danach kam die Nokia-Zeit: Zuerst habe ich ein Nokia 6210 benutzt. Noch heute erinnere ich mich daran, daß man endlich eine Woche unterwegs sein konnte und das Ding hatte immer noch Saft.

Und dann habe ich es geschafft -  da ich öfters zu meiner FileNet-Zeit in die USA durfte - ein 6310i Triband zu bekommen. Endlich konnte ich also auch problemlos in den USA telefonieren. Und man konnte natürlich schon seine Telefonnummern mit seinem E-Mail-Programm synchronisieren. Termine gingen - wenn ich mich recht erinnere - auch, aber das Display ist nicht wirklich für Terminverwaltung geeignet. Zumindest konnte man sich per Klingelton an einen termin erinnern lassen. Das Triband liegt noch heute in meinem Schrank, mit einer tunesischen Sandstaubschicht unter dem Display, die einem Urlaub geschuldet war und die ich nie wieder wegbekommen habe. In dieser Zeit muß ich dann auch in den USA bei einem internationalen FileNet Marketing-Meeting einen Palm Pilot gewonnen haben. Also fortan war ich mit Mobiltelefon und Palm unterwegs, Telefon und Organizer. Tja, und was Palm dann verschlafen hat, wissen wir ja alle.

Wie es immer so ist, genügt einem das dann nicht. Zwei Geräte nervten und beulten Jacket-Innentasche und Gürtelhalterung zu sehr aus. Obwohl, man sah ja fast wie ein Cop aus mit dem Equipment. Ich habe mir dann ein SonyEricsson S900 angeschafft, denn ich wollte Telefon und Organizer auf einem Gerät haben. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich versucht habe, das Gerät auf eBay zu ersteigern. Zweimal wurde ich beschissen und die liebe Staatsanwalt hat sich trotz Anzeige und nachweislicher Nicht-Lieferung der Geräte nicht weiter drum gekümmert. Nette Erfahrung, die mein weiteres eBay-Dasein so gut wie beendet hat. Abgelöst wurde das SonyEricsson vor rund 3-4 Jahren durch ein Vodafone 1605 VPA compact III gebrandetes HTC-Gerät mit Windows Mobile. Für mich der schlagende Grund (außer, daß liebe FileNet-Kollegen es auch hatten): Ich konnte ein Navigationssystem (TomTom) drauf laufen lassen. Das Gerät war bis vor kurzem auch noch in meinem Audi im Einsatz, da der kein fest eingebautes Navi hatte.

Parallel dazu betrieb und betreibe ich noch ein iPhone, mein derzeitiges Pirmärtelefon. Und hiermit kam die nächste Iteration der Mobiltelefon-Nutzung. Nun bin ich richtig im Zeitalter des Smart Phones angekommen, mit Browser-Nutzung und Apps wie Evernote oder Dropbox, natürlich E-Mail und weiter Organizer-Funktionen. Unterdessen haben sich auf dem iPhone eine Vielzahl von Apps angesammelt, wobei ich nur 4-5 wirklich intensiv nutze. Noch immer steht das Telefonieren bei mir absolut im Vordergrund. Für Internet-Zugriff oder -Mail klappe ich dann doch im Zweifelsfall mein Macbook auf, geniesse aber die Möglichkeit zu haben, auf die Informationen per iPhone zugreifen zu können.

Tja, was wird jetzt die nächste Ausbaustufe in meinem mobilen Leben sein? Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit ein Talet. Ich denke, daß sich dadurch mein Nutzungsverhalten nochmals ändern wird und ich dieses Gerät dann auch für Internet und E-mail nutzen werde. Aber dann wird wohl auch wieder die Zeit anbrechen, in der ich 2 Geräte, vielleicht 3 dabei habe: Smart Phone, Tablet und eventuell Notebook (wobei die Erfahrung einiger Kollegen zeigt, daß sie on the road mit Smart Phone und Tablet auskommen).

Hier mal der Versuch einer Darstellung, wie sich meine mobile Nutzung entwickelt hat (also keine Funktionsbeschreibung der Geräte sondern eine Funktionsbeschreibung von mir).

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Hinchcliffe > CoIT: How an accidental future is becoming reality | ZDNet

CoIT: A new take on information technology for the cloud, mobile, social era

It’s been the greatly improved maturity of SaaS, cloud computing, and uber-powerful smartphones that has given this consumer-driven wave of change much of its critical mass. Coming in the next wave, the rise of consumer app stores and what I’ve called enterprise app stores will put another nail in the traditional IT coffin. Finally, there is the whole social business revolution that most organizations are still grappling with, another consumer phenomenon that is breaking across the bow of most businesses today.

Interesting take by Dion Hinchcliffe on "Shadow IT trends" breaking down the walls of the Enterprise IT - and leading the way to the Enterprise 2.0. Very similar analysis to my (German language) posting on "Enterprise 2.0: Breaking down the walls" and my upcoming speech at the Fraunhofer Collboration event.

RIM, Datenschutz und der Druck der Regierungen

Nur eine Aneinandereihung von Zitaten zur gegenwärtigen Diskussion um RIM und Sicherheit von E-Mails:

Blackberry-Hersteller RIM ist in Nöten: Arabische Staaten wollen den E-Mail-Dienst des Mobilfunkkonzerns abschalten, weil sie nicht mitlesen dürfen. Doch was wie ein Tabubruch klingt, ist nur das letzte Rückzugsgefecht. Denn was beim Blackberry nicht möglich ist, tun praktisch alle westlichen Regierungen bei anderen Geräten wie iPhones und Android-Smartphones schon heute: Sie lesen beim Informationsaustausch via Handy mit.

Der Sturm auf hat begonnen. Es wirkt wie der Endkampf um die Privatsphäre im Zeitalter des ständigen Informationsaustauschs. Ein ungleicher Kampf, weil das private Bedürfnis nach Vertraulichkeit dem Wissensdrang der Staaten gegenübersteht. Diese besitzen überall auf der Welt das Gewaltmonopol - also auch das Recht, die Privatsphäre von Bürgern und Firmen, von Verbänden und Parteien zu verletzen.

Alle technischen Sperren nutzen nichts, wenn die Schlüssel zur großen Dechiffriermaschine an die Staaten ausgeliefert werden müssen. Viele Gesetzgeber wollen Mobilfunkbetreiber und Gerätehersteller dazu zwingen. Im Zeitalter des islamischen Terrors nach den Anschlägen auf das World Trade Center wurden überall Datenschutzgesetze zugunsten der staatlichen Verfolgungsbehörden gelockert. Am 11. September 2001 begann das Ende der Privatheit, wie man sie bis dahin verstand.

Und pasend dazu heute die Financial Times Deutschland unter der Überschrift Blackberrys in Indien bloßgestellt:

Der kanadischen Blackberryhersteller Research In Motion  (RIM) lenkt im Streit um Sicherheitsbedenken seiner Blackberrys erstmals ein. Das Unternehmen wolle nun den Sicherheitsbehörden in Indien Einsicht in den E-Mailverkehr seiner Privatkunden gewähren, berichtet die indische "Economic Times" am Dienstag unter Berufung auf Regierungsdokumente.
via ftd.de

Aufschlußreich und erklärend die Grafik der Financial Times, die es ähnlich auch beim Handelsblatt gibt:

Datenübertragung und -verschlüsselung bei Blackberry-Smartphones

Datenübertragung und -verschlüsselung bei Blackberry-Smartphones
via ftd.de

Generell zur Sicherheit von E-Mail noch lesenswert: Verschlüsselung: So wird jedes Smartphone sicherer.

RIM kämpft an verschiedenen Fronten: An der Consumer- und Endanwenderfront wird das Unternehmen durch iPhone und Android abgestraft, die mit ihren Apps und ihrer geringeren technischen Anforderungen (aber auch geringeren Security) punkten. Und nun an der Regierungsfront, da die Blackberries denen zu sicher sind.

The reality is the iPhone is sexy; the BlackBerry is your father’s smartphone | Social Media Today

The reality is the iPhone is sexy; the BlackBerry is your father’s smartphone.

A very hard statement. Your opinion?

I believe the challenge is that RIM is coming from the enterprise market, historically connecting people to their corporate e-mail. Google and Apple are coming from the consumer market. Very different approaches historically.

Nielsen-Study: Android Sales Overtake iPhone in the U.S. (via gigaom.com)

 

Android better selling than iPhone OS! I am a bit surprised. But Android-users are not as happy as iPhone users with their OS and device, according to a new Nielsen study. And I am concerned about the performance of BlackBerry OS. Will be interesting to see, how the new BlackBerry OS and the other RIM announcements will influence the market share in the next year.