Es müssen Entscheidungen im Management fallen und eine Antwort auf die Frage „Was ist unsere Managementphilosophie und Kommunikationspolitik?“ Wenn ich Web-2.0-Elemente zulasse, dabei aber eine sehr hierarchische und bürokratische Kommunikationspolitik habe, wird das nicht funktionieren. Die strategischen Fragen lauten: „Wie weit sind wir bereit, auf Managementkontrolle zu verzichten?“ „Und wie weit trauen wir den Wissensarbeitern zu, eigenständig zu agieren?“ Diesbezüglich hat sich durch die E-Mail schon einiges angebahnt, was Social Media noch einmal um eine Dimension verstärkt. Wenn wir das Beispiel IBM nehmen: Der Konzern versteht sich als Enterprise 2.0, hat aber auch eine klare Policy für die Nutzung von Web-2.0-Instrumenten herausgegeben. Man kann nicht einfach das Ganze auf die Mitarbeiter loslassen und sagen: „Jetzt macht mal.“ Die Mitarbeiter sollen wissen, was sie dürfen und was nicht.

Interessant, lesenswertes Interview mit Dr. Richard Straub, Senior Advisor des Chairman für IBM in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika zum Thema Wissensmanagement. Hier ein Auszug. Das gesamte Interview ist lesenswert.

Posted from Digital naiv – Stefan63’s Blog

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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