McKinsey hat unter dem Titel Using technology to improve workforce collaboration ein sehr interessantes Posting zu Collaboration veröffentlicht. Hier einige Kernaussagen. Demzufolge gewinnen sogenannte Knowledge Worker immer weiter an Bedeutung.

The heart of what knowledge workers do on the job is collaborate, which in the broadest terms means they interact to solve problems, serve customers, engage with partners, and nurture new ideas. Technology and workflow processes support knowledge worker success and are increasingly sources of comparative differentiation.

McKinsey sieht deutliches Verbesserungspotential für Knowledge Worker, wenn diese gezielt die richtigen Technologien – insbesondere Web 2.0 Technologien – einsetzen. Derzeit werde noch viel Produktivität verschwendet:

And the sources of this waste—including poorly planned meetings, unproductive travel time, and the rising tide of redundant e-mail communications, just to name a few—are many and growing in knowledge-intense industries.

McKinsey hat eine interessante Methode entwickelt, wie Knowledge Worker klassifiziert und ihnen Technologien zur Erfüllung ihrer Arbeit zugewiesen wird:

1) classify workers by their workflow profile – the daily activities they do to perform their job
2) match new technologies to the workflows to extend collaboration efforts, improve effectiveness, and reduce inefficiencies

Herausgekommen sind 12 typische Formem kollaborativer Arbeit, die McKinsey hier in interessanter Weise visualisiert. Jedem „Typ“ sind typische Workflows und Tätigkeiten zugeordnet. Und jedem Typ sind Collaboration-und Web 2.0-Werkzeuge zugeordnet, die möglichst optimal bei der Erfüllung der Aufgaben helfen. McKinsey verspricht hier endlich einen methodischen Ansatz zu präsentieren, mit dem auch die Arbeit von Knowledge Workern optimiert und bewertet werden könne:

Unfortunately, the productivity measures for collaboration workers are fuzzy at best. For production workers, productivity is readily measured in terms of units of output; for transaction workers, in operations per hour. But for knowledge workers, what might be thought of as collaboration productivity depends on the quality and quantity of interactions occurring.

Zumindest wird hier ein interessanter Ansatz präsentiert, der sicher in der Praxis verifiziert werden muss.

Herzlichen Dank für den Beitrag von Jochen Robes in seinem Weiterbildungsblog, durch den ich auf das McKinsey-Posting aufmerksam wurde.

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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