1987 warf eine deutsche Forschergruppe des Technologiekonzerns IBM einen Blick in die Zukunft. Neben vielen korrekten Prognosen wie der Digitalisierung des Büroalltags und des Privatlebens lagen die Wissenschaftler allerdings auch daneben: „Auch im Jahre 2010 wird die aufgeklärte und demokratische Gesellschaft ihre spezifischen Ängste haben, aber sie werden wenig mit dem Computer zu tun haben“, zitiert die FAZ das Papier, „Themen wie ‚Angst vor Überwachung‘, ‚Jobkiller‘, ‚Datenschutz‘ u. a. werden nicht mehr im Zusammenhang mit dem Computer gesehen. Datenschutz wird als Bürgerrecht akzeptiert und respektiert sein.“ Datenschützer mögen sich heute wünschen, IBM hätte mit der Prognose recht behalten.

Ein köstlicher toller Bericht der Süddeutschen zu Zukunftsprognosen, die nicht eingetroffen sind: von der Internet-Brille (die ich gerne hätte) bis zur totalen Überwachung. Bin auch auf eine Prognose meines Arbeitgebers IBM gestossen. Schade, daß Datenschutz als Bürgerrecht offensichtlich von verschiedensten Konzernen und Vorratsdatenspeicherern nicht akzeptiert und repsktiert wird.

FAZ-Artikel zur IBM Studie unter dem Titel Computerjahr 2010 – Die Zukunft, die nicht geschehen ist.

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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