Nicht nur, weil er einen meiner Lieblingssongs zitiert, sondern auch, weil er – René Büst – die Thematik Datenkraken adressiert. Gerne nutzen wir die kostenlosen Dienste, sind uns der Folgen oft nicht gegenwärtig – und haben eigentlich keine Chance aus dem Hamsterrad herauszukommen!?

Und auch wenn wir auschecken können, wann immer wir wollen – wir werden niemals gehen. …

Nach nunmehr zwei Dekaden sammeln die Internetgiganten Amazon, Google, Facebook, Alibaba und Baidu weiterhin Tonnen an Daten, um ihre Datenbanken mit Informationen von jedermanns Wissen, Meinungen, Empfehlungen, Aufenthaltsorten, Bewegungen, Kaufverhalten, Beziehungsstatus, Lebensstil und mehr zu befüllen. … Fast jeden Monat erscheinen neue Dienste oder Endgeräte, um für ein besseres Nutzererlebnis zu sorgen, unser Leben bequemer zu machen und unsere digitale Abhängigkeit zu erhöhen.

Source: Künstliche Intelligenz und die Datenkraken im Web: Herzlich Willkommen im Hotel California der Artificial Intelligence – computerwoche.de

Smart Home-Lösungen und das Internet of Things werden den Trend noch verstärken.

Endverbraucher können sich im Grunde genommen nicht beschweren. Getreu dem Motto „Quid pro quo“, stellen insbesondere Google und Facebook ihre Dienste kostenlos zur Verfügung und nehmen dafür Daten als Gegenleistung. Hierbei spielt ihnen die digitale Sucht perfekt in die Karten. Endverbraucher haben in das „Hotel California“ eingecheckt. Und auch wenn sie jederzeit wieder auschecken können, stellt sich die Frage, wollen sie gehen?

… Man könnte auch sagen, dass eine Person, die digital nicht existiert, überhaupt nicht mehr existiert. Und indem das Nutzererlebnis ständig angenehmer wird, muss niemand mehr ein Technologie-Experte sein. Dies macht das Stolpern in die „Hotel-California“-Falle nur noch schlimmer. Denn die Mehrheit unserer Gesellschaft weiß überhaupt nicht, wie welche Dinge miteinander verknüpft sind und was technologisch im Hintergrund vor sich geht: Komfort im Hamsterrad.

Source: Künstliche Intelligenz und die Datenkraken im Web: Herzlich Willkommen im Hotel California der Artificial Intelligence – computerwoche.de

Und ein sehr trauriger Ausblick. Wir werden das Hotel California wohl nie verlassen, nie auschecken (können), so die Prognose von René Büst. Oder gibt es doch Chancen?

P.S. Und ich sehe die Gefahr einer weiteren Datenkrake, die sich im beruflichen Umfeld tummelt und in der Kombination von Windows, Office, Cloud-Diensten und LinkedIn eine riesige Gefahr darstellt.

Veröffentlicht von Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

2 Comments

  1. […] privat müssen wir nachfragen und einfach auch klar stellen und kommunizieren. Sind wir bereit, in das Hotel California einzuziehen – und den Preis dafür zu […]

    Antwort

  2. […] privat müssen wir nachfragen und einfach auch klar stellen und kommunizieren. Sind wir bereit, in das Hotel California einzuziehen – und den Preis dafür zu […]

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s