„Social Media ist der nächste große Schritt in der Collaboration. Nur 9 Prozent der Befragten haben Social Media als Collaboration-Tool nicht auf der Agenda. 50 Prozent geben an, dass sie am Einsatz von Social Media im Unternehmen interessiert sind, um ihre Geschäftsprozesse zu verbessern“,

Thomas Krofta, Avanade

Es ist wichtig, daß der Zusammenhang zwischen Collaboration und Social Media stärker in den Vordergrund gerückt wird. Klassischerweise wird entweder von Social Media gesprochen, dem, was die Digital Natives da draußen auf Facebook und Twitter machen. Und auf der anderen Seite spricht man von Enterprise Collaboration, beispielsweise Wikis, Blogs oder Social Software, die unternehmensintern im Einsatz ist. Die Grenzen verwischen – oder wie ich an anderer Stelle geschrieben habe – die Mauern bröckeln und werden fallen.

Collaboration wird immer mehr auch zwischen Unternehmen im B2B-Umfeld stattfinden, gerade auch auf sicheren Cloud-Plattformen wie LotusLive, die genau dafür konzipiert worden sind. Aber es findet auch immer mehr Collaboration und Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen auf „öffentlichen“ Plattformen wie Facebook oder Twitter statt. Nehmen wir die Fan Pages auf Facebook oder beispielsweise auch den Telekom_hilft Account auf Twitter. Oder aber Mitarbeiter kommunizieren durchaus heute schon meist per privatem Instant Messaging mit Kunden und Interessenten.

Unternehmen und IT-Abteilungen müssen intensiv darüber nachdenken, was sie wie technisch und organisatorisch lösen wollen. Wo macht eine abgesicherte Collaboration-Plattform wie LotusLive Sinn? Nutze ich dienstliche Instant Messaging-Plattformen und Gateways, um mit meinen Kunden und Lieferanten zu chatten? IBM Lotus-Beispiel: Sametime-Verbindung zu Kunden und Partner über die EULUC-Plattform, über LotusLive oder Lotus Greenhouse. Oder ein integriertes Microblogging-Interface, über das ich gezielt je nach Inhalt Nachrichten intern über Lotus Connections und Sametime und/oder extern auf Twitter, Facebook und in Buzz absetze. Das sind nur einige mögliche Fragen und Aspekte, die aber ganz sicher nicht nur technischer Natur sind.

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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