Photographed by Ryan McGuire and free of copyright restrictions

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Meine Website, meine Kontrolle über Content, meine Online-Marketing-Strategie, mein Link, meine Wagenburg – mit dieser egozentrischen Sichtweise kann man im Social Web schon lange nicht mehr punkten. Dennoch sprechen Berater, Verleger und Marketingmanager inflationär von Zielgruppen, Segmentierungen und KANÄLEN. Man läuft einer dümmlichen Schimäre der Übersichtlichkeit hinterher, die man angeblich über das Management von “Kanälen” steuern kann.

via Netzwerk statt Silo: Inhalte dort anbieten, wo Nutzer aktiv sind | Ich sag mal.

Die Unternehmen betrachten die Welt noch nicht durch die Augen ihrer Kunden. Man wird stattdessen in die “Kanäle” der Anbieter gepresst. Der offene Charakter und die chaotischen Kommunikationsströme, die sich im Social Web abspielen, werden schlichtweg ignoriert. Man setzt weiter auf die vertrauten Marketing- sowie Sales-Abläufe und degradiert soziale Medien zum bloßen Werkzeug, “statt eine wirklich neue unternehmerische Perspektive zu eröffnen”, moniert Solis.

via Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen oder Websites zu schließen: Ego-Marketing oder Eco-Marketing? #nöccn | Ich sag mal.

Mal wieder zwei interessante Beiträge von Gunnar Sohn. Ich gebe Brian Solis und auch Johnny Häussler teilweise recht. Betonung liegt auf teilweise. Das soziale Netz und sein Einfluss auf Sales-Prozesse ist nicht mehr wegzudiskutieren (obwohl sich Johnny in seinem Beitrag ja vor allem auf Verlage bezieht).

Jedoch halte ich die These, man brauche keine eigene Webseite mehr, für sehr gewagt, ja falsch. Die eigene Webseite sollte aus meiner Sicht das Kommunikations- und Informationszentrum sein. Und darin liegt die Krux: Wir müssen weg von Hochglanzbroschürenwebseiten hin zu Dialogplattformen, die soziale Medien und Kommunikationsformen integrieren. Das muss aus meiner Sicht der Weg sein und da gibt es noch sehr, sehr viel zu tun.

Veröffentlicht von StefanP.

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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