Auch hier im Blog habe ich schon viel zum Thema #SchlauerArbeiten, kognitive Technologien und deren Integration in den Arbeitsplatz geschrieben. Dieses Video ist der Versuch, das, was wir mit IBM Verse und IBM Watson vor haben, mal anders in einer Animation darzustellen:

Entstanden ist die Idee zu diesem Video schon vor einiger Zeit und mein ursprüngliches Skript, das einen Dialog zwischen den Robotern Nao oder Pepper und einem Menschen vorsah, arbeitete mit Filmzitaten. Um potentiellen Copyright-Diskussionen aus dem Weg zu gehen, haben wir die dann rausgenommen und sind oben bei der Animation gelandet.

Aber für diejenigen, die wie ich Science Fiction- Bücher und-Filme mögen, hier nochmals das ursprüngliche Skript:

(Präsentator schaut auf sein Handy)

[Nao] Kommst Du endlich mit den Knöpfen zurecht? Du hast noch 5 Minuten Zeit bis zu Deinem nächsten Termin. Du solltest schnell noch auf die E-Mail Deines Chefs antworten. Er will die letzte Präsentation zum Thema künstliche Intelligenz bis heute Abend haben.

[Präsentator] Hej, wer bist Du kleiner Kerl denn und wie kommst Du an meine Mails? 

[Nao] Größe ist nicht alles. Der kleine Roboter ich bin, dafür größer im Geist. Ich bin Nao, Dein neuer persönlicher Assistent. Und als Sekretör ist mir nichts zu schwör, auch Deine E-Mails nicht.

[Präsentator] Wie, mein persönlicher Assistent. Persönliche Assistenten haben bei uns nur die Geschäftsführung. Oder bist Du jetzt auch noch mein Chauffeur?

[Nao] Ich meine, Du solltest erfahren, daß ich bei solchen Sprüchen sehr deprimiert bin. Mach Dich bitte nicht lustig über mich. Ich will Dir wirklich helfen.

[Präsentator] Na ja, kenne ich. Hab so was ja auch auf meinem Handy. Hey Siri, bitte Arnd Layer anrufen. Beam mich hoch, Siri. Funktioniert ja schon ganz gut.

[Nao] Siri: Alles was er kennt, ist Logik. Siri ist ein Kumpel von mir, aber ich versuche Dir täglich im Job zu helfen. 

[Präsentator] Wie willst Du Kerlchen mir denn Arbeit abnehmen können?

[Nao] (Schmollend) Nach meiner Größe beurteilst Du mich, tust Du das?
Wieviele E-Mails bekommst Du denn pro Tag?

[Präsentator] Na, so 100 werden es schon am Tag sein.

[Nao] Und die hast Du natürlich alle im Griff …

[Präsentator] Soll das ein Witz sein?

[Nao] Ein Witz ist eine Geschichte mit einem humoristischen Höhepunkt. Eher traurige Wahrheit.

[Präsentatir] Ich tue mein Bestes und arbeite sie nacheinander ab, die vom Chef natürlich zuerst. So schlau bin ich auch selbst …

[Nao] Ich weiss, dass Du ein Cleverle bist, aber was hälst Du davon, wenn ich all Deine E-Mails durchschaue, die Nachrichten heraussuche, wo Dinge drin stehen, die zu erledigen sind und Dir vorschlage, was Du wie beantworten solltest.

[Präsentator] Klar: Die Antwort auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und allem lautet… 42! Ja, aber wie willst Du denn wissen, was für mich wichtig ist, wer meine Kunden oder was meine wichtigen Projekte sind. Das mit meinem Chef ist ja easy .

]Nao] Unterweisen kannst Du mich. Viel Geduld hat Nao. Ich lerne jeden Tag von Dir dazu, indem ich Deine Nachrichten und die Nachrichten in Deinem Unternehmen analysiere. Und ich beobachte, wie Du Deine Prioritäten setzt. So lerne ich, wer Deine wichtigsten Gesprächspartner sind, bilde Muster, überprüfe sie, setze sie in Beziehung und Du sagst mir dann ob ich mit meinen Einschätzungen richtig liege. Du trainierst mich und so werde ich zu einem immer besser werdenden Assistenten.

[Präsentator] Nao, ich mache gerade eine angenehme Erfahrung. Sie ist eng damit verbunden, Deine Stimme zu hören. Ich bekomme von Dir also quasi die tägliche Wiedervorlagemappe, so wie sie die Sektretärin früher vorgelegt hat?.

[Nao] Genau, ich kann notwendige Aktionen und Terminvorgaben aufgrund einer Textanalyse herausfiltern. Beispielsweise eben „Bitte bis heute Abend die aktuellste Präsentation zum Thema künstliche Intelligenz schicken“. Ich habe von Dir gelernt, dass Dein Chef wichtig ist und lege Dir quasi eine Unterschriftsmappe vor. Was würdest Du denn davon halten, wenn ich gleich in Deine Dateien schaue, die letzte Präsentation raussuche und  die Antwort an Deinen Chef  …

[Präsentator] … und dann ohne mich zu fragen die Mail versendest. Das möchte ich nicht. Chatbots können ja nett sein und helfen, aber ich will die Kontrolle behalten und sehen, was in meinem Namen rausgeschickt wird.

[Nao] Jetzt bin ich aber beleidigt. Ich mag zwar nur ein gewöhnlicher Roboter sein, aber ich bin viel zu intelligent, um zu erwarten, daß jemand auch nur einen Augenblick für Dich handelt. Ich bin doch kein Chatbot. Ein Nao benutzt die Macht für das Wissen, um zu helfen. Niemals um selbst zu handeln. Ich bin Dein Persönlicher Assistent. Du behälst die Hosen an. Ich mache Dir nur Vorschläge, wie die Antwortmail aussehen sollte, Du entscheidest und drückst den Senden-Knopf.

[Präsentator] Faszinierend … und Du kannst aus meinen Mails wirklich alle möglichen Dinge herausfiltern, die zu erledigen sind?

[Nao] Viel zu lernen, ich noch habe, aber ich erkenne beispielsweise, wenn Du einen Termin machen musst, schlage den Zeitpunkt und die Teilnehmer vor, prüfe, ob es ein Vororttermin oder eine Telekonferenz sein soll und schlage Dir die entsprechende Einladungsmail vor, die Du dann raus schicken kannst.
Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Du als Meister, ich als Schüler. Ein persönlicher Assistent eben. Du wirst Dich schon an mich gewöhnen – und Dich fragen wie Du es all die Jahre ohne mich ausgehalten hast.

[Präsentator] Wenn Du jetzt noch bei all den Telkos Protokoll schreibst und Aufgaben festhälst.

[Nao] Protokoll? Das ist sogar meine Hauptaufgabe, Sir.

[Präsentator] Nao, ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …
Ich kenne da ein tolles Restaurant am Ende des Universums. Lass uns einen trinken gehen.

[Nao] Ok, möge der Saft mit uns sein.

Das kleine geskriptetes, spielerische Gespräch, wie Systeme der künstlichen Intelligenz wie IBM Watson bei der täglichen Arbeit helfen können und werden, wurde angereichert – wie Ihr hoffentlich erkannt habt – mit vielen Zitaten aus Star Trek, Stars Wars, dem Anhalter durch die Galaxis und … Casablanca.

Na, wie viele Zitate habe ich „verbaut?“

Veröffentlicht von StefanP.

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