„Speziell bei Google Street View werden schon jetzt Gesichter und Nummernschilder automatisch unkenntlich gemacht. Jeder kann auch der Abbildung seines Wohnhauses widersprechen. Bedarf für ein neues Gesetz gibt es nicht.

Ja, es gibt sicherlich derzeit viel Aktionismus und Applaushascherei in punkto Datenschutz. Aber wenn ich BITOM-Präsident Scheer hier lese, bleibt ein ungutes Gefühl. Was ist der richtige Weg? Müssen sich Google oder andere erst die Genehmigung holen, um mein Haus abzubilden oder muß ich Widerspruch einlegen, nachdem sie es getan haben? Was heißt das jenseits von Google Streetview für die Anbieter nützlicher Tools, die ich nicht missen will, z.B. von Navigationssystemen?

Schwierig. Für mich absolut unstreitig ist – jenseits von Selbstverpflichtung des ein oder anderen Unternehmens -, daß Gesichter, Autokennzeichen etc. unkenntlich zu machen sind. Aber wie weit soll man noch gehen? Gefühlsmäßig tendiere ich dazu, daß Google & Co. mein Einverständnis einholen müssen, aber ist das ein realistisches Unterfangen oder würde so etwas auch den nützliche Einsatz von Bildern behindern oder unmöglich machen? Wie weit kann und soll das Recht an „meinen Bildern“ gehen?

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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