Jeder, der Daten speichere, müsse gezwungen werden, über Haltbarkeitsdaten für Texte und Fotos nachzudenken. Als Daten-GAU-Airbag sozusagen. Ob das tatsächlich realistisch ist, hängt vor allem davon ab, wie leicht sich die neuen Dienste bedienen lassen.

Ich kann mir ein gewisses Schmunzeln nicht verkneifen, wenn ich das lese. Eher deshalb, weil ich doch einige Jahre mit dem Thema Archivierung, Aufbewahrungsdauer, manuelle Kategorisierung von Inhalten, automatische oder automatisierte Löschung, Rentention Policies beruflich zu tun hatte. Und wenn ich lese, jeder müsse gezwungen werden … träumt weiter.

Nicht das Vergeben von Haltbarkeitsdaten und Software-Lösungen wird der Problematik gerecht: Nur Aufklärung und die rechtlich abgesichtere Möglichkeit, persönliche Inhalte unverzüglich zu löschen bzw. löschen zu lassen, sind realistische Optionen.

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s