Nicht nur als ehemaliger Journalist kann ich Jeff Jarvis nicht mehr zustimmen. Statt einer Situation hinterher zu trauern, die Vergangenheit ist, gilt es, die neue Situation mit sozialen Medien zu gestalten und tragfähige Bezahlmodelle zu finden:

Die Menschen teilen heute im Internet selbst mit, was sie sehen, erleben und denken, sagt der Reporter und Blogger Jeff Jarvis. Darum haben sich die Aufgaben der Journalisten verändert, sie müssen ordnen, einordnen, Zusammenhänge deutlich machen. Und sie haben das Monopol verloren, die veröffentlichte Meinung zu dominieren.

Die Öffentlichkeit kann heute selbst mitteilen, was sie mit eigenen Augen gesehen hat und was sie weiß, indem sie die Dienste des Internets nutzt – Google, Facebook, Twitter, YouTube, Instagram. Sie braucht die Medien nicht mehr als Vermittler. Trotzdem werden Journalisten weiterhin benötigt, vielleicht sogar mehr denn je. Journalisten müssen diesem Informationsfluss einen Mehrwert geben, sie müssen Fakten überprüfen, Gerüchte entlarven, Quellen aufstöbern, Zusammenhänge und Erklärungen hinzufügen und, was am wichtigsten ist, Fragen stellen und Antworten finden, die nicht in dem Fluss enthalten sind – also: berichten.

via Jeff Jarvis: Journalisten sind Dienstleister, keine Monopolisten – SPIEGEL ONLINE.

Verfasst von StefanP.

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