Die wichtigsten Tools zur Zusammenarbeit

Wichtige Voraussetzungen für Collaboration. (Grafik: Kelton / Avanade)

Bei der Frage nach den wichtigsten Tools für verbesserte Collaboration rangieren bereits verbreitete Online-Kommunikationstechnologien deutlich auf den vordersten Plätzen.

  • Für 92 Prozent der Befragten weltweit und 82 Prozent in Deutschland ist die Kommunikation per E-Mail ein wesentlicher Bestandteil der Zusammenarbeit.
  • Für 62 Prozent weltweit sind Unternehmensportale und Intranets von besonderer Bedeutung. 56 Prozent der deutschen Teilnehmer sehen das ebenso.
  • Ein weiterer wichtiger Punkt für 74 Prozent der Manager weltweit und für 66 Prozent aus Deutschland: Online Arbeitsräume, die den einfachen Zugriff auf Daten und Dokumenten und die gemeinsame Arbeit daran unterstützen.

Interessante Studie mit, soll ich schreiben, erschreckenden Ergebnissen. Collaboration ist demzufolge immer noch im Bewußtsein der meisten Befragten E-Mail. Dazu hat sich ja auch Chris Crummey gerade – sicher in zugespitzter Form – in der Computerwoche geäußert. Immerhin scheint das Thema Portale und Online Arbeitsräume angekommen. Was mir komplett fehlt ist Social Software.

Aber ich will nicht negativ sein. Lotus Notes – das ich ja als Marketing Manager vermarkten darf – ist sicher mehr als E-Mail. Man denke nur an das Gartner-Zitat „Die Zukunft von E-Mail ist … Lotus Notes“. Lotus Notes ist leider derzeit das meist unterschätzte und oft geschmähte Werkzeug. Das liegt meist daran, daß viele Anwender noch immer nur alte Versionen kennen und nicht wissen, was Notes 8.5 alles möglich ist, inklusive integrierter und integrierbarer Web 2.0-Funktionen. Trotzdem denke ich, daß wir auch noch weiter am Bewusstsein für „Web 2.0-artige“ Funktionen arbeiten müssen: Lesezeichen, die gemeinsam genutzt werden, Wikis, Blogs, Microblogging, soziale Netze, File Sharing, Online Konferenzen, Instant Messaging …

Und nochmals. Nehmen wir auch das Positive aus der Studie: 53 % der Befragten Manager aus Deutschland sehen Collaboration als „Schlüsselfaktor zur Absicherung des den langfristigen Erfolgs ihres Unternehmens“. Bedenken sind, daß sich niemand mehr zuständig, daß Collaboration ineffizient sein und mehr Zeit verbraten könnte und daß Hierarchien und Technikfeindlichkeit den erfolg behindern könnten. Immerhin wollen 66 % mehr mit Kommunikation und Collaboration tun.


Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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