Google und Facebook verfolgen ein gefährliches Geschäftsmodell, das auf zwei widersprüchlichen Zielen beruht: Zum einen müssen sie das Vertrauen möglichst vieler Nutzer gewinnen. Zum anderen müssen sie ihren Werbekunden aber auch möglichst viele Nutzerdaten liefern, was das mühsam gewonnene Vertrauen wieder erschüttern kann.
Das Ganze ist ein Balanceakt – und der wesentliche Unterschied zwischen beiden Unternehmen liegt in den Folgen eines möglichen Ungleichgewichts. Während Google es sich aufgrund seiner Größe und Stellung leisten kann, die Balance zumindest zeitweise zulasten der Nutzer kippen zu lassen, kann ein solcher Kurs für Facebook lebensgefährlich werden.
via ftd.de

Nachdenklich stimmt mich der Satz, daß es sich Google aufgrund der Größe leisten kann, mit der Balance spielen. So nach dem Motto uns kann ja eh keiner was. Meiner Wahrnehmung nach wird Google gerade auch von der „Web 2.0-Szene“ durchaus unkritisch oder unkritischer beobachtet. Erstaunlich, wenn man sieht, welchen Einfluß und welche Daten Google schon unter Kontrolle hat.

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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