Brüssels Marktdefinition ist daher viel zu eng. Sie ignoriert, dass die Unternehmen längst Alternativen haben. Natürlich hat der Mainframe eine besondere Architektur, dennoch ist er nur eines von vielen Serverprodukten, die Unternehmen schon lange kaufen können. Sie können auf andere Rechnersysteme ausweichen – auch wenn die Wechselkosten teilweise enorm sein können.
Darin liegt der Unterschied zum Fall Microsoft . Der weltgrößte Softwarekonzern wurde wegen des Missbrauchs seiner Marktdominanz beim Betriebssystem Windows zu Milliardenstrafen verurteilt. Aber Windows läuft auf über 90 Prozent aller PC. Und der PC durchdringt heute fast alle Lebensbereiche, privat wie beruflich, er dient als zentrale Schnittstelle zu Unternehmensanwendungen, zum Internet und zu privaten Daten wie Fotos. Der PC ist keine Nische. Zu ihm gibt es derzeit keine massentaugliche Alternative.
via ftd.de

Normalerweise halte ich mich ja bei Postings, die zu direkt mit meinem Arbeitgeber IBM zu tun haben, zurück. Den Vergleich der Financial Times zwischen potentieller Mainframe-Dominanz der IBM und Betriebssystemdominanz aus Redmond fand ich aber zu treffend.

Posted from Digital naiv – Stefan63’s Blog

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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