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Erlebt E-Mail eine Renaissance? Würde ich so nicht schreiben. Weg war sie nie …

Die E-Mail ist deshalb nicht totzukriegen, weil wir zwar alle permanent unter ihr leiden, aber es auch einfach nicht lassen können, immer noch eine aufzumachen. Sterben wird sie erst, wenn wir alle damit aufhören. Gleichzeitig. Also nie.

via E-Mail erlebt eine Renaissance – aber warum? – SPIEGEL ONLINE.

… aber die schlechte Nachricht ist, dass immer mehr Kanäle dazu kommen. Fortschrittliche Technik kann das Leiden mildern, aber auch die persönliche Arbeitsweise muss geändert werden.

Veröffentlicht von StefanP.

2 Comments

  1. Rainer Gimbel 30/05/2015 um 16:33

    Den Artikel fand ich eher irrelevant. Schockiert haben mich die zahlreichen „pro Email“ Kommentare, daher habe ich mich zu folgendem Kommentar durchgerungen:

    „Wenn Email tatsächlich so „alternativlos“ wie in – sagen wir – 95% der Kommentare behauptet, warum kommunizieren meine 15- und 18-jährigen Teenager dann nicht mehr über dieses Medium? Warum setzen sich der Autor und auch die Kommentatoren nicht einmal konstruktiv damit auseinander, dass Email – ein Medium seinerseits für 1:1 Kommunikation entwickelt und auf dieser Ebene auch stark – große Schwächen hat, sobald mehrere Personen involviert sind. Diese Schwäche und die Ineffizienz bei komplexeren Kommunikations und Wissenstransfer Prozessen fügt Deutschlands Unternehmen jährlich Milliarden Schäden zu – geschweige denn von den Millionen frustrierten Mitarbeitern. Der Autor ignoriert dabei außerdem völlig den Trend, dass die Anzahl der versendeten Emails durchaus ansteigt, das Medium aber mehr und mehr zur reinen „Benachrichtigung“ (mit Link auf entsprechende Inhalte) sowie als eindeutige Authentifizierung genutzt wird. Inhalte dagegen werden vermehrt und wesentlich effizienter über Blogs und oder WIkis (1;n) oder Foren – wie dieses – (n;n) transportiert. Ich persönlich konnte über diesen Weg meine geschäftliche Email-Flut auf ca. 50% reduzieren. Privat nutze ich so gut wie kein Email mehr. Es gibt auch Beispiele für selbständige Unternehmer, die dem Email Wahnsinn entsagt aber trotzdem noch im Geschäft sind (man studiere die Geschichte des ehem. IMBers Luis Suarez). Zu diesen Erkenntnissen kommt man jedoch nur, wenn man sich konstruktiv mit Stärken und Schwächen des Mediums auseinandersetzt und eine gewisse Offenheit für neue Technologien mitbringt. Leider nicht (mehr) unbedingt eine Stärke im deutschsprachigen Raum…“

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