Pro und Contra von Künstlicher Intelligenz

Die Diskussion um künstliche Intelligenz, um Roboter und Lösungen mit kognitiven Fähigkeiten werden allenthalben kontrovers geführt. Was sind Chancen und was sind Risiken? Genau darüber muss man sich in den unterschiedlichsten Gebieten auseinandersetzen. Wenn ein kognitives System durch Analyse, Mustererkennung und intelligente Informationsverknüpfung basierend auf Patientenakten und Forschungsergebnissen Ärzten dabei hilft, Krebsvorsorge deutlich zu verbessern, ist das sicher ein humanes Unterfangen, zu dem die meisten nicken werden.

Die Kritiker kognitiver Systeme scheinen vor allem zwei Fragen umzutreiben: Werden kognitive Systeme mehr Arbeitsplätze kosten denn schaffen? Und ob und wann werden kognitive Systeme autark anstelle des Menschen Entscheidungen treffen? Zu ersterer Frage gibt es durchaus widersprechende Studien. Und zum zweiten Punkt – gerade wenn man oben aufgeführtes Beispiel einer verbesserten Krebsvorsorge betrachtet – muss und wird der Arzt letztendlich noch immer die letzte Entscheidung fällen.

Cognitive Computing im Unternehmenseinsatz

Die Diskussion rund um die Chancen und Risiken kognitiver Systeme muss geführt werden, gerade auf einer re:publica. Kritisch hinterfragen und diskutieren, dabei aber aktiv für die Menschen gestalten, so muss die Devise lauten anstatt des eh zum Scheitern verurteilten Versuches, technologischen Fortschritt abzulehnen und zu verbieten. Einige Arbeitsplätze werden wohl durch kognitive Systeme verloren gehen, aber es werden auch neue geschaffen werden, wie immer in einer industriellen (R)Evolution.

IBM investiert schon geraume Zeit in kognitive Systeme und hat mit IBM Watson signifikante Fortschritte gemacht. War es vor Jahren der spielerische Sieg von IBM Watson bei Jeopardy, so reden wir heute über vielfältigste Einsatzgebiete wie im medizinischen Umfeld oder aber die Integration von IBM Watson mit humanoiden Robotern. Das mögliche Einsatzspektrum scheint unendlich.

Nao habe ich schon auf der CeBIT 2016 getroffen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen in Berlin auf der republica.

Nao habe ich schon auf der CeBIT 2016 getroffen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen in Berlin auf der republica.

Viel Aufmerksamkeit erfahren gerade Roboter namens Nao oder Pepper, die von der Firma Alderbaran entwickelt wurden, in Kombination mit IBM Watson. Nao wird beispielsweise unter dem Namen „Connie“ künftig in Hilton Hotels bei der Betreuung der Gäste aushelfen. Der putzige Roboter wird nicht nur mit Informationen gefüttert, sondern soll auch aus jeder Interaktion mit Menschen lernen. Dafür speichert Connie jede gestellte Frage, um dann bei künftigen Anfragen schneller eine Antwort parat zu haben. Nao wird auch die re:publica besuchen und dabei spielerisch einige Gespräche führen und vielleicht auch Gangnam-Style tanzen. Seien wir gespannt.

Auf der re:publica stehen bei uns am Stand Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen der IBM für Fragen rund um kognitive Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Verfügung. In spielerischer Weise können Besucher auch mit Furby, dem plüschigen Pelztier aus den 90er Jahren, interessante Erfahrungen machen. Um das zu demonstrieren, wurde das Innenleben von Furby mittels IBM Bluemix und verschiedenen Watson Services klüger gemacht. Furby kann jetzt mehr als je zuvor – sprechen, singen, Gefühle zeigen, mit Besuchern interagieren und lernen. Vorbeischauen und auf dem Stand der IBM live erleben bzw. sind Entwickler herzlich eingeladen IBM Bluemix, Watson Sentiment Analytics oder die Watson Text-to-Speech API selbst zu probieren.

Außerdem zeigen Experten aus dem Bereich Collaboration der IBM auf dem Stand, wie IBM kognitive Fähigkeiten in E-Mail integriert, so dass dem Anwender noch in 2016 persönliche Assistenten zur Verfügung stehen, die gerade bei lästigen Routinearbeiten helfen. IBM Watson analysiert den Posteingang, findet die zu erledigenden Aufgaben heraus und schlägt die mit hoher Wahrscheinlichkeit richtige Aktion vor. Ein Beispiel: In der E-Mail bittet ein Kunde darum, die aktuellste Information zu IBM Watson für das Gesundheitswesen zu schicken. Das System ist jetzt so intelligent, die letzte Information herauszusuchen und schlägt dem Anwender eine entsprechende Mail mit den korrekten Inhalten vor. Der Anwender schaut noch einmal drüber und prüft, ob die richtigen Informationen beigefügt sind und kann dann die Nachricht sofort verschicken.

Besonders interessant dürfte auch ein Blick auf das Project Toscana der IBM sein. Dahinter verbirgt sich plakativ gesprochen WhatsApp für Unternehmen. In einer WhatsApp-ähnlichen Weise können Konversationen geführt werden, die bleibend sind und gemeinsam bearbeitet werden. Die entsprechende Konversation wird dabei in einer sicheren, unternehmenskonformen IT-Umgebung unter Integration bestehender Systeme, beispielsweise der Dateiablage von IBM Connections laufen.

Ziel des IBM Auftritts ist es, mit unseren Lösungen die Generation E-Mail, die Generation Facebook und die Generation WhatsApp mit entsprechenden Angeboten abzuholen, diese in einer sicheren IT-Umgebung zur Verfügung zu stellen und in einem Kommunikations-Dashboard alle Kanäle zusammenzuführen.

Big Data und HR

IBM_S1_16006_GRP_Header_556x130(1)IBM ist aber nicht nur mit dem Thema Cognitive Computing auf der re:publica präsent. Im Rahmen der Konferenz wird das IBM HR Festival unter dem Motto Arbeiten 4.0 – HR als Dirigent durchgeführt, zu dem insbesondere Mitarbeiter von HR Abteilungen und Personalleiter sowie CHROs eingeladen sind. Auf dem Festival, das ab 13 Uhr für Besucher der re:publica offen sein wird, werden der Einsatz von analytischen Systemen im Personalbereich, aktuelle Studien rund um das Thema Arbeiten 4.0 sowie Diversity-Themen diskutiert. Unter anderem sprechen aus der Praxis Matthias Kempf von adidas und Felicitas Lichtenberg, Diversity & Inclusion Manager von Vodafone oder auch HR Impulsgeber Professor Benedikt Hackl und Ole Wintermann von der Bertelsmann Stiftung.

Ein besonderes Highlight dürfte auch der Beitrag Einstürzende Altbauten- Transformation von und mit HR wagen von Thomas Sattelberger, Ex-CHRO der Deutschen Telekom, Publizist, Politikberater und ehemaliger Topmanager, sein.

Das Thema IBM Watson und die Möglichkeiten kognitiver Systeme sind natürlich auch Thema auf dem IBM HR Festival, u.a. beim Vortrag von Julia Altenburg von Lufthansa. Beispielsweise wird die Technologie eingesetzt, um mit Hilfe von Datenanalysen und verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen Talente leichter zu finden sowie das Engagement und Motivation der Belegschaft zu verbessern.

Besonderen Anmeldeprozess für HR Festival beachten

Bitte beachtet, dass Ihr Euch für das IBM HR Festival unter ibm.com/de/HR2016 separat oder vor Ort registrieren müsst. Wir bitten auch um Verständnis dafür, dass Interessenten, die im Personalbereich tätig sind, bevorzugt als Teilnehmer angenommen werden.

Falls Ihr Euch zu bestimmten Fragen mit uns austauschen wollt, könnt Ihr gerne auch einen festen Termin mit uns vereinbaren. Ich arrangiere das gerne. Und natürlich seid Ihr jederzeit auf dem Stand herzlich willkommen, wo wir immer zur vollen Stunde zu bestimmten Themen wie eben Furby & Bluexmix, WhatsApp für Unternehmen oder auch kognitiv als Helfer gegen die E-Mail-Flut zur Verfügung stehen.

Mein Beitrag im Blog der re:publica

Veröffentlicht von StefanP.

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