Ich habe übrigens mein Smartphone in den letzten Monaten ziemlich von Apps entrümpelt. Ich nutze kein Foursquare mehr, kein Path, und etliches anderes Zeug auch nicht mehr. Weil ich mich irgendwann mal an irgendeinem Flughafen dabei ertappt habe, wie absurd es ist, was ich da mache. Ich zücke das Handy, sofort nachdem die Maschine gelandet ist – und tue Dinge, die weder mir noch anderen irgendwas bringen. Ich checke bei Foursquare ein, melde mich bei Path, poste was bei Facebook und twittere, gerade eben glücklich gelandet zu sein. Ich beantworte, fave und like irgendwelche mittelguten Kommentare zu überflüssigen Einträgen und lese nebenher noch schnell, bevor ich ins nächste Taxi steige, Eilmeldungen und Ticker.

via Ein Duracell-Häschen namens Journalismus | Carta.

Der Beitrag von geht eigentlich um Journalismus, aber mich hat dieser Absatz gerade emotional getroffen. Seit Monaten überlege ich schon, Foursquare zu deinstallieren und mich eventuell zu löschen. Nutzen – wer in Orlando auf der Connect ist, wusste ich eh – hat mir das Tool nicht gebracht und jetzt auch noch Swarm.

Und dem Entrümpeln kann ich nur zustimmen. Hab ich – bevor ich den Beitrag gelesen habe – dieser Tage auch mal gemacht.

  • Auf Facebook poste ich weitgehend nur private, keine beruflich-dienstlichen Dinge (allerdings erscheinen die WordPress Beiträge dort)
  • Twitter ist für mich die (meist) berufliche Kommunikationsplattform
  • Meine beiden Blogs (beruflich: DigitalNaiv.com, privat: ei-gude-wie.com) werden auf WordPress.com und ich cross-poste die Beiträge auf oben genannten Plattformen
  • Google+ läuft mit, keine aktive Beteiligung. Ist irgendwie nicht mein Ding (zumindest bisher)
  • Xing und auch LinkedIn werden auch mit Cross-Posts gefüttert. Allerdings bin ich auf beiden Plattformen darüber hinaus nicht in Communities oder Foren aktiv
  • Pinterest-Boards füttere ich hier und da mit Infografiken

Das ist es dann aber auch. Instagram, Path und andere Plattformen haben mich nicht gepackt.

P.S. Über den Beitrag von bin ich auch auf dessen Buch “Der 40jährige, der aus dem Golf stieg und verschwand”gestossen. Hört sich gut an und muss ich mal lesen.

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

3 Comments

  1. Ich bin zwar nicht in so vielen sozialen Netzwerken aber die wenigen die ich habe, rauben mir viel Zeit.

    Manchmal komme ich z.B. mit dem Kochen nicht voran, weil mein Handy ständig klingelt und ich auf WhatsApp, WordPress, E-Mail und co. antworte. Kaum habe ich einen Text fertig kommt eine Antwort oder es meldet sich der Nächste.

    Antwort

    1. Die Benachrichtigungen auf dem Handy sind eine Qual. Ich deaktiviere sie unterdessen, wo immer möglich und sinnvoll.

      Antwort

      1. Ja klar, wenn ich es denn machen würde 😉

        Da ist aber auch ein gewisser Suchtfaktor. Eine Welt die sich weiter dreht und ich könnte etwas verpassen … ich weiß es nicht. Wie halt bei den oline Games, da musste ich auch die Reißleine ziehen.

        Es würde schon reichen, wenn ich Abends alles online stelle und nicht immer in dem Moment wo es passiert. Dabei stört mich auch, dass mich meine Kinder, mich ständig mit dem Handy in der Hand sehen.

        Ich sollte über meinen Schatten springen und das deaktivieren.

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