Der Markt für künstliche Intelligenz scheint da zu sein, wie beispielsweise ein neuer Report von Tractica voraussagt. KI Systeme im Unternehmenseinsatz demzufolge werden ein enormes Wachstum hinlegen, so die Studie:
„According to a new report from Tractica, the market for enterprise AI systems will increase from $202.5 million in 2015 to $11.1 billion by 2024. Enterprises will undergo significant transformations in 2016 as we see more applications powered by artificial intelligence, mainly due to advances in machine learning algorithms.“
Das geht nur, weil große Anbieter in den vergangenen Jahren massiv investiert haben und weiter investieren. IBM war und ist mit IBM Watson unbestritten einer der, wenn nicht der Pionier der Szene. Und Watson hat sich seinem Sieg in der Quizsshow Jeopardy dramatisch weiterentwickelt:
IBM Watson has been the poster child for cognitive computing since making headlines in 2011 by beating the top human contestants of all time on Jeopardy. Since then, not only has IBM made Watson 24 times faster and improved its performance by 2,400 percent, it is made it 90 percent smaller as well. To put those stats into perspective, what used to be the size of a master bedroom can now fit into the space of three pizza boxes.“
Unterdessen sind 28 cloud-basierte APIs verfügbar und weitere Schnittstellen werden bis Ende 2016 hinzu kommen. Über diese APIs kann künstliche Intelligenz in neue Anwendungen, in Produkte und Prozesse integriert werden. Ginni Rometty, CEO von IBM, sagt voraus, dass künftig jede Entscheidung von kognitiven Systemen unterstützt werden wird, ein Riesenmarkt, von dem sich IBM über 10 Milliarden Dollar Umsatz in den nächsten 10 Jahren verspricht.
Neben Systemen, die einfachere Aufgaben unterstützen, soll es, so der Artikel von Frank Palermo, auch starke Anwendungen geben, die mit ihren Fähigkeiten traditionelle Unternehmenssoftware radikal transformieren. Und, so der Autor, diese Systeme werden wahrscheinlich auch Aufgaben übernehmen, die bisher Mitarbeiter erledigt haben.
Wird 2016 also das Jahr des intelligenten Unternehmens oder dessen Durchbruch, ein Game Changer, wie es weiter geht?
Meine 2 Cents: Vielleicht noch nicht 2016, aber wir werden immer mehr System mit künstlicher Intelligenz in Unternehmen sehen. Auch werden einige Jobs sicher ersetzt werden. Das war und ist in der Geschichte der Einführung von Technologien mindestens seit der Industrialisierung so. Kann man das aufhalten? Nein, aber man muss es versuchen, diese Weiterentwicklung menschlich verträglich zu gestalten. Darin – und nicht in Verhinderungsstrategien – sollte man aus meiner Sicht seine Kraft investieren.
Cognitive Computing, künstliche Intelligenz und die Fähigkeiten von IBM Watson werden zentrale Themen des Messeauftritts der IBM auf der CeBIT 2016 sein. Wer sich informieren und mitdiskutieren will, sollte dort unbedingt vorbeischauen. Das Thema Cognitive in der modernen Zusammenarbeit und die Integration solcher Fähigkeiten in Collaboration Software wird Thema zweier Podiumsdiskussionen sein, die durch meine Blogparade #SchlauerArbeiten angestossen wurden. Am 16. März werden wir um 17:10 Uhr in der Enterprise Digital Arena in Halle 4 das Thema in einem Panel diskutieren. Und am 17. März findet im Rahmen des Social Business Clubs von Markus Besch das Thema zwischen 10:00 und 13:00 Uhr beleuchten. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum Madrid oberhalb des IBM Standes in Halle 2 statt. Zudem wird Ralph Siepmann täglich um 12:00 Uhr in der Engagement Arena, einem Minitheater beim Treppenaufgang zum Gästebereich des IBM Standes, das Thema anhand konkreter Beispiele zeigen.

 

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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