Das Internet als kulturelle Errungenschaft darzustellen, die es zu schützen lohnt, ist keine publikumswirksame These, mit der man es in die Bestsellerliste schaffen würde.

Hier führen stattdessen Bewahrer das Wort, die sich lieber mit der eigenen Überforderung befassen (oder dieser widersprechen) als die politische Dimension der Digitalisierung zu thematisieren: Wo wird in breiter Öffentlichkeit die Frage diskutiert, wie die digitale Zukunft aussehen soll, in die wir unbestreitbar gehen? Wo sind die bürgerlichen Stimmen, die sich für Grundrechte und Freiheiten auch im digitalen Raum einsetzen – auch gegen die wirtschaftlichen Interessen einiger globaler Akteure? Wer entwirft Modelle für die vom Internet bestimmte Welt von morgen, in der dieses nicht einzig von wenigen Wirtschaftsunternehmen und deren Interessen bestimmt wird?

Diese Fragen verlangen jetzt nach Antworten – und außerhalb Deutschlands hat man dies bereits erkannt.

Ein lesenswerter Artikel aus der Süddeutschen zum Thema Freiheit im Internet und der derzeitigen Diskussion um die Überforderung durch die Informationsflut, angefacht durch Frank Schirrmachers Buch Payback und auch in Ibrahim Evsans Fixierungscode behandelt.

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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